Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone betreffen.
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Blue7
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von Blue7 »

Positive Entwicklung seitens ZDF.
cka82
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Der SWR lagert Produktionen aus.

So wird ein Schwarzwald Tatort von einer Firma aus Ludwigsburg produziert. Die Quizshow Sag die Wahrheit entsteht zukünftig in Zusammenarbeit mir dem mdr in Leipzig. Die Sendung Schlager-Spass wird mit Kimmig Entertainment in "einer vom Europa-Park angemieteten Halle in Mahlberg im badischen Ortenaukreis produziert".
Und Teile des Tigerenten Clubs stellt künftig Riverside Entertainment in den Bavaria Studios in Köln her.

https://m.dwdl.de/a/107184
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V0DAF0N3
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 16.07.2026, 13:41 Der SWR lagert Produktionen aus.
Wenn dann irgendwann alle ARD-Anstalten kreuz und quer durch die Republik sich durchoptimiert haben, könnte man doch eigentlich auch mal darüber nachdenken, warum man überhaupt so umständlich agieren muss. Statt eine schlanke Grundstruktur zu haben von der alle profitieren, wurstelt jede Anstalt vor sich hin und meint, besonders effektiv mit Beitragsmitteln umzugehen. Ich tu mich halt schwer damit, dass immer von Effizienz die Rede ist und vor allem glaube ich nicht, dass dann alle klimafreundlich mit der Bahn anreisen usw., wenn das Produktionspersonal zu den Produktionsstätten muss. Aber was weiß ich schon...
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Anscheinend wird das aber alles günstiger sein, als die vorige Produktionsweise, sonst würde man es ja nicht machen. Um Auswirkungen auf das Klima macht man sich da wohl eher nicht Gedanken, dafür weist man ja on air bei immer mehr Sendungen darauf hin, wie klimaneutral man die jeweilige Sendung produziert hat. So kann man immerhin den Schein wahren.
Und dieses ewige Geheuchel der Verantwortlichen, ja tut uns natürlich Leid für diejenigen Mitarbeiter, die von den Maßnahmen betroffen sind. Die Verantwortlichen selber haben doch nichts aufgrund der Einsparungen zu befürchten, die erhalten weiter ihre Bezüge und können machen, was sie wollen, egal wie gut oder schlecht das für Sender und Zuschauer ist.
Gespart wird ja sowieso immer bevorzugt beim Programm, dann kann man dem Zuschauer ja zeigen : Seht ihr, das sind die Auswirkungen, weil wir ja so wenig Geld haben, wenn wir mehr Geld zur Verfügung hätten, dann...
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V0DAF0N3
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 16.07.2026, 16:38 Um Auswirkungen auf das Klima macht man sich da wohl eher nicht Gedanken, dafür weist man ja on air bei immer mehr Sendungen darauf hin, wie klimaneutral man die jeweilige Sendung produziert hat. So kann man immerhin den Schein wahren.
Da hättest du mal die Sitzung des rbb-Rundunkrats am 2. Juli verfolgen müssen, dort war Nachhaltigkeit ein Thema und wurde in Sphären argumentiert, da wurde einem beinahe schwindelig. Die Nachhaltigkeitsbeauftragte informierte über die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Senders und Vorgaben auf rbb- und ARD-Ebene. Es ging um das rbb-Board Nachhaltigkeit und Maßnahmen in den Bereichen nachhaltige Medienproduktion, Energiemanagement, Green IT und Ausbildung. Im Gremium wurde der Wunsch nach weiteren Informationen zur ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit im rbb geäußert. Und einige Gremienmitglieder haben den Begriff Nachhaltigkeit sehr weit ausgelegt. Im Grunde sind solche Überlegungen schon wichtig und richtig, aber ich hatte an der Stelle das Gefühl, das Thema überfordert den Sender (und nicht nur den Sender). Andere sprechen so öffentlich nicht drüber, aber die beträfe es natürlich auch.

