Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

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Flole
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Re: Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

Beitrag von Flole »

why_not hat geschrieben: 02.05.2026, 23:35 Daher man hat nichts gewonnen, außer das eigene Angebot noch schlechter zu machen und noch mehr Leute dazu zu bewegen Vodafone nie wieder Geld zu geben.
Solange die Summe am Ende stimmt ist das Vodafone vollkommen egal ob es einen Kunden gibt der 1000€ bringt oder 100 Kunden die jeweils 10€ bringen. Mit dem einen Kunden ist der Erlös pro Kunde deutlich höher, also schönt man damit noch die Statistik. Die Anzahl Neukunden oder Anzahl Kunden wird dann einfach nicht mehr genannt sondern man feiert sich für den super tollen Erlös pro Kunde und argumentiert dann weiter, dass man wachsen möchte und wie groß der TAM noch ist. Du hältst die Leute für dumm, und die Leute halten dich vermutlich für naiv (wenn sie dich und deine Ausführungen überhaupt kennen), und die Zukunft wird zeigen wer Recht hat.
petertxt
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Re: Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

Beitrag von petertxt »

Bremst die Telekom absichtlich das Internet?:
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ ... et,VIIfDmn
Edd1ng
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Re: Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

Beitrag von Edd1ng »

reneromann hat geschrieben: 02.05.2026, 22:19
Edd1ng hat geschrieben: 02.05.2026, 19:29 Die Preise am AMSIX
400GE Ports 6,615€
100 GE Ports 3,240€
10 GE Ports 650€

DECIX dürfte sich da in etwa einreihen sind leider NDA

BCIX

400GE Ports 3950€
100GE Ports 1950€
10 GE Ports 400€
2GE Ports 100€
Ja toll - für die Ports selbst -- und wie kommt die Glasfaser da hin?
Verlegt die sich etwa von alleine?

Und selbst wenn ich mal von der AMSIX-Liste ausgehe: 2x 10 GBit/s für 1.350 € -- also nichts mit 500 GBit/s redundant für 1.000 €...
Da kann man bei den genannten Preisen für 500 GBit/s redundant alleine für die Ports mal mindestens eine Null anhängen - 'ne Faser hat man dafür aber noch immer nicht.

Und Geld dafür, dass die anderen den Traffic auch annehmen, mal gar nicht mit einberechnet.
Die Faser ist doch schon da, diese Ports befinden sich in Rechenzentren in einigen davon wo du eh präsent bist.
Du brauchst höchstens ein cross-connect innerhalb des RZ.
Und Traffic über IX ist kostenfrei, habe da noch nicht erlebet das dafür einer Geld sehen will.
Speed Probleme mit deinem Gigabit Anschluss unter Windows ?
Lade dir diese Tool runter > Download
Als Admin starten.
Oben den Regler Connection Speed ganz nach rechts.
Unten Choose Settings auf Windows Default alternative Optimal
Apply Changes und reboot
petertxt
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Re: Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

Beitrag von petertxt »

Was heißt das, dass die Faser schon da wäre un man schon im Rechenzentrum present ist? Du weißt doch gar nicht von wem die Faser ist.

Ja, die IX berechnen den Traffic nicht. Aber derjenige, der es empfängt oft schon. Man sieht in PeeringDB, dass die meisten das Peering "restriktiv" behandeln. Man benötigt einen Vertrag. Wenn da steht "Trafficverhältnis-Anforderung", dann kostet alles, was nicht mit dem Traffic in die andere Richtung ausgeglichen wird. Und die Transitanbieter, die da peeren, berechnen sowieso.

So wie ich das sehe, ist Vodafone nur noch in Frankfurt, Berlin und Wien an den öffentlichen Peerings dabei. Plus 8 Private peerings zu den Transitprovidern:
https://www.peeringdb.com/asn/3209
reneromann
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Re: Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

Beitrag von reneromann »

petertxt hat geschrieben: 03.05.2026, 09:18 Bremst die Telekom absichtlich das Internet?:
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/ ... et,VIIfDmn
Wenn die Leute bei den Verbraucherzentralen nicht kapieren, was Peerings sind und was Routing bedeutet, kommt solcher Stuss hinten bei raus.

