Der Laden bzw. ÖR hat Zwangskunden also Sklavenabonenten. Damit hat man Narrenfreiheit.
Ich muss auch für den Quatsch zahlen der da alltäglich ausgetrahlt wird. Dabei nutze ich es so oft, dass ich überhaupt nicht mitbekäme, wenn es weg wäre.
Einstellen, abschaffen und gut is
Einschnitte bei ARD und ZDF geplant
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Abraxxas
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant
Das ZDF hat die Korrespondentin, die den Bericht erstellt hat, mit sofortiger Wirkung abberufen.V0DAF0N3 hat geschrieben: 18.02.2026, 19:05 Jetzt könnte man meinen, KI hilft den Sendern sinnvoll bei der Berichterstattung, stattdessen verstößt das ZDF gegen eigene KI-Richtlinien und legt eine katastrophale Fehlerkommunikation an den Tag. Und dabei rühmen sich die Öffis stets, wie sorgfältig doch hier gearbeitet werde. Worum geht es?
Am Sonntag lief im Rahmen des "heute journals" ein Beitrag über die umstrittenen ICE-Einsätze in den USA. Dabei kam auch Bildmaterial zum Einsatz, das von einer KI erstellt wurde. Als Kritik daran laut wurde, versuchte man sich in Mainz gleich mehrfach aus der Verantwortung zu stehlen. Zunächst hieß es, durch einen technischen Fehler sei den Kennzeichnung des KI-Materials verloren gegangen, wie DWDL.de berichtet.
Wie es weiter heißt, glänzte die ZDF-Kommunikationsabteilung vor allem mit ungeschicktem Handeln. Eine Erklärung/Entschuldigung folgte am Dienstagabend mit reichlich Verspätung in der Sendung.Nur: Das hätte auch nichts besser gemacht. In dem kurzen Video waren eine Frau und zwei Kinder zu sehen, die abgeführt wurden. Das Problem war aber, dass das gar nicht echt war, sondern mithilfe von KI generiert. Deutlich wurde das durch ein Wasserzeichen von Sora - damit können täuschend echte KI-Videos erstellt werden. Unter anderem gegenüber der "Welt" und "Übermedien" erklärte ein ZDF-Sprecher kurz danach, dass man habe zeigen wollen, "dass sowohl mit echten als auch mit KI-generierten Bildern ein Klima der Angst erzeugt wird". Auch das erwies sich als schlicht unwahr, dafür musste man nur den Beitrag im "heute journal" gesehen haben. Darin ging es nicht um Angst durch KI-generierte Bilder, es ging um echte Einsätze von ICE.
An einer zweiten Stelle nutzte das ZDF in dem Beitrag Videomaterial aus dem Jahr 2022 - dabei handelte es sich nicht um einen ICE-Einsatz, als ein solcher wurde es aber dargestellt. Das ZDF verbreitete am Sonntag im "heute journal" also gleich mehrfach Unwahrheiten - und war später nicht einmal in der Lage dazu, die Sache richtig zu stellen.
https://www.dwdl.de/nachrichten/105559/ ... _gereicht/Am Dienstagmittag, hier waren bereits einige zweifelhafte Erklärungsversuche der Mainzer im Umlauf, verschickte der Sender schließlich eine Pressemitteilung. Darin entschuldigte man sich für die Fehler im "heute journal" - und ließ erneut Fragen offen. "Diese Sequenz hätte nach den Regeln des ZDF ohne Kennzeichnung und ohne Einordnung so nicht verwendet werden dürfen", erklärten die Mainzer zum KI-Video. Wie genau eine solche Einordnung hätte aussehen sollen, damit das Video aus ZDF-Sicht in Ordnung gewesen wäre, blieb dabei offen. Im "heute journal" am Dienstagabend hat das ZDF dann aber doch noch die Kurve bekommen und nicht nur die falsche Berichterstattung korrigiert, sondern auch die eigenen Erklärungsversuche abgeräumt, mit denen man Journalistinnen und Journalisten zuvor versucht hatte in die Irre zu führen. In dem Beitrag wurde klar gemacht, dass der Einsatz des KI-Videos gegen die geltenden KI-Regeln des Senders verstoßen hat.
Und es ist mal wieder die Art und Weise, wie das ZDF als Vertreterin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit einem Fehler umgeht. Anstatt offensiv und ehrlich einen Fehler einzugestehen, weiß die eine Abteilung im Sender nicht was die andere macht. Und so kommt es zu einer Kommunikation, die unterirdisch ist und dem Ansehen des Senders, der Öffis und dem dort hochgehaltenen Anspruch, korrekte Informationen zu verbreiten, zuwiderläuft. Erstaunen herrscht dann, wenn manche Teile der Bevölkerung von Lügenpresse sprechen. In dieser Sache kann man dann echt schwer was dagegen sagen und der Sender hat es selbst verbockt. Alles in allem eine unnötige Aktion, die man mit Schnelligkeit, Ehrlichkeit und präziser und reumütiger Kommunikation sogleich hätte lösen können. Nicht der Fehler, eine KI-Material falsch eingesetzt zu haben, sondern das Herunterspielen des Vorgangs vonseiten der Senderkommunikation macht hier das Problem aus - und zeigt leider, dass Augenhöhe gegenüber dem Publikum an mancher Stelle im Sender wohl doch nicht an der Tagesordnung ist, wie man gerne glauben mag. Und dann wundern sich die Sender, wenn Menschen Infos von dubiosen Portalen beziehen, weil der Eindruck entstanden ist, dass man angelogen wird. Ist Vertrauen doch das höchste Gut im Nachrichtengeschäft.