https://www.rbb-online.de/rundfunkrat/s ... %20(4).pdf

Es ging also nicht nur darum irgendwie Energie zu sparen, sondern bspw. darum, dass auch die soziale Nachhaltigkeit mit zu dem Thema gehört. Ich hatte den Eindruck, dass es erstmal viel Bürokratie erzeugt, um in Plänen und Erfassungen und Methoden überhaupt feststellen zu können, wie man diese oder jene Nachhaltigkeit misst.
Ich bin auch für Nachhaltigkeit und Umweltschutz usw., aber wenn man mal wirklich realistisch auf diese Welt blickt, Ressourcenverbräuche, Wasser- und Energieverbräuche, Lieferketten und vieles andere mehr, dann erscheint es mir beinahe aussichtslos wie ein rbb mit knappen Mitteln das alles leisten soll. Schließlich sind manche Dinge obligatorisch geregelt und der rbb muss es umsetzen. In meinen Augen wird hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen, denn wenn man wirklich nachhaltig sein will und vorbildhaft, müsste sich schon allein jeder einzelne Mitarbeiter danach richten. Bei Nahrung, Kleidung, Weg zur Arbeit, Konsumverhalten usw. (Ich persönlich bin schon froh, wenn sich mache Arbeitskollegen nach dem Toilettengang mal die Hände waschen. Mehr kann man bald nicht erwarten, weil viele Menschen schon ziemlich egoistisch sind und sich leider nichts sagen lassen und auch von alleine nicht darauf kommen, was ein angemessenes Verhalten in dieser Gesellschaft ist.)

Und auch z. B. wie Gäste zu Sendungen und Produktionsmittel befördert werden usw. würde ich kritisch sehen. Wenn man sich manchen Promi in Sendungen allgemein mal anschaut und die haben dort nur einen Auftritt von ein paar Minuten und erwähnen nebenbei, dass sie mit dem Flieger da sind, dann brauchen wir m. E. nicht über Nachhaltigkeit zu sprechen, es macht doch letztlich jeder wie es ihm/ihr gerade passt. Ansonsten müsste man ja darauf verzichten. Für mich passt das nicht zusammen. Entweder sind Prominente an der Stelle auch vorbildhaft oder wir lassen es bleiben. Rühmen sich schließlich immer ihrer Verantwortung. Aber dann immer nur wie sie selbst Verantwortung definieren und es natürlich nicht anstrengend ist. Der Verweis darauf, dass es andere doch auch machen, ist ja immer das Totschlagargument. Darüber hinaus stehen wir ja mehr oder weniger global im Wettbewerb. Was nützt es also, wenn nicht für alle dieselben Rahmenbedingungen gelten? Das ist ja auch der Grund, weshalb bspw. eine AfD so rückwärtsgewandt ist, weil sie das Übernehmen von Verantwortung als Wettbewerbsnachteil labelt. (ist ja auch klar, weil es einfacher ist, sein Verhalten nicht ändern zu müssen. Da leugnet sich der Klimawandel natürlich umso leichter, dann braucht man sich selbst darüber keinen Kopf zu machen...) Nichtsdestotrotz schaffen wir es als Gesellschaft oft auch nicht, schon beim ersten Schritt richtig zu handeln. Das hat zur Folge, dass im Nachgang immer viel Regulation erfolgt und damit viel Bürokratie. Siehe Social Media, siehe KI usw. Wir nutzen technischen Fortschritt nicht für uns, sondern wir geißeln uns eher damit und den Eindruck habe ich beim Thema Nachhaltigkeit irgendwie auch. Unser gesamtes gesellschaftliches Leben ist geprägt von Unfairness, Ausbeutung und eben keiner Nachhaltigkeit. Schön, wenn mal einer anfängt, das beheben zu wollen, nur erscheint es nahezu aussichtslos zu sein und das geht von den Beitragsmitteln ja auch alles ab, die eigentlich fürs Programm da sind. Da wird immer auf Effizienz gepocht, Nachhaltigkeit ist aber eigentlich keine Sache, die für low zu haben ist. Perspektivisch ergibt sich vielleicht ein Einsparpotenzial, aber die Ermittlung der Rundfunkbeiträge an sich folgt ja keiner langfristigen Logik, sondern eher kurzen Beitragsperioden. Insofern ists wohl zunächst eher ein Verwaltungsaufwand - wie man auch an der Präsentation sehen konnte.

Und es wurde in der Sitzung ein Beispiel genannt, bei dem sich ARTE bei einer Vor-Ort-Produktion wohl mit Lastenrädern beholfen hat, weil das vor Ort offenbar die effizienteste Umsetzung gewesen sei. Nur denke ich nicht, dass dieses Beispiel tauglich ist für die mehrheitlichen Produktionen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Man müsste dann schon an die großen Abläufe ran. Nur steht ganz sicher das Kostenmanagement höher im Kurs als das Nachhaltigkeitsdenken, weshalb es hier mit so Sensibiliserungsmaßnahmen fürs Personal usw. abgetan wird. Aber das ist ja keine echte Nachhaltigkeit. Man muss sich halt mal entscheiden, was man will. Und hier spielt sicher der Staatsvertrag eine große Rolle. Denn für den rbb gelten laut Staatsvertrag die Grundsätze der Nachhaltigkeit und zudem die der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Wenn die Politik das so reinschreibt, klingt das ja erstmal nicht schlecht. Aber wenn ein Sender das umsetzen muss, zeigt sich spätestens, dass es so einfach wie gedacht in der Umsetzung nicht ist. (siehe Sitzung)
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von berlin69er »

