Vodafone Chef De Groot hat auf der ANGA COM ins Spiel gebracht, dass man doch 2028 mit der DSL-Abschaltung beginnen und bis 2035 damit fertig sein solle. Die Telekom hält nichts von solchen Plänen, sie möchte erst über eine Abschaltung nachdenken, wenn Glasfaser flächendeckend verfügbar wäre.
"«Andernfalls drohen Versorgungslücken und ein Ausbau, der sich nur auf wirtschaftlich attraktive Regionen konzentriert.» Den Zeitplan für 2028 bezeichnete sie als «völlig aus der Luft gegriffen». Ferner sei «ein erzwungener Anbieterwechsel durch eine Abschaltung wäre ein erheblicher Eingriff in die Wahlfreiheit der Verbraucher, den wir klar ablehnen.»
Laut der Telekom sei es außerdem «irritierend», dass Vodafone die eigenen TV-Kabelnetze, die ebenfalls auf Kupfer basieren, in der Diskussion ausklammere. «Gerade dort, wo Kabelnetze vorhanden sind, ist die Nachfrage nach Glasfaser besonders gering.» Die Telekom argumentiert, dass durch eine offensive Preisgestaltung und unrealistische «Gigabit»-Ankündigungen der Umstieg auf reine Glasfaseranschlüsse an Attraktivität verliere."
https://www.ksta.de/wirtschaft/dsl-aus- ... ch-1283787
Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
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cka82
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Radiowaves
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Und da hat die Telekom aus meiner Sicht auch Recht. Was geht es die Vodafone an, wann die Telekom DSL abschaltet? Wenn Alt-Technik abgeschaltet werden soll, dann bitte sowohl DSL als auch DOCSIS.
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robert_s
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Natürlich soll die Telekom da DSL abschalten, wo sonst nur Vodafone Kabel-Internet verfügbar ist. So wie sich jeder Netzbetreiber wünscht, dass doch bitte sämtliche Konkurrenten ihre Netze abschalten mögen, damit man endlich mal in aller Ruhe seine Monopolkunden auspressen kann wie die Zitronen.Radiowaves hat geschrieben: 20.05.2026, 18:58 Was geht es die Vodafone an, wann die Telekom DSL abschaltet?
Es wäre schließlich ein völlig abwegiger Gedanke, dass Internetanbieter mit attraktiven Angeboten um die Gunst der Kunden werben sollten...
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why_not
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Die Politik muss erstmal dieses dämliche Fleckenprogramm abschalten. Wenn Glasfaser gebaut wird, dann Zwangsweise für alle Haushalte, egal ob da mehr als 100 mbps per DSL oder Gigabit per DOCSIS verfügbar ist.
Ich frag mich eh welcher Einzeller auf die Idee gekommen ist das das eine gute Idee wäre Gebiete 5 mal in flicken auszubauen statt einmal komplett. Das Equipment und die Leute kommen for free vor Ort? Und jedes mal die Straße neu aufreißen ist auch for free?
Ich frag mich eh welcher Einzeller auf die Idee gekommen ist das das eine gute Idee wäre Gebiete 5 mal in flicken auszubauen statt einmal komplett. Das Equipment und die Leute kommen for free vor Ort? Und jedes mal die Straße neu aufreißen ist auch for free?
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Thorror
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Sind doch die Anbieter selbst teilweise schuld. Gerade die Telekom hat doch erstmal auf VDSL gesetzt anstatt Glasfaser auszubauen. Nun haben sie halt den Salat durch den Kunden: Warum soll ich Glasfaser mir holen, wenn mir doch die 50,100 oder 250 Mbit ausreichen?why_not hat geschrieben: 20.05.2026, 21:51 Die Politik muss erstmal dieses dämliche Fleckenprogramm abschalten. Wenn Glasfaser gebaut wird, dann Zwangsweise für alle Haushalte, egal ob da mehr als 100 mbps per DSL oder Gigabit per DOCSIS verfügbar ist.
