Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone betreffen.
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andi410
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von andi410 »

Der MDR spart sich einen Facebookkanal
Aus "MDR - Mitteldeutscher Rundfunk" wird "MDR AKTUELL". Beide Facebook-Kanäle gehen künftig unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Das bedeutet: Neue Optik, neue Inhalte. Technisch ändert sich für Sie nichts. Sie werden automatisch weitergeleitet. Wir freuen uns auf Sie.
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V0DAF0N3
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

Die ARD verkündet stolz Einsparungen in Millionenhöhe, weil man die im Rahmen der 2017 begonnenen Strukturreform angepeilten Sendeabwicklungsstandorte nun von urspünglich vier auf nur noch zwei zentrale Standorte reduzieren konnte. Konkret erfolgt die Sendeabwicklung des WDR Fernsehens von jetzt an auch von der sogenannten "ARD-Sendeabwicklung Süd" in Baden-Baden. Den Schritt hatte der WDR schon 2024 angekündigt. Die ARD beziffert die Einsparungen im Zeitraum 2025 bis 2028 auf insgesamt 32 Millionen Euro.
"Die gemeinsame Sendeabwicklung ist extrem effizient und ermöglicht uns in der ARD Einsparungen in Millionenhöhe", sagte nun auch WDR-Intendantin Katrin Vernau. "Mit der gezielten Kooperation sichern wir höchste technische Qualität und gewinnen gleichzeitig Ressourcen für unsere digitalen Angebote." Und SWR-Intendant Kai Gniffke erklärte: "Die Sendeabwicklung Süd-West ist eine Erfolgsgeschichte und Beleg für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der ARD. Wir bündeln an dieser Stelle unter dem Dach des SWR Aufgaben nach dem Prinzip 'Einer-für-alle'."
https://presse.wdr.de/plounge/wdr/unter ... klung.html
https://www.dwdl.de/nachrichten/105388/ ... sgespielt/
https://www.ard.de/die-ard/presse-und-k ... -Euro-100/
https://www.quotenmeter.de/n/156888/wdr ... klung-sued
cka82
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

V0DAF0N3 hat geschrieben: 02.02.2026, 23:12 Die ARD verkündet stolz Einsparungen in Millionenhöhe, weil man die im Rahmen der 2017 begonnenen Strukturreform angepeilten Sendeabwicklungsstandorte nun von urspünglich vier auf nur noch zwei zentrale Standorte reduzieren konnte. Konkret erfolgt die Sendeabwicklung des WDR Fernsehens von jetzt an auch von der sogenannten "ARD-Sendeabwicklung Süd" in Baden-Baden. Den Schritt hatte der WDR schon 2024 angekündigt. Die ARD beziffert die Einsparungen im Zeitraum 2025 bis 2028 auf insgesamt 32 Millionen Euro.
"Die gemeinsame Sendeabwicklung ist extrem effizient und ermöglicht uns in der ARD Einsparungen in Millionenhöhe", sagte nun auch WDR-Intendantin Katrin Vernau. "Mit der gezielten Kooperation sichern wir höchste technische Qualität und gewinnen gleichzeitig Ressourcen für unsere digitalen Angebote." Und SWR-Intendant Kai Gniffke erklärte: "Die Sendeabwicklung Süd-West ist eine Erfolgsgeschichte und Beleg für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der ARD. Wir bündeln an dieser Stelle unter dem Dach des SWR Aufgaben nach dem Prinzip 'Einer-für-alle'."
https://presse.wdr.de/plounge/wdr/unter ... klung.html
https://www.dwdl.de/nachrichten/105388/ ... sgespielt/
https://www.ard.de/die-ard/presse-und-k ... -Euro-100/
https://www.quotenmeter.de/n/156888/wdr ... klung-sued
Ja, und wenn dann in der gemeinsamen Sendeabwicklung mal eine größere Störung auftreten sollte, würden nicht nur SWR RP und SWR BW, sondern gleich auch alle WDR Versionen, SR Fernsehen, hr Fernsehen, BR Nord und Süd sowie ARD alpha mit ausfallen.
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V0DAF0N3
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von V0DAF0N3 »

cka82 hat geschrieben: 03.02.2026, 09:01 Ja, und wenn dann in der gemeinsamen Sendeabwicklung mal eine größere Störung auftreten sollte, würden nicht nur SWR RP und SWR BW, sondern gleich auch alle WDR Versionen, SR Fernsehen, hr Fernsehen, BR Nord und Süd sowie ARD alpha mit ausfallen.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass Störungen sehr oft auftreten, aber passieren können diese natürlich. Dann gibts ne kleine Empörungswelle bis diese behoben sind und dann geht alles wieder den gewohnten Gang. Alles hat Vor- und Nachteile. Und gegen böswillige Angriffe aller Art hat ohnehin noch nie was geholfen. Aber das gilt für jegliche Infrastruktur.

