RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone betreffen.
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cka82
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RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von cka82 »

An allen RTL Standorten sollen Stellen durch Abfindungen und Altersteilzeitregelungen abgebaut werden, um alles zukünftig noch stärker auf Streaming ausrichten zu können. Man setzt auf RTL+ und die geplante Übernahme von sky, daneben weiterhin mit "gezielten Investionen " auf Unterhaltung, Sport und Nachrichten.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/RTL-Deut ... 95729.html

Und so toll läuft es bei RTL ja momentan mit dem geringen Erfolg der Raabformate und den nicht mit so viel Zuschauerbegeisterung aufgenommenen NFL -Übertragungen (um es mal beschönigend auszudrücken) auch nicht.
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V0DAF0N3
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 02.12.2025, 13:34 Und so toll läuft es bei RTL ja momentan mit dem geringen Erfolg der Raabformate und den nicht mit so viel Zuschauerbegeisterung aufgenommenen NFL -Übertragungen (um es mal beschönigend auszudrücken) auch nicht.
Wenn man es böse ausdrücken wollte, könnte man irgendwie auch sagen: Einem (Raab) wird zu viel Geld für eine schwache Performance in den Hintern geschoben, während andere (Mitarbeiter, die vielleicht bessere Arbeit leisten) nach Hause geschickt werden. Kausal wird RTL das nicht sehen wollen, aber das asoziale Bild entsteht trotzdem.
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Blue7
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von Blue7 »

Naja die Sky Übernahme wird da auch in die Kosten spucken, wofür Geld vorhanden sein muss
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von cka82 »

Jeder freiwillig bei RTL im Rahmen des Stellenabbaus Ausscheidende soll "je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit" einen Bonus von bis zu 50000 € erhalten.
Stefan Raabs 5 Jahre RTL Abenteuer soll wohl 90 Millionen € kosten.

https://www.t-online.de/finanzen/aktuel ... ender.html
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V0DAF0N3
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 03.12.2025, 17:39 Jeder freiwillig bei RTL im Rahmen des Stellenabbaus Ausscheidende soll "je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit" einen Bonus von bis zu 50000 € erhalten.
Stefan Raabs 5 Jahre RTL Abenteuer soll wohl 90 Millionen € kosten.

https://www.t-online.de/finanzen/aktuel ... ender.html
Nun gut, dann gehen die Mitarbeiter wenigstens mit etwas Geld auf der Tasche. Aber irgendwie ist es paradox, einerseits beklagt die Wirtschaft permanent Fachkräftemangel. Aber diejenigen, die dann den größten Bonus erhalten würden, sind doch die langjährigen Mitarbeiter (also i. d. R. die, die die meiste Erfahrung haben (sollten))

Aus was besteht die deutsche Wirtschaft denn eigentlich noch? Metallindustrie, Elektroindustrie, Automobilindustrie? Überall wird abgebaut, in sozialen Berufen gibts ne hohe Belastung und schlechte Bezahlung, im Dienstleistungsbereich ists im Grunde auch nur Ausbeutung. Also was sollten denn die Leute in diesem Land machen, damit es einen Aufschwung gibt? Selbst einfache Bürotätigkeiten werden zugunsten von KI abgebaut. Im Handel läuft längst Online den Rang ab, im Einzelhandel und bei Discountern läufts Richtung SB. Also warum sollten sich Leute in der Schule und Uni noch anstrengen, wenn die immer genannte Floskel "du kannst machen, was du möchtest" eigentlich so nicht zutrifft. Also machen kann das jeder schon, davon leben allerdings nicht.