Ich frag mich eh welcher Einzeller auf die Idee gekommen ist das das eine gute Idee wäre Gebiete 5 mal in flicken auszubauen statt einmal komplett. Das Equipment und die Leute kommen for free vor Ort? Und jedes mal die Straße neu aufreißen ist auch for free?
Ist ja mittlerweile in Schleswig Holstein so, dass GF auf dem Land durch andere Anbieter ausgebaut wurde und die Telekom schnell schaut, noch die Städte noch zu bekommen, weil die sonst weg sind. Gerade in meinem Stadtteil in Kiel. Lokalanbieter baut aus, Telekom zieht den eigenen Ausbau vor, um ihn schnell zu überbauen.
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why_not
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Also ja, aber völlig irrelevant, die Strategie der Politik ist halt Müll. Mit opal hat man halt in die scheiße gegriffen weil man wieder Deutsch war und meinte Geizig sein zu müssen und dann der Lobby Geschenke machen zu wollen. Also hat man ein Proprietäres System von Deutschen Firmen entwickeln lassen was auf dem Papier minimal billiger war als Etabliertes, da man allerdings auch die Entwicklungskosten mit Subventioniert hat nicht.Thorror hat geschrieben: 21.05.2026, 15:24Sind doch die Anbieter selbst teilweise schuld.why_not hat geschrieben: 20.05.2026, 21:51 Die Politik muss erstmal dieses dämliche Fleckenprogramm abschalten. Wenn Glasfaser gebaut wird, dann Zwangsweise für alle Haushalte, egal ob da mehr als 100 mbps per DSL oder Gigabit per DOCSIS verfügbar ist.
Ich frag mich eh welcher Einzeller auf die Idee gekommen ist das das eine gute Idee wäre Gebiete 5 mal in flicken auszubauen statt einmal komplett. Das Equipment und die Leute kommen for free vor Ort? Und jedes mal die Straße neu aufreißen ist auch for free?
Hätte man einfach die Stangenware wie andere Länder aus dem Regal genommen und AON gebaut könnte man die Infrastruktur heute noch nutzen, man hätte lediglich die Switche im HVT und Modems bei den Kunden getauscht.
Stattdessen hat man:
opal gebaut einmal alles aufgerissen
Kupfer gebaut, zweite mal alles aufgerissen und vorherige hardware komplett verschrottet
Kupfer auf DSL upgegraded, dritte mal alles aufgerissen um strecken zu verkürzen
Kupfer auf VDSL upgegraded, vierte mal die Straßen aufgerissen um die Strecken zu verkürzen.
Kupfer auf VVDSL upgegraded, fünfte mal die Straßen aufgerissen um die Strecken zu verkürzen.
Alles vom Steuerzahler gefördert weil die Politik zu behämmert ist es einmal richtig zu machen.
Die 50, 100 oder 250 mbps per Missbrauchter Kupferdoppelader hätte es nie gegeben wenn die Politik hier einmal mit Experten statt Lobbyisten der Unternehmen gesprochen hätte. Das der Breitbandausbau in Deutschland eine Katastrophe ist und die völlig falschen Entscheidungen seit Jahrzehnten Getroffen werden, nur damit eine Hand voll Unternehmen davon Profitiert, während der Wirtschaftsstandort für Innovative Unternehmen dadurch vor die Hunde geht ist absolut kein Geheimnis und stand schon in den 90er Jahren in der Zeitung.Thorror hat geschrieben: 21.05.2026, 15:24 Gerade die Telekom hat doch erstmal auf VDSL gesetzt anstatt Glasfaser auszubauen. Nun haben sie halt den Salat durch den Kunden: Warum soll ich Glasfaser mir holen, wenn mir doch die 50,100 oder 250 Mbit ausreichen?
Ist ja mittlerweile in Schleswig Holstein so, dass GF auf dem Land durch andere Anbieter ausgebaut wurde und die Telekom schnell schaut, noch die Städte noch zu bekommen, weil die sonst weg sind. Gerade in meinem Stadtteil in Kiel. Lokalanbieter baut aus, Telekom zieht den eigenen Ausbau vor, um ihn schnell zu überbauen.
