Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone betreffen.
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Blue7
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von Blue7 »

Kann gerne so weiter gehen. Endlich werden es weniger ARD Radiosender.
Leider immer noch ARD 8 Chartradiosender + weitere ähnlich angelehnte.
cka82
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Blue7 hat geschrieben: 03.06.2026, 20:15 Leider immer noch ARD 8 Chartradiosender + weitere ähnlich angelehnte.
Und genau diese wird man wohl kaum einstellen, weil das die Sender sind, die die meisten hören.
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V0DAF0N3
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 03.06.2026, 20:58 Und genau diese wird man wohl kaum einstellen, weil das die Sender sind, die die meisten hören.
Gehört man zu den Hörern von Minderheiten- oder Randangeboten, hat man immer wieder Kürzungen/Einstellungen hinzunehmen. Gehört man hingegen zu den Konsumenten von Mainstreamangeboten wird man quasi überversorgt, weil die Nutzungszahlen die Daseinsberechtigung untermauern. Aber die ARD sollte nochmal über ihren eigentlichen Zweck nachdenken. Sie soll ja gerade die Vielfalt einer Gesellschaft abbilden. Und dass ausgerechnet immer wieder an den Klein- und Kleinstangeboten gekürzt wird, wenn das Geld nicht reicht, zeigt ja, dass dies im Grunde mehr oder weniger nur eine Worthülle ist. Schlussendlich bezahlen auch Minderheiten Rundfunkbeiträge, werden dafür aber im Grunde bestraft, weil man senderseitig offenkundig nicht bereit ist, auch mal eine Popwelle zu opfern, wo zumeist eh dasselbe läuft. Das ist doch keine Vielfalt. So spielt man nur unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aus. Und warum werden die Randangebote nicht häufiger genutzt, weil die Sender sich nicht um alle Gruppen gleichermaßen bedienen. Dass hier nun das Geld entscheidet, zeigt doch, dass es nicht wirklich darum geht, gleichberechtigt Programmangebote zu machen. Und wenn man sich als Nutzer dann immer wieder umorientieren muss, braucht sich die ARD auch nicht zu wundern, wenn irgendwann die Akzeptanz ganz weg ist.
cka82
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Der WDR Rundfunkrat hat heute mit knapper Mehrheit trotz großer Proteste (bisher haben über 93000 Menschen eine Petition zum Erhalt von COSMO unterzeichnet) die geplanten Änderungen bei COSMO und 1LIVE DIGGI zum 01.04.27 abgesegnet.
Bei DIEMAUS wird es ab September eine neue zweistündige Liveschiene Mo-Fr von 6-8 geben sowie ab 2027 eine neue Livenachmittagsstrecke.

Bei Maischberger und Hart aber fair wurde festgestellt, dass die Produktionskosten höher ausgefallen sind als ursprünglich genehmigt.

Genehmigt hat der WDR die neuen Staffeln von Rote Rosen und Sturm der Liebe, wo man mit neuen inhaltlichen Akzenten ohne steigende Kosten gegen sinkende Zuschauerzahlen angehen will. Auch genhemigt wurde eine 13. Staffel mit 130 Folgen von Wer weiß denn sowas.

https://presse.wdr.de/plounge/wdr/progr ... recke.html
https://www1.wdr.de/unternehmen/rundfun ... r-382.html
https://innn.it/savecosmoradio
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Blue7
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von Blue7 »

V0DAF0N3 hat geschrieben: 03.06.2026, 21:18
cka82 hat geschrieben: 03.06.2026, 20:58 Und genau diese wird man wohl kaum einstellen, weil das die Sender sind, die die meisten hören.
Gehört man zu den Hörern von Minderheiten- oder Randangeboten, hat man immer wieder Kürzungen/Einstellungen hinzunehmen. Gehört man hingegen zu den Konsumenten von Mainstreamangeboten wird man quasi überversorgt, weil die Nutzungszahlen die Daseinsberechtigung untermauern. Aber die ARD sollte nochmal über ihren eigentlichen Zweck nachdenken. Sie soll ja gerade die Vielfalt einer Gesellschaft abbilden. Und dass ausgerechnet immer wieder an den Klein- und Kleinstangeboten gekürzt wird, wenn das Geld nicht reicht, zeigt ja, dass dies im Grunde mehr oder weniger nur eine Worthülle ist. Schlussendlich bezahlen auch Minderheiten Rundfunkbeiträge, werden dafür aber im Grunde bestraft, weil man senderseitig offenkundig nicht bereit ist, auch mal eine Popwelle zu opfern, wo zumeist eh dasselbe läuft. Das ist doch keine Vielfalt. So spielt man nur unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen gegeneinander aus. Und warum werden die Randangebote nicht häufiger genutzt, weil die Sender sich nicht um alle Gruppen gleichermaßen bedienen. Dass hier nun das Geld entscheidet, zeigt doch, dass es nicht wirklich darum geht, gleichberechtigt Programmangebote zu machen. Und wenn man sich als Nutzer dann immer wieder umorientieren muss, braucht sich die ARD auch nicht zu wundern, wenn irgendwann die Akzeptanz ganz weg ist.
Vorallem die ARD benötigt keine 8 Chartradiossender. Das ist keine Grundversorgung mehr.
1-2 Chartradiosender und dann wird Deutschlandweit dementsprechend regional nachrichten, wetter, stau ausgespielt. Fertig