Beim SWR werden 2027 die beiden Landessenderdirektionen gestrichen. Bei der bisherigen Programmdirektion Kultur, Wissen, Junge Formate wird der Bereich Wissen durch den Bereich Portfoliomanagement ausgetauscht. Der Bereich Wissen ist zukünftig einer gemeinsamen Programmdirektion mit den Bereichen Gesellschaft und Rheinland-Pfalz. Eine weitere Programmdirektion werden die Bereiche Baden-Württemberg, Information und Unterhaltung bilden (wobei die Kombi Information und Unterhaltung in einer Direktion schon etwas merkwürdig wirkt). Außerdem wird es noch die Juristische Direktion, die Direktion Technik und Produktion und die Direktion Organisation, Administration und Audience geben, insgesamt also 6 statt 8 Direktionen.
https://www.dwdl.de/nachrichten/105684/ ... r_neu_auf/
Laut Stuttgarter Zeitung gibt es intern wohl aber auch Befürchtungen, dass noch mehr an Stellen wegfallen könnte , sowie Sorge wegen immer mehr externer Produktionsaufträge.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inha ... 82402.html
Einschnitte bei ARD und ZDF geplant
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant
Ich habe gerade mal reingehört in die neue KI-Welt der ARD im Radio und mir angeschaut bzw. angehört, wie das funktioniert. Im Grunde puzzelt das KI-System die Meldungen auf eine einheitliche Länge zusammen und nutzt dazu die jeweils regional vorliegenden Meldungen und allerlei Sprachelemente, die zum jeweiligen Senderlayout passen. Mitunter bekommt man redundante Angaben zu den Abrufmöglichkeiten der Meldungen und Hinweise auf Social Media und Co, um eben die Zeit zu füllen, wenn andernorts mehr los ist. "KI unterstützt" lautet immer die Kennzeichnung.cka82 hat geschrieben: 25.02.2026, 13:18 Bei Wetter- und Verkehrsmeldungen kann man ja auch nicht so viel verkehrt machen.
A propos verkehrt machen:
Ganz perfekt ist das System allerdings (noch) nicht. Beim Wetter für den Osten war vorhin die Rede von "Donaumfeld". Da muss die KI schon irgendwo falsch abgebogen sein. Dass KI fehlerbehaftet ist, ist allgemein klar. Aber von Beiträgen der Allgemeinheit bezahltem Rundfunk erwarte ich trotzdem nicht, das Donauumfeld in den Osten dieser Republik verortet zu bekommen. Wem nützt denn eine solche falsche Aussage? Dann lieber auf den Service verzichten. Ja, und man muss diesen kleinen Fauxpas nicht riesig aufblasen, trotzdem ist das richtig unnötig. Wenn man als Hörer also jetzt immer noch jede Aussage auf den wahrheitsgehalt prüfen muss, wird Hören ziemlich anstrengend.
Aber anstelle von KI könnte man doch auch als Mensch ein Zeitfenster fest definieren und innerhalb dieses Fensters müsste ein Mensch dann mit dem Sprechen von Meldungen fertig sein. (Die KI könnte hier zumindest dabei helfen, Sprechertexte passgenau zu formulieren). Dann bräuchte man keine KI für den Audioteil und keine langgezogenen KI-Sprechtexte zur Überbrückung, sondern könnte mit menschlicher Stimme weiterarbeiten. Zumindest vor dem Mikrofon.