Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

In diesem Forum geht es um den Ausbau des Kabelnetzes in vielerlei Hinsicht (allgemeiner Ausbau für Internet/Telefonie, EuroDOCSIS 3.0/DOCSIS 3.1, 862 MHz, Remote PHY, High Split, Segmentierungen...).
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reneromann
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Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von reneromann »

Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Kabel-Internet ist nunmal in der derzeitigen Form im Vergleich zu Glasfaser bei schlechterer Leistung wesentlich teurer im Unterhalt - insbesondere aufgrund der viel höheren Stromkosten.

Wenn ich mir anschaue, dass in der Hauskaskade für die 7 Aufgänge mind. 10 Verstärker hängen, die jeder immer Strom fressen, während bei Glas genau GAR KEIN aktives Gerät hängt, dürfte schon klar sein, in welche Richtung das am Ende geht.
Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.

Müsste VF für die genannten Verstärker die Stromkosten übernehmen, dürfte das ganze Konstrukt mit Kabel-Internet noch viel schneller vor die Wand fahren.
robert_s
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Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von robert_s »

reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Wie "kurz" kann das sein, wenn es für Millionen Haushalte noch Jahre dauern wird, bis Glasfaser verfügbar ist?
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.
Wenn du nicht zu den Pechvögeln gehörst, bei denen es nur zu FTTB kommt...
reneromann
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Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von reneromann »

robert_s hat geschrieben: 14.02.2026, 18:34
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Wie "kurz" kann das sein, wenn es für Millionen Haushalte noch Jahre dauern wird, bis Glasfaser verfügbar ist?
Wenn die Leute sich nicht aktiv sperren, dürfte das bis Ende des Jahrzehnts geschehen sein...
robert_s hat geschrieben: 14.02.2026, 18:34
reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24 Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.
Wenn du nicht zu den Pechvögeln gehörst, bei denen es nur zu FTTB kommt...
Das kann der Gesetzgeber aber einfach ändern, in dem er einfach eine Zustimmungspflicht (ähnlich wie die Ausstattungspflicht mit Rauchwarnmeldern) erlässt und Vermieter damit zwingt, dass sie Arbeiten zur Verlegung der Glasfaser dulden müssen.
In meinem Fall liegt die Faser bereits seit letztem Jahr, wobei das auch ein ziemlicher K(r)ampf mit der Wohnungsgesellschaft war, weil das sich lange hingeschleppt hat, bis die endlich die Genehmigung erteilt haben...

Mag aber auch sein, dass Vodafone vorher versucht hat, sie langfristig auf Kabel zu binden und die Mieter ihnen aufgrund einer vorhanden Rückwegstörung die Hölle heiß gemacht haben *hust*...
dmip-vf
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Registriert: 17.12.2015, 22:01

Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von dmip-vf »

reneromann hat geschrieben: 14.02.2026, 18:24
Auch wenn es übertrieben sein mag: Am Ende ist dies der einzige Schritt, der über (eher) kurz oder (weniger wahrscheinlich) lang kommen wird.
Kabel-Internet ist nunmal in der derzeitigen Form im Vergleich zu Glasfaser bei schlechterer Leistung wesentlich teurer im Unterhalt - insbesondere aufgrund der viel höheren Stromkosten.

Wenn ich mir anschaue, dass in der Hauskaskade für die 7 Aufgänge mind. 10 Verstärker hängen, die jeder immer Strom fressen, während bei Glas genau GAR KEIN aktives Gerät hängt, dürfte schon klar sein, in welche Richtung das am Ende geht.
Und ehrlich gesagt frage ich mich sowieso, warum ich über die Umlage des Hausstroms den Betrieb der Verteilanlage von VF bezahlen muss, während Glasfaser- und DSL-Betreiber keine aktive Technik im Haus betreiben, deren Kosten ich als Mieter mit übernehmen müsste.

Müsste VF für die genannten Verstärker die Stromkosten übernehmen, dürfte das ganze Konstrukt mit Kabel-Internet noch viel schneller vor die Wand fahren.
sehr gut beschrieben.