Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

In diesem Forum geht es um den Ausbau des Kabelnetzes in vielerlei Hinsicht (allgemeiner Ausbau für Internet/Telefonie, EuroDOCSIS 3.0/DOCSIS 3.1, 862 MHz, Remote PHY, High Split, Segmentierungen...).
Forumsregeln
Forenregeln

Informationen u.a. zu findest du auch im Helpdesk. Für Informationen zum Ausbaustatus der verschiedenen von Vodafone versorgten Orte siehe folgende Threads:


Bitte gib bei der Erstellung eines Threads im Feld „Präfix“ an, ob du Kunde von Vodafone Kabel Deutschland („[VFKD]“) oder von Vodafone West („[VF West]“) bist.
reneromann
Insider
Beiträge: 5319
Registriert: 28.06.2015, 13:26

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von reneromann »

robert_s hat geschrieben: 21.02.2026, 23:41
reneromann hat geschrieben: 21.02.2026, 21:38 Wer dann sein Signal darauf schaltet, spielt keine Rolle - jener Infrastrukturbetreiber ist alleinig für die Bereitstellung und den Betrieb der Dark Fiber zuständig. Ganz im Gegenteil - jener Infrastrukturbetreiber dürfte nicht auch gleichzeitig ISP sein, ähnlich wie beim Energienetzbetreiber und Energieversorger -- das Netz stellt der Netzbetreiber, aber du kannst als Endkunde mit diesem Netzbetreiber keinen direkten Liefervertrag abschließen, sondern es braucht einen Anbieter, der sich auf das Netz einmietet und die Lieferung übernimmt.
Sehr gut passendes Beispiel. Vor allem, wenn du einer derjenigen bist, der gerne eine Wallbox für sein Elektrofahrzeug hätte, die vom Stromnetzbetreiber aber nicht genehmigt kriegt, weil das Netz zu schwach ist. Aber mit deinem Wunsch-Internet-Netzmonopolisten würde das ja wieder aufgehen: Fährst du eben zum Laden dahin, wo du dann auch gleich das Internet bekommst, was du zuhause ebenso nur zu schwach bekommst. Und im Winter vielleicht auch noch die Wärme, wenn der Monopolnetzbetreiber auch nicht genug Kapazitäten für dich bereitstellen mag. Viel Spaß in deinem persönlichen Monopolparadies!
Tja - nur das dein Beispiel genau daran krankt, dass eben jene Energienetze privatisiert wurden und nicht mehr in staatlicher Hand sind.

Da kommt nämlich genau der Punkt zum Tragen, welcher hier schon angesprochen wurde: Es wäre staatliche Infrastruktur und der Staat gibt die Regeln vor, nach denen der Infrastrukturbetreiber handeln muss -- und nicht, wie derzeit bei fast allen Energienetzbetreibern, irgendein privatwirtschaftliches Unternehmen, welches den Ausbau nur dann vornimmt, wenn er sich rechnet und ansonsten das Netz auf Verschleiß fährt.

Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Ist ja nicht komplett unerwartet, dass man mit der politischen Forderung (und Förderung) nach E-Mobilität auf einmal eine Ladeinfrastruktur und damit einhergehend verstärkte Netze braucht.

By the way: Hamburg hat genau daher -nach einem Volksentscheid- die Netze zurückgekauft -und- eben jener Netzbetreiber baut jetzt proaktiv für eben jene Energiewende für E-Mobilität als auch für Solarstrom aus...
Ist aber (leider) eher die Ausnahme als die Regel...