Der Bericht sei ursprünglich zuvor bereits im Mittagsmagazin einige Tage vorher gelaufen, und dann von der Korrespondentin für die erneute Ausstrahlung im heute journal mit 2 Szenen aus dem Netz angepasst worden.
"In der neuen Fassung verwendete sie zwei Videoszenen aus dem Netz. Davon stammte eine Szene aus einem völlig anderen Kontext (Festnahme in Florida 2022), die andere Szene war KI-generiert.
Das KI-generierte Material hätte ohne journalistische Begründung und ohne Einordnung gemäß der internen Regeln des ZDF zur Verwendung von KI-generiertem Material nicht verwendet werden dürfen. Eine nach journalistischen Standards erforderliche Überprüfung der anderen Videoszene und ihres Ursprungs ist nicht erfolgt. Der Schlussredaktion des "heute journals" hätte bei der Abnahme des Beitrags die KI-generierte Bildsequenz auffallen müssen."
https://presseportal.zdf.de/pressemitte ... bruar-2026
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V0DAF0N3
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant
@cka82: Ehrlich gesagt, befriedigt mich das Verhalten des ZDF nicht, denn es läuft doch immer so. Immer wenn was schief läuft, wird erst versucht alles kleinzureden oder zu vertuschen, klappt das dann nicht, wird ein Bauernopfer präsentiert. Und dabei haben doch mehrere Instanzen versagt. Jetzt alles auf eine Korrespondentin zu schieben, ist auch die einfachste Art mit dem Problem umzugehen. Mag sein, dass Sie den Fehler begangen hat, aber jetzt merkt man wieder, dass ganz hektisch Maßnahmen ergriffen werden, um der Öffentlichkeit vorzugaukeln, es passiere nie wieder. Und das glaube ich auch nicht. Wer realistisch ist, weiß, dass Menschen Fehler machen immer und immer wieder. Du, ich, jeder andere auch. Jetzt neue Maßstäbe festzusetzen führt dazu, dass nach einer gewissen Zeit sicher wieder irgendein Sachverhalt dazu führen wird, dass diese einreißen und dann geht die Aktionismusspirale von vorne los. Ist ja schön, wenn der Blick aufgrund von solchen Verfehlungen geschärft wird, aber die Kommunikation gegenüber der Öffentlichkeit fand ich am Schlimmsten. Das ZDF hätte doch einfach gleich ehrlich sein können und sagen, dass etwas schiefgelaufen ist. Das hätte ich ihnen viel weniger übel genommen als angelogen zu werden. Aber dass in der Kommunikationsabteilung Regeln im Umgang mit der Öffentlichkeit und eine Pflicht, diese nicht zu verarschen eingeführt worden sei, davon hört man nichts.
Für mich sind das alles Indizien dafür, dass die meinen über den Dingen zu stehen. Offenkundig fällt keinem im Personalstamm auf, dass die Schadensbegrenzung gehörig aus dem Ruder gelaufen ist und die Kommunikation nach außen. Und erst auf Druck von außen, korrigiert sich der Sender. Nicht etwa gleich von selbst. Und dann predigen die von früh bis spät wie wichtig doch fundierte, seriöse und gut recherchierte Fakten sind. Und kriegen es selbst nicht hin. Und was die Korrespondentin anbelangt, vielleicht hat Sie wirklich Schwierigkeiten (nicht als Vorwurf) beim Erfassen von Wahrheit und Unwahrheit, schließtlich muss sich sich vor Ort tagtäglich mit Fakenews aus dem Hause Trump herumschlagen, dass ihr ihr Fauxpas vielleicht gar nicht als so fehlerhaft vorkam, weil in den USA ja offenbar vorherrscht, dass man Lügen und Wahrheit so benutzt, wie es einem gerade passt. Also wie gesagt, nicht der KI-Fehler hat mich am meisten gestört, sondern die Art und Weise wie das ZDF mit dem Fehler gegenüber der Öffentlichkeit umgegangen ist. Peinlich, arrogant und unsensibel. Ich bin eigentlich nie fürs Nachtreten oder Nachtragen, aber es wird sicher eine ganze Weile dauern, bis hier wieder Vertrauen gewachsen ist.
Für mich sind das alles Indizien dafür, dass die meinen über den Dingen zu stehen. Offenkundig fällt keinem im Personalstamm auf, dass die Schadensbegrenzung gehörig aus dem Ruder gelaufen ist und die Kommunikation nach außen. Und erst auf Druck von außen, korrigiert sich der Sender. Nicht etwa gleich von selbst. Und dann predigen die von früh bis spät wie wichtig doch fundierte, seriöse und gut recherchierte Fakten sind. Und kriegen es selbst nicht hin. Und was die Korrespondentin anbelangt, vielleicht hat Sie wirklich Schwierigkeiten (nicht als Vorwurf) beim Erfassen von Wahrheit und Unwahrheit, schließtlich muss sich sich vor Ort tagtäglich mit Fakenews aus dem Hause Trump herumschlagen, dass ihr ihr Fauxpas vielleicht gar nicht als so fehlerhaft vorkam, weil in den USA ja offenbar vorherrscht, dass man Lügen und Wahrheit so benutzt, wie es einem gerade passt. Also wie gesagt, nicht der KI-Fehler hat mich am meisten gestört, sondern die Art und Weise wie das ZDF mit dem Fehler gegenüber der Öffentlichkeit umgegangen ist. Peinlich, arrogant und unsensibel. Ich bin eigentlich nie fürs Nachtreten oder Nachtragen, aber es wird sicher eine ganze Weile dauern, bis hier wieder Vertrauen gewachsen ist.