Was mich beim Wording der ARD viel mehr stört ist, dass immer von digitalen Produkten die Rede ist. In welchem Jahrhundert lebt die ARD eigentlich? Spätestens seit der Einführung von digitalem Fernsehen Mitte der 90er Jahre spielt die ARD Programmangebote digital aus und somit als digitale Produkte. Ebenso Hörfunk.
Was die Intendantinnen und Intendanten eigentlich meinen sind die Onlineaktivitäten, die meines Erachtens auch irgendwie keiner Logik folgen. Mir persönlich ist das alles zu unübersichtlich. Da weiß ich nicht, wo dort Geld für irgendwelche Beiträge versenkt wird, die keiner oder nur wenige sehen, weil sie nicht aufgefunden werden. Ich würde das besser gegliedert wissen wollen. Aber mal sehen, vielleicht tut sich ja mediathekentechnisch in diesem Jahr etwas. Für die Audiothek wurde ja schon eine gewisse Bündelung unter dem neuen Namen "ARD SOUNDS" angekündigt.
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von Flole »

cka82 hat geschrieben: 03.02.2026, 09:01 Ja, und wenn dann in der gemeinsamen Sendeabwicklung mal eine größere Störung auftreten sollte, würden nicht nur SWR RP und SWR BW, sondern gleich auch alle WDR Versionen, SR Fernsehen, hr Fernsehen, BR Nord und Süd sowie ARD alpha mit ausfallen.
Und? Das ist ja nun kein Krankenhaus, wo es um Menschenleben geht. Es tut niemandem weh, wenn bei einer Störung (was selten genug vorkommt) ein paar mehr Sender ebenfalls für ein paar Stunden ausfallen (zumal, wenn ich eine Sendung beim SWR schauen will und das nicht geht, ich nicht einfach sage "ach, geht nicht, schaue ich halt den BR"). Wenn man dafür viel Geld sparen kann, was spricht dagegen? Also wenn ich wählen könnte zwischen "1€ weniger Rundfunkbeitrag" und "Aufteilung der Sendeabwicklung, sodass bei eventuellen Störungen weniger Sender betroffen sind", ich wüsste was ich wählen würde.
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Es geht darum, dass es viel mehr Menschen betrifft. Und sicher, wenn es sich nur um "ein paar Stunden" handelt, ist es nicht unbedingt so schlimm, wenn es allerdings deutlich länger (z.B. mehrere Tage) dauern würde, wäre das schon was anderes.
Und dass der Rundfunkbeitrag dadurch wirklich sinken würde, ist wohl eher Wunschdenken. V.a. die ARD wird immer irgendwas finden, warum man aber nicht weniger Geld erhalten kann, weil sonst wieder irgendwas nicht ausreichend finanziert wäre.
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von Flole »

cka82 hat geschrieben: 04.02.2026, 16:20 wenn es allerdings deutlich länger (z.B. mehrere Tage) dauern würde, wäre das schon was anderes.
Da muss das Gebäude schon abbrennen (oder überflutet werden, vom abstürzenden Flugzeug zerstört werden etc.) damit sowas passiert. Das sind Fälle, die man in so einer Betrachtung aber nicht berücksichtigen kann (abstürzende Flugzeuge sind sogar in vielen Gebäudeversicherungen ausgeschlossen, also wie schützt du dein Haus dagegen?). Gegen einen Brand hilft eine Brandmeldeanlage mit Sprinkleranlage oder CO2-Löschanlage, gegen eine Überflutung eine vorausschauende Standortwahl und entsprechende Sensoren um Wasserleitungsbrüche früh zu erkennen. Ein einfacher Hardwaredefekt ist nicht das große Problem, Ersatzhardware im Schrank zu lagern ist kostenmäßig nichts gegenüber eines zweiten Standorts (wo die Hardwarekosten ebenfalls anfallen würden).
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Re: Einschnitte bei ARD und ZDF geplant

Beitrag von cka82 »

Das MausRadio soll ab 2027 als Audioangebot über die MausApp und die-maus.de statt über DAB+ verbreitet werden, da "junge Eltern und Kinder Radio vermehrt über Web-Streams nutzen".
"Das MausRadio kann darüber hinaus Herzstück für Grundschüler im neuen Kinderprofil in der ARD Audiothek (zukünftig ARD Sounds) sein."

Das Angebot solle "weiterentwickelt" werden.

"Angedacht sind zum Beispiel Live-Angebote zu stark frequentierten Radiozeiten: eine Frühsendung, die die Maus an den Frühstückstisch der Kinder holt und die herausfordernde und manchmal hektische Zeit vor dem Aufbruch in die Schule entlasten soll. Inspirierende, lustige und alltagsnahe Themen sollen den Start in den Tag für Grundschulkinder leichter machen – unabhängig davon, ob die Kinder alleine auf sich gestellt sind oder Eltern den Start zur Schule noch begleiten. Am Nachmittag sollen nach den aktuellen Plänen die eigenen Erlebnisse der jungen Hörerinnen und Hörer im Vordergrund stehen. Hier soll es perspektivisch eine Möglichkeit geben, sich auszutauschen."

Für die Umsetzung der Pläne ist noch der "Abschluss des laufenden Gesetzgebungsverfahrens zur Anpassung des WDR-Gesetzes" sowie die Zustimmung des WDR-Rundfunkrates nötig.

https://presse.wdr.de/plounge/wdr/unter ... radio.html