Ich hab schonmal überlegt. Im Grunde haben die Menschen in diesem Land viele Ideen, nur nicht jeder hat das Kapital und die Ahnung, wie man ein Business aufzieht. Vielleicht sollte man sowas wie eine Anlaufstelle für jedermann schaffen, dass jeder dort hingehen kann, seine Ideen vorbringt und dann vonseiten der Agentur für Arbeit oder sonstigen Experten Rat und Expertise und Unterstützung bekommt, sodass und wie das Business starten kann. Ansonsten verwaltet der Staat ja auch nur Arbeitslosigkeit und das ist immer auch Erniedrigung. Menschen, die bspw. 5 Jahre arbeitslos sind oder noch länger, werden eher schikaniert, statt unterstützt. Und irgendwann ist es ein Teufelskreis und da findest jede Seite Argumente, warum es so ist, wie es ist. Von Amts wegen die Existenz permanent in Frage zu stellen, sorgt für Ängste und die Leute können sich nicht auf berufliche Besserung konzentrieren. Denn auch wenn es viele offene Stellen gibt, die Bezahlung und die Bedingungen sind allzu oft unter aller Kanone. Da würde ich auch nicht arbeiten wollen. Dem Amt ist sowas aber egal. Und dabei liegt genau darin auch ein Skandal. Dass es solche widrigen Umstände überhaupt gibt und bspw. cholerische Chefs usw., dagegen sollte der Staat mal was unternehmen, statt auf den Arbeitslosen rumzuhacken. Aber sowas sieht der Staat nicht. Und das gibt es ganz oft. Auch der Umgang mit Auszubildenden lässt oft zu wünschen übrig. (Hab da schon die dollsten Dinger erlebt). Und vom Autowaschen des Chefs, bis zum Kaffee holen schicken und fachlich nichts vermittelt bekommen, nur billige Arbeitskraft sein - das ist. m. E. nicht richtig. Ich habe noch nie einem Auszubildenden gesagt, er soll mir einen Kaffee holen. Ich lege eher mal ne Tüte Gummibärchen oder ein Eis oder anderes an den Platz der Auszubildenden, oder bringe denen einen Kaffee mit, statt diese mit blöden Sprüchen und Botengängen zu gängeln. Und komischerweise kommen die bei Fragen immer zu mir und nicht zu den anderen. (Woran das wohl liegt?) Sicher nicht am Süßkram, sondern am Respekt. Und den haben so genannte Führungskräfte oft nicht. Das ist eine Bezeichnung und ein Status, den ich mir nicht zu eigen mache. Augenhöhe ist mir das liebste und ich brauche keine Intrigen und Absprachen gegen Mitarbeiter hinterrücks und solche Spielchen. Auch Überwachung und permanente (emotionale) Erpressung übe ich nicht aus. Aber ich habe viele Kollegen, die sich ganz toll und wichtig darin sehen. Und mit solchen Menschen muss man tagtäglich zusammenarbeiten. Das ist auch echt manchmal ne Zumutung. In Workshops wird den Leuten immer vorgetragen, wie wichtig Teamplay, Sozialkompetenz, Nachhaltigkeit usw. seien. Praktiziert wird es aber nicht. Mehr Doppelmoral und Selbstbetrug gibts eigentlich nicht.

Und Fernsehen lebt im Grunde auch von der Kreativität von Menschen. Denn soweit ist eine KI noch lange nicht. Insofern bin ich gespannt, wie zukünftig ein tolles Programm entsteht, wenn man mit einem kleinen Personalstamm arbeiten muss. In aller Regel rächt sich sowas, weil alles auf Kante genäht ist. Die Lernkurve erfolgt nach der Bruchlandung (und meist leider mit zeitlichem Umweg, den man von vornherein hätte schon vermeiden können.) Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall.
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V0DAF0N3
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von V0DAF0N3 »