Das Problem ist das Politiker in Deutschland nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Sie können Mutwillig und mit Vorsatz noch so Katastrophale Entscheidungen treffen von denen sie Wissen das sie schlecht für alle sind, es gibt keine Konsequenzen. Korruption ist leider der Normalzustand je Konservativer die Partei ist und Progressive ohne massiven Einfluss der Konservativen haben die BRD noch nie regiert und mit dem Bürokratie Apparat den man über die Jahrzehnte aufgebaut hat bezweifele ich irgendwie das 4 Jahre Progression reichen um 60 Jahre Korruption und auf der Bremse stehen auszugleichen. Da bräuchte es wohl eher eine Merkel Ära mit Leuten die wirklich die Ärmel Hochkrempeln und mal machen. Aber der Michel hat Angst vor Veränderung und die ganzen Unternehmen deren Führungen von Korruption profitieren nehmen liebend gerne auf lange Sicht den Untergang in Kauf solange die Quartalszahlen heute gut aussehen. Daher falls es jemals eine Progressive Regierung gibt wird die wohl nicht länger als 4 Jahre an der Macht bleiben.
Daher Kupfer Abschaltung ist schön und gut aber solange nicht langsam mal ein Konzept für flächendeckenden Glasfaser Ausbau, ohne Lokalmonopole von irgendeiner Regierung zu Ende gedacht wird und dann auch mal umgesetzt wird, wird es einfach nicht voran gehen und der Bürger ist der der es Ausbaden muss.
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Radiowaves
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Kann auch anders gehen. Ich stamme ursprünglich aus einem OPAL-Gebiet in Ostdeutschland. Siedlung von ca. 1926 mit Einfamilien-Doppelhäusern und Reihenhäusern.why_not hat geschrieben: 21.05.2026, 22:14 Stattdessen hat man:
opal gebaut einmal alles aufgerissen
Kupfer gebaut, zweite mal alles aufgerissen und vorherige hardware komplett verschrottet
Kupfer auf DSL upgegraded, dritte mal alles aufgerissen um strecken zu verkürzen
Kupfer auf VDSL upgegraded, vierte mal die Straßen aufgerissen um die Strecken zu verkürzen.
Kupfer auf VVDSL upgegraded, fünfte mal die Straßen aufgerissen um die Strecken zu verkürzen.
Bis ca. 1995 kaum jemand mit Telefon (vielleicht 5 Haushalte von ca. 50 Haushalten in der Straße). Verkabelung oberirdisch, teils sogenannte "Doppelanschlüsse", bei denen sich 2 Haushalte die Amtsleitung teilten, wenn ein Haushalt telefonierte, war beim anderen die Leitung tot, es gab aber natürlich unterschiedliche Rufnummern für beide Haushalte.
Dann wurde 1995 OPAL aufgebaut: an einem Straßenende ein Kasten mit dem Glasfaser-Kupfer-Interface von OPAL, ab da Kupfer-Doppelader in jedes Haus. Also richtige Telekom-Erdkabel mit neuem APL und TAE. Erstklassige Sprachqualität und später auch erstklassige Modemwerte (ich hatte knapp 56k mit der grünen ELSA-Seifendose). Aber DSL ging halt nicht. Parallel kam Breitbandkabel für TV (Telekom!) in die Häuser, der HÜP sitzt direkt neben dem APL. Genutzt hat das niemand, es gab noch aus DDR-Zeiten eine Antennengemeinschaft, die aus Gewohnheit weiter genutzt wurde und die auch letztlich alles drin hatte (und bis heute die Sat-Transponder 1:1 als DVB-C umsetzt und damit bessere Qualität bietet als die Vodafone bei den Öffis). Außerdem: Einfamilienhaus-Siedlung ist dann ja auch gern Sat-Antennen-Gebiet geworden.
