Das ist doch der Zyklus in allen Branchen: Anfangs wollen Unternehmen sich am Markt positionieren, und machen sehr kundenfreundliche Angebote, die für sie auch nicht unbedingt profitabel sind. Dann kommt die Konsolidierungsphase, in der das Unternehmen dann profitabel werden muss (oder Pleite geht), da wird die Kundenfreundlichkeit schon auf das beschränkt, was zu mehr Rendite führt. Und irgendwann auch mal die Sättigungsphase, in der das Kundenpotenzial erreicht ist, es auch keine großartigen Neuerungen mit einem Mehrwert gibt - das Unternehmen aber dennoch seine Gewinne ständig steigern soll. Das ist die schlechteste Phase für die Kunden (und Unternehmen), weil das Produkt nur noch teurer, aber nicht besser wird.V0DAF0N3 hat geschrieben: 23.04.2026, 22:15 Früher haben sich die Sender noch bemüht, um überhaupt an die Zuschauer zu kommen. Da wurden z. B. Aktionen gemacht, wer sich ne Schüssel aufs Dach schraubt und bei Gewinnspielen konnte man mit der richtigen Programmierung auf die vom Sender bevorzugte Taste der Fernbedienung Preise gewinnen. Inzwischen sind die Zuschauer den Sendern insofern egal, als dass es gefühlt nur noch ums Bezahlen für die Macken des Marktes geht.
Und in dieser Phase ist ja nicht nur das Kabelfernsehen, sondern inzwischen auch das Internetzugangsgeschäft, oder z.B. auch Smartphones und Fernseher.