Die Verlagerung der Produktion bringt zudem auch nur etwas, wenn man die Kapazität bei sich selbst auch tatsächlich einspart. Wenn man die Mitarbeiter weiterhin bezahlt, nur dafür, dass sie dann etwas anderes produzieren, ist (zumindest was das angeht) nichts gespart.
Kabelnetz: Vodafone Kabel Deutschland Berlin-Charlottenburg (ungenutzt)
TV: Sony KD-55A1 OLED
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Zubehör: Apple TV 4K für Waipu TV und Co.
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Der SWR spricht von einer "sozialverträglichen Umsetzung". Was das heißt, hat der SWR 2025 sogar mal selber in einem Artikel erklärt.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... u-102.html

Außerdem spricht man von der Reduzierung der eigenen Flächen.

Bei Sag die Wahrheit arbeitet man künftig mit dem mdr zusammen, also teilt man sich dann die Kosten und spart so, wobei der mdr ja derzeit massiv sparen muss.
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

Es gibt eine öffentliche Antwort vom WDR-Rundfunkrat zur angestrebten COSMO-Reform. Kurzform für alle, die keine Lust haben alles durchzulesen: Der WDR-Rundfunkrat hat Beschlüsse gefasst und rüttelt daran nicht. Jene Hörer, die sich an das Gremium gewandt haben, müssen selbst sehen, wie sie damit klarkommen.
Besonders bemerkenswert finde ich die aufgeworfene Frage, "Wann sind zuletzt Menschen für den Erhalt eines Angebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf die Straße gegangen?" -> ähm, eigentlich immer (z. B. beim Wegfall von RADIOmultikulti), nur die Sender ignorieren dies stets. So auch in diesem Fall.
Schade, dass der WDR als größter Sender der Welt seinem Publikum so arrogant gegenübertritt. Aber Beitragsmittel von allen nehmen, das macht er natürlich gerne und wo doch sonst immer von mehr Dialog die Rede ist. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die Leute ihr Wohlwollen und ihre Sympathie gegenüber "ihrem" Sender durch diese Art von Umgang und Kommunikation verlieren, braucht sich der WDR (und andere Sender) nicht zu wundern, wenn es an anderer Stelle im politischen Spektrum um die Fragestellung der Daseinsberechtigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks geht. Meine Position ist das nicht, aber nicht jeder sieht das vernünftig.

Öffentliche Antwort zur Diskussion um die Zukunft von WDR COSMO

Stand: 17.07.2026, 10:20 Uhr

Liebe COSMO-Fans,

den Rundfunkrat haben in den letzten Tagen Hunderte Zuschriften erreicht. Uns haben Menschen geschrieben, für die COSMO seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil im Alltag und ein Symbol für ein weltoffenes Deutschland ist. Viele erzählen von ihrer persönlichen Familiengeschichte und dass der Sender ein Treffpunkt für alle sei, die mehr als eine Heimat im Herzen tragen.

Ich nehme die Sorge wahr, dass gerade etwas ziemlich Einmaliges in der deutschen Medienlandschaft zur Debatte steht. Und ich bin beeindruckt von dem Engagement. Wann sind zuletzt Menschen für den Erhalt eines Angebots des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf die Straße gegangen?

Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht auf jede Mail einzeln eingehen kann. Deswegen schreibe ich als Vorsitzender des Gremiums hiermit eine öffentliche Antwort in der Hoffnung, dass sie viele COSMO-Fans erreicht.

Bevor ich falsche Erwartungen wecke, möchte ich kurz unsere Rolle und Arbeit erläutern: Die 55 Mitglieder des WDR-Rundfunkrats sind an keine Weisungen gebunden. Sie stimmen in einer öffentlichen Sitzung frei und unabhängig über Beschlüsse ab. Komplexe Sachverhalte werden im Vorfeld ausführlich in Ausschüssen beraten und mit Programmverantwortlichen des WDR diskutiert.

