Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

In diesem Forum geht es um den Ausbau des Kabelnetzes in vielerlei Hinsicht (allgemeiner Ausbau für Internet/Telefonie, EuroDOCSIS 3.0/DOCSIS 3.1, 862 MHz, Remote PHY, High Split, Segmentierungen...).
Forumsregeln
Forenregeln

Informationen u.a. zu findest du auch im Helpdesk. Für Informationen zum Ausbaustatus der verschiedenen von Vodafone versorgten Orte siehe folgende Threads:


Bitte gib bei der Erstellung eines Threads im Feld „Präfix“ an, ob du Kunde von Vodafone Kabel Deutschland („[VFKD]“) oder von Vodafone West („[VF West]“) bist.
reneromann
Insider
Beiträge: 5308
Registriert: 28.06.2015, 13:26

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von reneromann »

Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Kabel-Internet ist nunmal in der derzeitigen Form im Vergleich zu Glasfaser bei schlechterer Leistung wesentlich teurer im Unterhalt - insbesondere aufgrund der viel höheren Stromkosten.

Wenn ich mir anschaue, dass in der Hauskaskade für die 7 Aufgänge mind. 10 Verstärker hängen, die jeder immer Strom fressen, während bei Glas genau GAR KEIN aktives Gerät hängt, dürfte schon klar sein, in welche Richtung das am Ende geht.
Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.

Müsste VF für die genannten Verstärker die Stromkosten übernehmen, dürfte das ganze Konstrukt mit Kabel-Internet noch viel schneller vor die Wand fahren.
robert_s
Insider
Beiträge: 8097
Registriert: 30.11.2010, 15:09
Bundesland: Berlin

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von robert_s »

reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Wie "kurz" kann das sein, wenn es für Millionen Haushalte noch Jahre dauern wird, bis Glasfaser verfügbar ist?
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.
Wenn du nicht zu den Pechvögeln gehörst, bei denen es nur zu FTTB kommt...
reneromann
Insider
Beiträge: 5308
Registriert: 28.06.2015, 13:26

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von reneromann »

robert_s hat geschrieben: 14.02.2026, 18:34
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Wie "kurz" kann das sein, wenn es für Millionen Haushalte noch Jahre dauern wird, bis Glasfaser verfügbar ist?
Wenn die Leute sich nicht aktiv sperren, dürfte das bis Ende des Jahrzehnts geschehen sein...
robert_s hat geschrieben: 14.02.2026, 18:34
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.
Wenn du nicht zu den Pechvögeln gehörst, bei denen es nur zu FTTB kommt...
Das kann der Gesetzgeber aber einfach ändern, in dem er einfach eine Zustimmungspflicht (ähnlich wie die Ausstattungspflicht mit Rauchwarnmeldern) erlässt und Vermieter damit zwingt, dass sie Arbeiten zur Verlegung der Glasfaser dulden müssen.
In meinem Fall liegt die Faser bereits seit letztem Jahr, wobei das auch ein ziemlicher K(r)ampf mit der Wohnungsgesellschaft war, weil das sich lange hingeschleppt hat, bis die endlich die Genehmigung erteilt haben...

Mag aber auch sein, dass Vodafone vorher versucht hat, sie langfristig auf Kabel zu binden und die Mieter ihnen aufgrund einer vorhanden Rückwegstörung die Hölle heiß gemacht haben *hust*...
dmip-vf
Fortgeschrittener
Beiträge: 128
Registriert: 17.12.2015, 22:01

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von dmip-vf »

reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24
Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Kabel-Internet ist nunmal in der derzeitigen Form im Vergleich zu Glasfaser bei schlechterer Leistung wesentlich teurer im Unterhalt - insbesondere aufgrund der viel höheren Stromkosten.

Wenn ich mir anschaue, dass in der Hauskaskade für die 7 Aufgänge mind. 10 Verstärker hängen, die jeder immer Strom fressen, während bei Glas genau GAR KEIN aktives Gerät hängt, dürfte schon klar sein, in welche Richtung das am Ende geht.
Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.

Müsste VF für die genannten Verstärker die Stromkosten übernehmen, dürfte das ganze Konstrukt mit Kabel-Internet noch viel schneller vor die Wand fahren.
sehr gut beschrieben.
Benutzeravatar
HNIKAR
Fortgeschrittener
Beiträge: 170
Registriert: 09.08.2019, 23:36
Wohnort: Region Stuttgart

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von HNIKAR »

dmip-vf hat geschrieben: 15.02.2026, 14:11
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24
Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Kabel-Internet ist nunmal in der derzeitigen Form im Vergleich zu Glasfaser bei schlechterer Leistung wesentlich teurer im Unterhalt - insbesondere aufgrund der viel höheren Stromkosten.

Wenn ich mir anschaue, dass in der Hauskaskade für die 7 Aufgänge mind. 10 Verstärker hängen, die jeder immer Strom fressen, während bei Glas genau GAR KEIN aktives Gerät hängt, dürfte schon klar sein, in welche Richtung das am Ende geht.
Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.

Müsste VF für die genannten Verstärker die Stromkosten übernehmen, dürfte das ganze Konstrukt mit Kabel-Internet noch viel schneller vor die Wand fahren.
sehr gut beschrieben.
Nicht wirklich. Denn selbst, wenn Vodafone den Strom zahlen müsste, wäre der Betrieb auf ein Jahrzehnt und mehr betrachtet günstiger, als die einmaligen Herstellungskosten im eigenwirtschaftlichen Ausbau für die VGF-Infrastruktur In-- wie Outdoor.

In den frühen 2000ern wurde der Kardinalfehler begangen, VDSL einzuführen, statt direkt auf Glasfaser zu setzen. Das rächt sich jetzt. Damals waren im Tiefbau noch Kapazitäten frei, durch die Verlegung der letzten Niederspannungsstromtrassen unter die Erde. Der Tiefbau war vergleichsweise günstig. Das ist alles vorbei und ruiniert jede Kalkulation. Glasfaser ist immer Kapitalintensiver geworden.
Internet & Telefon: Vodafone GZH 250 (↓ 273,9 Mbit/s / ↑ 52,5 Mbit/s, natives Dual Stack) via F!B 6591 | FritzOS 8.21
Zuvor: Vodafone CableMax 1000 (↓ 1095,7 Mbit/s / ↑ 54,8 Mbit/s, natives Dual Stack, Mobile & Euro-Flat) via F!B 6591 seit 06.04.2020
Fernsehen: DVB-C via VWest am LG 55SK9500 mit IPS-FALD-Display (Private in HD via EVO 3.0 CI-Modul und alter V23-Smartcard)
Edd1ng
Kabelexperte
Beiträge: 562
Registriert: 03.11.2018, 18:21

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von Edd1ng »

Das man VDSL eingeführt und so lange daran festgehalten hat war ein taktischer Schachzug der Telekom.
Mit VDSL hatten sie ein quasi Monopol da kein anderer die Tal unter den Voraussetzungen angemietet hätte und mit Vectoring dann hatte man ein defakto.

Die BnetzA und Politik hat einfach nur zugesehen.
Speed Probleme mit deinem Gigabit Anschluss unter Windows ?
Lade dir diese Tool runter > Download
Als Admin starten.
Oben den Regler Connection Speed ganz nach rechts.
Unten Choose Settings auf Windows Default alternative Optimal
Apply Changes und reboot