Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone betreffen.
Forumsregeln
Forenregeln
Benutzeravatar
Blue7
Kabelfreak
Beiträge: 1073
Registriert: 15.02.2020, 11:48

Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von Blue7 »

Kann gerne so weiter gehen. Endlich werden es weniger ARD Radiosender.
Leider immer noch ARD 8 Chartradiosender + weitere ähnlich angelehnte.
cka82
Helpdesk-Mitarbeiter
Helpdesk-Mitarbeiter
Beiträge: 3291
Registriert: 06.01.2020, 10:59
Wohnort: Geldern
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Blue7 hat geschrieben: 03.06.2026, 20:15 Leider immer noch ARD 8 Chartradiosender + weitere ähnlich angelehnte.
Und genau diese wird man wohl kaum einstellen, weil das die Sender sind, die die meisten hören.
Benutzeravatar
V0DAF0N3
Kabelfreak
Beiträge: 1557
Registriert: 26.02.2020, 21:54

Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 03.06.2026, 20:58 Und genau diese wird man wohl kaum einstellen, weil das die Sender sind, die die meisten hören.
Gehört man zu den Hörern von Minderheiten- oder Randangeboten, hat man immer wieder Kürzungen/Einstellungen hinzunehmen. Gehört man hingegen zu den Konsumenten von Mainstreamangeboten wird man quasi überversorgt, weil die Nutzungszahlen die Daseinsberechtigung untermauern. Aber die ARD sollte nochmal über ihren eigentlichen Zweck nachdenken. Sie soll ja gerade die Vielfalt einer Gesellschaft abbilden. Und dass ausgerechnet immer wieder an den Klein- und Kleinstangeboten gekürzt wird, wenn das Geld nicht reicht, zeigt ja, dass dies im Grunde mehr oder weniger nur eine Worthülle ist. Schlussendlich bezahlen auch Minderheiten Rundfunkbeiträge, werden dafür aber im Grunde bestraft, weil man senderseitig offenkundig nicht bereit ist, auch mal eine Popwelle zu opfern, wo zumeist eh dasselbe läuft. Das ist doch keine Vielfalt. So spielt man nur unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aus. Und warum werden die Randangebote nicht häufiger genutzt, weil die Sender sich nicht um alle Gruppen gleichermaßen bedienen. Dass hier nun das Geld entscheidet, zeigt doch, dass es nicht wirklich darum geht, gleichberechtigt Programmangebote zu machen. Und wenn man sich als Nutzer dann immer wieder umorientieren muss, braucht sich die ARD auch nicht zu wundern, wenn irgendwann die Akzeptanz ganz weg ist.