Im Zusammenhang mit den Umstukturierungen und Stellenstreichungen hat RTL-Gesicht Katja Burkard im Podcast "Zwischen den Zeilen" von Bettina Böttinger von dem Tag berichtet, an dem die Umstrukturierungen bei RTL bekannt geworden sind. Es war die Rede von Zusammenbrüchen und Rettungswageneinsätzen. Wie heute u. a. DWDL berichtet, war es so, wie von Burkard beschrieben, wohl nicht. Am Dienstagabend hat die Journalistin auf ihrer Instagram-Seite ein kurzes Video hochgeladen, in dem sie die Behauptung von Notfall-Einsätzen zurückzieht und sich entschuldigt.
In dem Podcast sei ihr etwas passiert, "was man eh nicht machen sollte", sagt Burkard zu ihren rund 230.000 Followern. Was sie damit meint: "Weitererzählen, was man nicht selbst gesehen hat." Zu dem angeblichen Einsatz von Krankenwagen und Zusammenbrüchen erklärte die Moderatorin jetzt: "Das ist nicht wahr". Und weiter: "Es tut mir wahnsinnig leid und das wird mir sicher nicht nochmal passieren."
https://www.dwdl.de/nachrichten/105482/ ... t_zurueck/

Auch wenn Katja Burkard hier eine persönliche Meinung in dem Podcast geäußert hat und nicht im Rahmen eines journalistische Beitrags auf RTL, bleibt ein gewisser Nachgeschmack hängen. Vor ein paar Jahren wurde der damalige RTL-Journalist Maurice Gajda wegen eklatanten Verstößen gegen die journalistische Sorgfaltspflicht rausgeschmissen. Auch hier ging es um eine Behauptung, die sich später als unwahr herausstellte.
Gajda hatte in dem Beitrag einen angeblichen und inzwischen gelöschten Tweet der ehemaligen AfD-Vorsitzenden Frauke Petry zitiert, der auch scheinbar im Original eingeblendet wurde: „Ich glaube kein normaler Deutscher will einen rosa gefärbten Asiaten beim ESC sehen“, soll sie bezogen auf Trongs Teilnahme am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest geschrieben haben. Petry bestreitet, einen solchen Post auf X, damals noch Twitter, abgesetzt zu haben und wirft Gajda und RTL eine politisch motivierte Fälschung vor...
Es stellte sich heraus, dass es diesen Tweet niemals gab.

https://uebermedien.de/87242/rtl-setzt- ... gajda-aus/
https://uebermedien.de/87343/keinerlei- ... ice-gajda/
https://www.instagram.com/katja_burkard ... Qy2/?hl=de
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von berlin69er »

Wenn man sieht, wieviel „Scripted Reality“ auf den Sendern der RTL Gruppe läuft, hat sie doch einfach nur im Feierabend da weiter gemacht, wo sie während der Arbeit mit aufgehört hat… :kaffee:
Kabelnetz: Vodafone Kabel Deutschland Berlin-Charlottenburg (ungenutzt)
TV: Sony KD-55A1 OLED
Receiver: VU+ UNO 4K SE mit DVB-T2 HD Dualtuner & 1TB Samsung 850 EVO SSD
Zubehör: Apple TV 4K für MagentaTV Smart 2.0 und Co.
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von cka82 »

V0DAF0N3 hat geschrieben: 11.02.2026, 14:24 Im Zusammenhang mit den Umstukturierungen und Stellenstreichungen hat RTL-Gesicht Katja Burkard im Podcast "Zwischen den Zeilen" von Bettina Böttinger von dem Tag berichtet, an dem die Umstrukturierungen bei RTL bekannt geworden sind. Es war die Rede von Zusammenbrüchen und Rettungswageneinsätzen. Wie heute u. a. DWDL berichtet, war es so, wie von Burkard beschrieben, wohl nicht. Am Dienstagabend hat die Journalistin auf ihrer Instagram-Seite ein kurzes Video hochgeladen, in dem sie die Behauptung von Notfall-Einsätzen zurückzieht und sich entschuldigt.
In dem Podcast sei ihr etwas passiert, "was man eh nicht machen sollte", sagt Burkard zu ihren rund 230.000 Followern. Was sie damit meint: "Weitererzählen, was man nicht selbst gesehen hat." Zu dem angeblichen Einsatz von Krankenwagen und Zusammenbrüchen erklärte die Moderatorin jetzt: "Das ist nicht wahr". Und weiter: "Es tut mir wahnsinnig leid und das wird mir sicher nicht nochmal passieren."
https://www.dwdl.de/nachrichten/105482/ ... t_zurueck/