Bei der Programmschemaänderung (so nennt sich formell eine strukturelle Änderung im Programmangebot) der jungen Radiowellen – und insbesondere COSMO – hat der WDR den Rundfunkrat, vor allem dessen Programmausschuss, sehr ausführlich über das Vorhaben informiert. Seit Anfang des Jahres gab es Beratungen sowie ein Treffen für intensive Diskussion zwischen Rundfunkratsmitgliedern und Vertreterinnen und Vertretern der Programmdirektion. In der Sitzung am 3. Juni hat der Rundfunkrat über die Neukonzeption von COSMO abgestimmt: 24 Mitglieder stimmten zu, 20 stimmten dagegen.

Dieses Ergebnis gilt es nun zu akzeptieren. Jedes Mitglied hat eine Entscheidung aus eigenen – mit Sicherheit sehr unterschiedlichen – Gründen getroffen. Unser Gremium soll eine große Bandbreite der Gesellschaft in NRW abbilden, entsprechend vielfältig sind auch die Meinungen und Überzeugungen.

Es gibt also nicht den einen Standpunkt, den der WDR-Rundfunkrat vertritt. Was uns aber eint, ist unsere gesetzlich verankerte Aufgabe: den Programmauftrag des WDR zu beaufsichtigen. Beim Thema COSMO geht es dabei vor allem um die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags, ein Hörfunkprogramm mit Themen zum interkulturellen Zusammenleben anzubieten.

Dazu haben wir uns beim Beschluss im Juni entschieden, dem WDR vier Fragen zur weiteren Ausgestaltung mitzugeben, die nicht allein COSMO, sondern das ganze Programmangebot betreffen:

Wo und wie werden Themen des interkulturellen Zusammenlebens angesprochen?
In welcher Form werden die mehrsprachigen Angebote aufgegriffen?
Wo findet die Weltmusik ihren Platz?
Wie werden die interkulturellen Qualifikationen der Mitarbeitenden in den breiten Programmen abgebildet?

An der konkreten Beantwortung dieser Fragen arbeitet der WDR und hält das Gremium und die Öffentlichkeit (zum Beispiel hier) bereits auf dem Laufenden. Der Gesetzgeber sieht zudem aber auch eine Berichts- und Erfüllungspflicht des Senders mit Blick auf den Programmauftrag, den wir als Kontrollgremium beaufsichtigen. Das bedeutet: Der WDR wird den Rundfunkrat zu gegebener Zeit umfassend und mit Zahlen untermauert im Rahmen der Leistungsanalyse und im Erfüllungsbericht informieren, damit dieser entscheiden kann, ob der Auftrag eingehalten wird. Seien Sie versichert, dass wir uns auch damit intensiv und kritisch beschäftigen werden.

Ich hoffe, ich konnte mit meinem Schreiben verdeutlichen, dass das Gremium eine andauernde Kontrollfunktion wahrnimmt und dass es selbstverständlich das Votum seiner Mitglieder respektiert. Allerdings ist auch klar: Der Rundfunkrat schreibt dem WDR nicht vor, wie genau der Programmauftrag umgesetzt wird.

Ich danke ausdrücklich allen, die sich die Zeit genommen und uns von ihren Sorgen und Wünschen bezüglich COSMO berichtet haben. Denn genau dies hilft uns, die Interessen der Öffentlichkeit wahrzunehmen und in die unabhängigen Entscheidungen unserer Mitglieder einfließen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Zurbrüggen (Vorsitzender WDR-Rundfunkrat)
https://www1.wdr.de/unternehmen/rundfun ... O-100.html
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Besonders der letzte Satz in der öffentlichen Antwort wirkt wie Hohn. Man dankt für die Reaktionen und dass man so die Interessen der Öffentlichkeit wahrnehmen und in die Entscheidungen einfließen lassen könnte. Gleichzeitig gibt man aber mit dem Schreiben zu verstehen, dass die Meinung der Öffentlichkeit egal ist, weil man sich halt unumstößlich entschieden hat.
Das ist aber nicht nur ein Problem des WDR, sondern ein generelles Problem innerhalb der ARD. Man macht das, was man für richtig hält, weil man ja selber am besten weiß, was der Zuschauer will.
Viele Beispiele beim Ersten zeigen am besten, wie sehr man mit dieser Strategie zurecht eine Bruchlandung erlebt hat. Das verlängerte MIMA wollen die Zuschauer nicht, zahlreiche Experimente für neue Nachmittagssendungen im Ersten sind kläglich gescheitert und die Telenovelas, die man unbedingt loswerden wollte, muss man jetzt zähneknirschend doch mangels Alternative weiterproduzieren.
Das Problem ist, dass da Leute die Entscheidungen treffen, die schon ewig bei der ARD sind, und jeglichen Bezug zur Wirklichkeit verloren haben.