Das Breitbandkabelnetz musste dann bekanntlich abgegeben werden, es kam die Kabel Deutschland dort und später die Vodafone. Genutzt hat das weiterhin niemand. Wie ich später lernen musste, war auch das optisch angebunden in einem anderen Kasten am anderen Straßenende, und da gab es keinen Rückweg (also auch darüber kein Internet möglich) und es war soweit ich mich erinnere bei 450 oder 650 MHz schluss, so dass sogar Öffis fehlten.
Irgendwann lange nach 2000 gab es wohl bei der Telekom paar Interfacekarten für DSL via OPAL, es gab einige Haushalte, die hatten dann DSL, 6000er soweit ich mich erinnere. Alle anderen (und das waren fast alle) gingen leer aus - und via KDG ging ja auch kein Internet. Man konnte natürlich auch über keinen der üblichen Telekom-Leitungsmitnutzer DSL buchen.
Um 2015-2017 baute die KDG/Vodafone das Koaxnetz dort aus, ohne groß aufzubuddeln. Es gab paar Spülbohrungen an bestimmten Punkten, offenbar wurden Zuführungen erneuert. Im Umfeld meines Elternhauses wurde gar nichts gebuddelt. Als ich 2018 mal in den HÜP meines Elternhauses reingemessen habe, war dann volles Vodafone-Kabelspektrum anliegend und das Messgerät wollte sich mit dem CMTS verbinden. Internet wird dort mit "bis zu 1000 MBit/s" ganz normal beworben. Genutzt wird es wohl weiterhin von kaum jemand, weil die NE4 überall fehlt und das schreckt die Eigenheimbesitzer ab. Geht halt nicht ohne Hausanschlussverstärker, Anschluss an die HES, NE4-Verkabelung etc. - die fallen regelmäßig aus allen Wolken, wenn sie von diesen Vorarbeiten erfahren.
Etwa zeitgleich wurde - ebenfalls ohne aufzubuddeln - von der Telekom das OPAL mit VDSL überbaut. Neben den OPAL-Schrank kam der VDSL-Schrank, die Leitungen hat man offenbar umgeschwenkt. Wie man die Zuführung dorthin bekam, weiß ich nicht. 2018 kam dann das Schreiben, dass der analoge Telefonanschluss direkt an der TAE gekündigt wird und man auf IP gehen muss. Seitdem sind dort 250/40 möglich - bis auf ganz wenige Gebäude am Ende bestimmter Stränge, die mit 175/40 angegeben werden. Ich vermute, dass man auch da die vollen 250 erreichen könnte, es sind dann immer nur wenige Meter mehr als bis zum letzten Anschluss, der mit 250 in der Abfrage steht. Es sind ja erstklassige "neue" Leitungen (1995).
Meine Mutter wollte weiterhin nur Telefon, ich bestand aber auf Internet, weil abzusehen war, dass ich zunehmend für Pflegeleistungen anwesend sein muss. Es wurde ein Telekom Magenta Zuhause S, laut Vertrag mit 16 Down / 2,4 Up. Geschaltet wurde er via ADSL2+. Nach paar Jahren hängte man ihn auf VDSL2 um. Real kommen aus diesem Tarif inzwischen über den 2018 gebraucht gekauften Speedport W724V Typ C 21,3 Down / 6,4 Up raus - ohne dass Mutter oder ich jemals aktiv geworden wären. Erstklassige Leitungswerte und absolute Stabilität.
Nachbarn nutzen schnellere Tarife ohne Probleme. Und das alles über die 1995 verlegten, aufgrund der Siedlungsstruktur maximal ca. 300 m langen Kupferleitungen, die einst an OPAL angeschlossen waren.
