Nun wurde ein Gutachten veröffentlicht, wonach die Umwandlung von COSMO möglicherweise gegen das WDR-Gesetz verstößt. Dem Gutachten zufolge müsste die Staatskanzlei NRW bzw. der Ministerpräsident überprüfen, ob der WDR mit seinem Programm die Vorgaben des Gesetzes erfüllt. Auch alle Menschen, die Rundfunkbeiträge zahlen, könnten den WDR demnach wegen eines Verstoßes verklagen. Unabhängig vom Gutachten steht aber bereits fest, dass der RBB zum 1. April kommenden Jahres aus der Kooperation aussteigt. Zu dem Datum soll auch die Umwandlung des Senders in 1LIVE STREET erfolgen.
Der WDR widerspricht dem Gutachten: „Der WDR könne seine Angebote frei gestalten und auf bestimmte Zielgruppen ausrichten.“ „Dies gilt auch für Cosmo, da der Gesetzgeber für das Angebot keine Zielgruppe festgelegt hat.
https://www.neuemedienmacher.de/aktuell ... wdr-gesetz
https://www.welt.de/kultur/medien/artic ... ender.html
Und irgendwie ist bei allen möglichen Vorhaben der Öffis ein gewisses Handlungsschema zu erkennen. Die Sender teilen Veränderungen mit, danach gibt es viele Petitionen und Aktionen und schlussenlich viel Debatte um nichts und es kommt, wie es kommt. Das ist ermüdend und fördert ganz sicher nicht die Akzeptanz. Wenn es nach mir ginge, würde ich als Sender daraus den dringenden Handlungsbedarf in Sachen Kommunikation ablesen und ableiten. Statt immer viele Menschen gegen sich aufzubringen wäre es aus meiner Sicht sinnvoller, in den Dialog mit dem Publikum zu treten. Die Mittel, Wege und Möglichkeiten hätte ein WDR wie alle anderen Sender auch. Nur komisch, dass man sich eher Richtung aussitzen verhält. Da würde pro-aktives Handeln sicherlich helfen. Aber offenbar meint der öffentlich-rechtliche Rundfunk, sich das so leisten zu können. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht? ...
Einschnitte bei ARD und ZDF geplant
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