Denn ein VPN "verschleiert" nicht die IP-Adresse, damit irgendwelche "Drosseln" im Netz der Telekom nicht greifen können (was ja die Argumentation der Verbraucherzentrale ist), sondern das VPN führt einfach zu einem anderen Routing des Traffics.
Und klar - wenn Dienst X nur für den aus-/überlasteten Peeringpunkt A aus dem Netz der Telekom erreichbar ist, während das VPN über den weniger belasteten Peeringpunkt B das Netz der Telekom verlässt und der Traffic dann anschließend komplett anders vom VPN-Server zum Dienst X geleitet wird, dann hat das nichts mit irgendeiner "absichtlichen Ausbremsung" zu tun, sondern schlicht mit komplett anderem Routing. Und eventuell bezahlt der VPN-Provider ja sogar noch Geld an die Telekom für privates Peering *hust*...
Edd1ng hat geschrieben: 03.05.2026, 12:02 Die Faser ist doch schon da, diese Ports befinden sich in Rechenzentren in einigen davon wo du eh präsent bist.
Du brauchst höchstens ein cross-connect innerhalb des RZ.
Und Traffic über IX ist kostenfrei, habe da noch nicht erlebet das dafür einer Geld sehen will.
Ähm.. nö.
Die Ports befinden sich nicht in irgendwelchen Rechenzentren, in denen man eh schon präsent ist - sondern die Ports befinden sich direkt beim jeweiligen IX.
Externe Ports, die in anderen Rechenzentren stehen und zum CIX verbunden sind, existieren auch - aber da bezahlt man dann auch für den Traffic über die Leitung des Dritten, der eben zum IX verbunden ist.

Und kostenfrei ist Traffic am IX nicht - kostenneutral kann es dann werden, wenn man in ähnlicher Größenordnung Traffic austauscht, d.h. Up- und Download in gleicher Menge vonstatten gehen.
Bei aber stark einseitigem Traffic (viel Upload und wenig Download) wird's teuer, weil derjenige, der den Traffic entgegennehmen soll, sich das bezahlen lässt...
petertxt hat geschrieben: 03.05.2026, 13:18 Was heißt das, dass die Faser schon da wäre un man schon im Rechenzentrum present ist? Du weißt doch gar nicht von wem die Faser ist.
So sieht's aus - es kann ja auch eine angemietete Faser von z.B. Inter.Link (oder Colt o.ä.) sein, die monatlich Geld kostet - und zwar on top zu dem, was der Port kostet...
Ja, die IX berechnen den Traffic nicht. Aber derjenige, der es empfängt oft schon. Man sieht in PeeringDB, dass die meisten das Peering "restriktiv" behandeln. Man benötigt einen Vertrag. Wenn da steht "Trafficverhältnis-Anforderung", dann kostet alles, was nicht mit dem Traffic in die andere Richtung ausgeglichen wird. Und die Transitanbieter, die da peeren, berechnen sowieso.
Richtig - und genau da liegt halt die Krux. Wenn VF weiter öffentlich peeren würde -und- kein Geld von der Gegenstelle erhielte, wird die Sache aufgrund des stark einseitigen Trafficverhältnisses (mehr Down- als Upload) halt richtig teuer, wenn man immer selbst ausbauen muss, aber die Kosten nicht umgelegt bekommt.
So wie ich das sehe, ist Vodafone nur noch in Frankfurt, Berlin und Wien an den öffentlichen Peerings dabei. Plus 8 Private peerings zu den Transitprovidern:
https://www.peeringdb.com/asn/3209
Und selbst da würde es mich nicht wundern, wenn VF auch das bald zurückfährt...
Democratizer
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Re: Regionale Kabeldeutschland peerings fallen weg

Beitrag von Democratizer »

petertxt hat geschrieben: 03.05.2026, 13:18 Was heißt das, dass die Faser schon da wäre un man schon im Rechenzentrum present ist? Du weißt doch gar nicht von wem die Faser ist.

Ja, die IX berechnen den Traffic nicht. Aber derjenige, der es empfängt oft schon. Man sieht in PeeringDB, dass die meisten das Peering "restriktiv" behandeln. Man benötigt einen Vertrag. Wenn da steht "Trafficverhältnis-Anforderung", dann kostet alles, was nicht mit dem Traffic in die andere Richtung ausgeglichen wird. Und die Transitanbieter, die da peeren, berechnen sowieso.

So wie ich das sehe, ist Vodafone nur noch in Frankfurt, Berlin und Wien an den öffentlichen Peerings dabei. Plus 8 Private peerings zu den Transitprovidern:
https://www.peeringdb.com/asn/3209
Noch, teilweise nur outbound und nicht inbound.