Das Buddeln ging vor 2 Jahren los: die Telekom legte Rohrverbände an den Grundstücken vorbei (!), Grundstückserschließung erfolgte nicht. Sollte das jemals weitergebaut werden, muss vor jedem Grundstück wieder aufgebuddelt werden. Seitdem liegt das aber ohne Aktivitäten der Telekom, "Glasfaserausbau derzeit nicht vorgesehen". Dafür ging vor eineinhalb Jahren die OXG herum und sammelte Gestattungsverträge für Gratis-GF-Erschließung der Grundstücke ein. Gebuddelt wurde bislang nicht, angeblich gäbe es noch Abstimmungsbedarf mit der Stadt. Das wäre dann ein Überbau eines nicht fertiggestellten GF-Ausbaus der Telekom. Irre. Sowas müsste man verbieten. Es braucht genau ein Netz, nur einmal aufbuddeln, alle Haushalte anschließen, diskriminierunsgfreier Zugang für einzelne Diensteanbieter. Schafft man in Deutschland leider nicht.
Das kann die Politik (also die "konservative", die zunehmend ins reaktionäre abrutscht) ja auch bei Energie, Mobilität und anderen Dingen nicht. Entsprechend siehts ja in Deutschland inzwischen aus. Deutschland muss niemand angreifen, da muss niemand mit Panzern durchfahren. Einfach noch bissl warten und dann Öl- und Gashahn zudrehen. Dann wars das. Ach so: und die ausländischen IT-Infrastrukturen abschalten, an denen Deutschland hängt, weils so bequem ist, Dienstleistungen im Ausland einzukaufen.why_not hat geschrieben: 21.05.2026, 22:14 Die 50, 100 oder 250 mbps per Missbrauchter Kupferdoppelader hätte es nie gegeben wenn die Politik hier einmal mit Experten statt Lobbyisten der Unternehmen gesprochen hätte.
Das halte ich alles übrigens für weitaus schlimmer, als im Privathaushalt bei 250/40 Internetzugang festzukleben und nicht darüber hinaus zu kommen. Die meisten brauchen bislang nicht mehr als das, eher weniger. Manche bräuchten halt gerne oder dringend mehr (beruflich), aber viele sind das (noch) nicht. Davon geht das Land aber nicht zugrunde. Das geht an anderen DIngen zugrunde, Energiefrage, Energiekosten, Zusammenbruch der Bahn-Infrastruktur, ...
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why_not
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Re: Vodafone Chef bringt DSL-Abschaltung ab 2028 ins Gespräch
Ich habe deinen Text jetzt 5 mal gelesen aber was anders gehen kann habe ich noch nicht gefunden. An dem Punkt wo Opal gebaut wurde, wurde bereits FTTH als AON in anderen Ländern gebaut, da das einfach ein Standard Produkt war das man im Freien Handel kaufen konnte und es offene Spezifikationen dafür gab.Radiowaves hat geschrieben: 21.05.2026, 23:44 Kann auch anders gehen. Ich stamme ursprünglich aus einem OPAL-Gebiet in Ostdeutschland. Siedlung von ca. 1926 mit Einfamilien-Doppelhäusern und Reihenhäusern.
Daher hätte man damals bereits ein zu ende Gedachtes Konzept gehabt und nicht Lobby Geschenke gemacht wäre da überhaupt kein Kupfer im Mix gewesen. Daher man hätte 1995 einmal unterirdisch Gebaut und würde die Leitung bis heute nutzen, man hätte lediglich die Transceiver getauscht und du könntest über die Leitung 800 gbps buchen falls du bock drauf hättest.
Das wäre für mich wie es anders gehen kann, das was du beschreibst ist für mich einfach das gleiche wie meine Ausführung, bloß die Schritte weichen minimal ab.
Mein Punkt ist halt du baust einmal und dann vernünftig und nicht du baust 5x und nutzt dann noch 3 verschiedene Kabel. Im Endeffekt müsste das Kabel zwischen Haus und RegionsPoP nicht mal irgendeinem Privatanbieter gehören, könnte einfach damals einmal durch den Staat gebaut worden sein und dann ist die Instandhaltung der Leitung automatisch in der GEZ mit drin.