[VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

In diesem Forum geht es um andere Receiver als die via Vodafone TV (bzw. ehemals TV Komfort), Vodafone GigaTV oder HZ TV (ehem. Horizon TV) vertriebenen, und alle technischen Angelegenheiten, die nicht in die anderen Unterforen passen.
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Earlgrey
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[VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

Beitrag von Earlgrey »

Hallo Zusammen,

danke, dass Ihr euch die Zeit nehmt und hier vielleicht zur Lösung beitragen könnt.
Wir haben ein Einfamilienhaus mit ursprünglich mal Telekom-Kabel, dann Kabeldeutschland-Kabel und nun eben Vodafone-Kabel.
Darüber beziehen wir sowohl TV, als auch Internet+Telefon.

Im Keller kommt der Hauptstrang von Vodafone an und wird auf einem Erdungsbrett mittels Verstärker auf mehrere Stränge verteilt. Direkt unten im Keller ist die Multimediadose gesetzt und das Modem hängt daran. Das Setup hat der Vodafonetechniker gebaut.

Nun ist es so, dass zu der Setupzeit die Mediadose noch im Keller sein musste, da von dort auch die Telefonanlage in die einzelnen Etagen das "Festnetz" auf TAE-Dosen verteilt hat. Daher wurde das Internet via Stromentz vom Keller an einen AccessPoint im EG verteilt und dort via WLAN bereitgestellt. Leider ist diese Lösung nicht so ideal.

Inzwischen kann auf die Telefonanlage verzichtet werden. Daher soll die Multimediadose vom Keller an den Strang im Wohnzimmer verlegt werden. Dort befindet sich am Wohnzimmerstrang eine Durchgangsdose und eine Enddose (an der der TV hängt). Beide Dosen sind noch Baujahr 1999 - demnach also definitiv auszutauschen.

Zum besseren Verständnis habe ich ein Bild angehängt.

Mein Plan sieht nun so aus:

An Position A hängt ja die MultimediaDose. Ich würde gern den Strang des Wohnzimmers (von B) auf A schrauben. Damit wäre die Multimediadose unten erstmal abgeklemmt.
Am Wohnzimmerstrang würde ich dann die bestehende Durchgangsdose und die Enddose zur eine neue Axing austauschen wollen.

Dazu nun meine Fragen:
1) Kann ich das überhaupt so machen?
2) Welche Dämfung sollte ich für die Durchgangs- und die Enddose im Wohnzimmer vorsehen. Meint ihr, dass die Multimediadose + Modem unbedingt an der ersten Stelle (demnach der Durchgangsdose) sein müssen, oder ginge auch die Enddose an dem Strang noch?

Viele Grüße
EarlGrey

Ergänzung: Die Multimediadose von Vodafone hat eine 14db Dämpfung.
Die aktuelle (ALTE) Durchgangsdose im Wohnzimmerstrang hat eine 15db Dämpfung.
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Flole
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Re: [VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

Beitrag von Flole »

Ich verstehe nicht so ganz warum Dosen von 1999 definitiv auszutauschen sind aber nun gut.

Es ist Unsinn ins Wohnzimmer einen Abzweig zu basteln. Der Abzweiger kann raus, die Stichdose weg (nicht als Enddose versuchen zu missbrauchen) und die 2 offenen Anschlüsse am Verteiler können/müssen mit Abschlusswiderständen "verschlossen" werden.

Die Dosen sollten sinnvollerweise den jetzigen entsprechen, zumindest wenn die Anlage korrekt geplant ist. Die MMD kann auch ans Ende, das ist völlig egal.
Earlgrey
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Re: [VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

Beitrag von Earlgrey »

Hallo und danke für die erste Info.
Naja die bisherigen Dosen im Wohnzimmer sind keine Multimediadosen. Da ist also nur der klassische Radio und TV Anschluss. Da ich die MMD ja am liebsten an der Enddose haben möchte, muss ich diese definitiv tauschen und da ich befürchtet habe, dass eine alte Durchgangsdose vielleicht nicht die kompletten Frequenzen korrekt durchreicht, bin ich von einem Austausch ausgegangen.

Wenn das kein Problem mit der Durchgangsdose gibt und die alle Frequenzen weitergibt, benötige ich also nur eine neue Multimedia-Enddose. Mit welcher Dämpfung dann am besten? Oder sollte ich besser beides austauschen und abstimmen? Im Anhang die Enddose.
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Flole
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Re: [VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

Beitrag von Flole »

Aufsteckadapter drauf, schraube durch, fertig. Das wäre die einfachste Lösung....

Die Dämpfung sollte, wenn die Anlage korrekt ausgelegt ist, der alten entsprechen. Eine Anpassung der vorgeschalteten Dose macht keinen Sinn, zumindest nicht wenn du versuchst die auf die Enddose anzupassen. Die müssen beide auf den Rest der Anlage abgestimmt sein, wenn also alles ordentlich geplant und errichtet wurde dann passt es. Wie groß dein Vertrauen darin ist musst du selbst wissen, die Alternative wäre einen Plan mit allen Dosen zu zeichnen und dann die Dämpfungen zu vergleichen. Die Dämpfung zu jeder Dose vom Verteiler sollte möglichst nah am Mittelwerte der Dämpfungen aller Dosen zum Verteiler sein. Oder anders gesagt: Alle Dosen sollen zum Verteiler dieselbe Dämpfung haben (bzw. das sollte man anstreben). Jetzt sollte auch klar werden warum es unsinnig ist bzw. nicht funktionieren kann 2 Dosen anzupassen, insbesondere wenn diese hintereinander geschaltet sind, man weiß nichts über den Rest und kann daher nur hoffen das dort alles passt.
Earlgrey
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Re: [VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

Beitrag von Earlgrey »

Danke. Ich werde es erstmal wie von dir beschrieben probieren und dann die Modemwerte prüfen. Wenns Probleme gibt, werde ich dann schauen, ob ich eine MMD setze. Wenn alles nichts hilft, dann muss der Cableguy kommen 😁
Earlgrey
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Re: [VFKD] Multimediadose / Modem innerhalb Einfamilienhaus umziehen - TECHNIKFRAGEN

Beitrag von Earlgrey »

Vielen Dank nochmal!
Es läuft.

Ich bin nun so vorgegangen. Der Abzweiger ist raus und die Stichdose damit tot. Der Verteiler hängt jetzt direkt am Verstärker und die beiden "offenen" Ports haben einen Abschlusswiderstand bekommen.
Oben im Wohnzimmer hängt nun an der ERSTEN "klassischen" TV Dose (Durchgangsdose) ein Axing Adapter, der das Modemsignal isoliert und daran hängt die FritzBox 6660.

Eigentlich wollte ich das ganze an der Enddose machen (da hängt auch der TV) aber leider "reicht" das Signal nicht stabil bis dahin. Mit dem Vodafone Modem war noch eine (halbwegs) stabile Verbindung drin - allerdings waren auch da schon die Modemwerte durchschnittlich je um 6dB bis 7dB gesunken im Vergleich zum "Keller"-Set-Up. Mit der Fritzbox ließ sich an dem Port praktisch nichts mehr herstellen. Das Pairing dauerte ewig und nach 1 Minute war die Verbindung dann auch immer wieder weg.

An der Durchgangsdose lag das Signal nur ca. 3 dB unter dem Kellerwert und die Fritzbox baute eine stabile Verbindung mit 20/250 MBit auf, die auch durchgängig hält.

Als Randnotiz: die angeschlossenen TV-Geräte funktionieren nach dem Set-Up-Wechsel nach wie vor tadellos.