[VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Internet und Telefon gestört oder gar ganz ausgefallen? Speedprobleme, die nicht offensichtlich auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind? Dann ist dieses Forum genau richtig!
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Bitte gib bei der Erstellung eines Threads im Feld „Präfix“ an, ob du Kunde von Vodafone Kabel Deutschland („[VFKD]“), von Vodafone West („[VF West]“), von eazy („[eazy]“) oder von O2 über Kabel („[O2]“) bist.
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itsDNNS
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Re: [VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Beitrag von itsDNNS »

Habe mich gestern über Twitter an den Vodafone Service gewendet, um einfach mal eine zweite meinung aus dem Unternehmen zu bekommen:
msedge_vxKdw3NeGB.png
Geht also doch nicht?

Und ja eine Dauerlösung ist das nicht. Kann ich verlangen, dass sich jemand anderes um meinen Fall kümmert? Falls ja bei wem?
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itsDNNS
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Re: [VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Beitrag von itsDNNS »

Habe mich gestern über Twitter an den Vodafone Service gewendet, um einfach mal eine zweite meinung aus dem Unternehmen zu bekommen:
msedge_vxKdw3NeGB.png
Geht also doch nicht?

Und ja eine Dauerlösung ist das nicht. Kann ich verlangen, dass sich jemand anderes um meinen Fall kümmert? Falls ja bei wem?
Karl.
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Re: [VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Beitrag von Karl. »

Nur in den Pilotgebieten oder?
Ich streite nicht.
Ich erkläre nur, warum ich Recht habe und Du nicht!
:geheimtipp:
Flole
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Re: [VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Beitrag von Flole »

itsDNNS hat geschrieben: 12.01.2024, 08:44 Kann ich verlangen, dass sich jemand anderes um meinen Fall kümmert? Falls ja bei wem?
Kannst du natürlich, ob man diesem Wunsch nachkommt steht auf einem anderen Blatt. Und ob, wenn es gemacht wird, diese Person besser ist weißt du natürlich auch nicht.
robert_s
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Re: [VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Beitrag von robert_s »

itsDNNS hat geschrieben: 11.01.2024, 16:19 Interessant, wie wurde OFDMA bei dir wieder aktiviert? Automatisch nach der Segmentierung, du hast dich selbst drum gekümmert oder ist Vodafone auf dich zugegangen?
Das musste ich selbst noch mal nachschauen: Das war 2021 und ca. 5 Monate aktiv - bis ich von meiner 6660 auf eine 6690 gewechselt habe, worauf der OFDMA natürlich wieder aktiv war - und erst mal genauso bescheiden lief wie zuvor. Aber nur ca. 2 Wochen lang, bis es ein Update des CMTS gab, was die Probleme schon mal milderte. 4 Monate später wurde dann segmentiert und mein Anschluss kam auf ein neues CMTS (also ein neues "Exemplar", aber immer noch derselbe Typ). Seitdem läuft der OFDMA einwandfrei.
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itsDNNS
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Re: [VFKD] Anhaltende Probleme nach lokalen Bauarbeiten

Beitrag von itsDNNS »

Lang ist es her. Über zwei Jahre seit meinem letzten Beitrag hier. Das Problem hat sich leider nicht einfach erledigt, sondern über das gesamte Jahr 2024 und bis heute weitergezogen.

Kurz der Verlauf seitdem: Über ganz 2024 weiterhin Paketverlust, instabile Latenzen und wechselnde Aussagen von Vodafone. Sauberer Betrieb war nur ohne aktiven OFDMA möglich. Im August 2025 habe ich erneut eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur eingereicht. Erst danach änderte sich etwas an der Kommunikation und es wurde erstmals anerkannt, dass das Problem netzseitig liegt.

Im Januar 2026 wurde dann eine netzseitige Umstellung vorgenommen, der CMTS wird seitdem als "Unbekannt" erkannt (vorher CASA), IP-Zuordnung zeigt plötzlich Kiel. Kurz darauf wurde OFDMA in Absprache testweise wieder aktiviert und das Ergebnis war wie erwartet: sofort wieder massive Paketverluste und Jitter. OFDMA wurde daraufhin wieder deaktiviert.

Anfang Februar dann eine weitere Eskalation: Die Upstream-Sendepegel sind innerhalb von zwei Wochen von ~45 dBmV auf kritische 53.3 dBmV angestiegen. Ein Vor-Ort-Techniker hat im Segment rund 95% aller Modems offline genommen, danach war der sichtbare Fehler weg, was den Rückwegstörer bestätigt. Am selben Abend dann der Totalausfall: Drei von vier Upstream-Kanälen von 64QAM auf 4QAM zusammengebrochen, über 11.000 nicht korrigierbare Fehler im Downstream. Frequenzabhängiges Störbild: Nur der unterste Kanal (30 MHz) hielt noch 64QAM, ab 37 MHz aufwärts nur noch 16QAM bzw. 4QAM.

Aktueller Stand: OFDMA weiterhin deaktiviert als Workaround, Rückwegstörer weitläufig lokalisiert aber nicht behoben, Upstream-Pegel kritisch hoch.

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Parallel dazu habe ich aus meinem ganzen Monitoring-Setup ein Open-Source-Tool gebaut: DOCSight. Der Antrieb war, dass ich irgendwann FritzBox-Oberfläche, PingPlotter, Smokeping, Speedtest Tracker und ThinkBroadband parallel offen hatte um mir ein Bild zu machen. Dazu die Excel-Tabelle für die Chronologie. Das war nicht mehr handhabbar.

DOCSight liest die DOCSIS-Kanalwerte direkt aus der FritzBox aus, überwacht Signalpegel, SNR, Modulation und Fehlerraten rund um die Uhr und zeigt alles in einem Dashboard mit Trendcharts. Dazu direkte Anbindung an Speedtest Tracker und ThinkBroadband BQM. Die Trendcharts zeigen farbige DOCSIS-Referenzzonen (grün/gelb/rot für Signalpegel und SNR), sodass man sofort sieht ob Werte im Toleranzbereich liegen.

screenshot-dashboard.png
screenshot-trends.png
screenshot-speedtest.png

Es gibt auch eine Beschwerdefunktion die einen technischen PDF-Report und einen vorformulierten Beschwerdebrief generiert. Das Projekt ist Work in Progress und wird aktuell stetig weiterentwickelt. Auf der Roadmap stehen unter anderem ein integriertes Störungstagebuch (damit ich endlich meine Excel-Chronologie ablösen kann), ein Modulation Watchdog der QAM-Drops automatisch erkennt, sowie Ping Correlation.

Läuft als Docker-Container, speichert alles lokal. Aktuell nur FritzBox Cable, weitere Modems sind geplant (hier ist vorallem die VF Station hoch interessant).

https://github.com/itsDNNS/docsight

Feedback, Feature-Wünsche und vor allem Erfahrungsberichte von anderen Betroffenen sind gerne gesehen!
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