Auch wenn Katja Burkard hier eine persönliche Meinung in dem Podcast geäußert hat und nicht im Rahmen eines journalistische Beitrags auf RTL, bleibt ein gewisser Nachgeschmack hängen. Vor ein paar Jahren wurde der damalige RTL-Journalist Maurice Gajda wegen eklatanten Verstößen gegen die journalistische Sorgfaltspflicht rausgeschmissen. Auch hier ging es um eine Behauptung, die sich später als unwahr herausstellte.
Gajda hatte in dem Beitrag einen angeblichen und inzwischen gelöschten Tweet der ehemaligen AfD-Vorsitzenden Frauke Petry zitiert, der auch scheinbar im Original eingeblendet wurde: „Ich glaube kein normaler Deutscher will einen rosa gefärbten Asiaten beim ESC sehen“, soll sie bezogen auf Trongs Teilnahme am Vorentscheid zum Eurovision Song Contest geschrieben haben. Petry bestreitet, einen solchen Post auf X, damals noch Twitter, abgesetzt zu haben und wirft Gajda und RTL eine politisch motivierte Fälschung vor...
Es stellte sich heraus, dass es diesen Tweet niemals gab.

https://uebermedien.de/87242/rtl-setzt- ... gajda-aus/
https://uebermedien.de/87343/keinerlei- ... ice-gajda/
https://www.instagram.com/katja_burkard ... Qy2/?hl=de
Ich finde, dass man jetzt aus einer Mücke einen Elefanten machen sollte und da groß was rein interpretieren muss. Sie hat es richtig gestellt und fertig. Und nicht vergleichbar mit dem von dir beschriebenen Vorfall mit Maurice Gajda.
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V0DAF0N3
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Re: RTL Deutschland will rund 600 Stellen streichen

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 11.02.2026, 17:22 Ich finde, dass man jetzt aus einer Mücke einen Elefanten machen sollte und da groß was rein interpretieren muss. Sie hat es richtig gestellt und fertig. Und nicht vergleichbar mit dem von dir beschriebenen Vorfall mit Maurice Gajda.
Reininterpretiert habe ich, denke ich nichts, denn das was geschrieben steht, war ja tatsächlich so. Es ist eine Zusammenfassung, was zu dem Thema in den Medien berichtet wurde. Was du aber vielleicht rauslesen kannst ist, dass Menschen im Fernsehen möglicherweise ab einem bestimmten Punkt zu übersteigerten Äußerungen neigen, weil Medien insbesondere durch Über- oder Untertreibung Klickzahlen un Skandale generieren, mit denen sich Geld verdienen lässt. Und wenn man den ganzen Tag in so einem Dunstkreis unterwegs ist, erfasst einen das vielleicht auch unterschwellig. Dass Sie sich nicht im Griff hatte, habe ich gar nicht behauptet. Aber das ist vielleicht eine Nebenerscheinung, die von der Branche ausgeht.

Andererseits tragen diese Personen eine besondere Verantwortung, eben weil sie vor der Kamera stehen und Werte wie Vertrauen, Wahrheit usw. vertreten. Es ist eben nicht so gut, wenn hier Zweifel an der Integrität aufkommen. Und dafür werden sie sicher nicht schlecht bezahlt. Und den Fall habe ich auch nicht mit Maurice Gajda verglichen, sondern nur angemerkt, dass es aus dem RTL-Kosmos vor Jahren schonmal einen Fall gab, in dem öffentlich etwas behauptet wurde, was nicht der Realität entsprach. Mehr nicht.