-Fokus auf das Digitale
-Neuausrichtung von Strukturen in Programm, Produktion, Technik und Verwaltung :
-Bis 2030 plant der WDR, rund 20 Prozent der Stellen aus klassischen Produktionsbereichen in technologieorientierte Aufgabenfelder zu verlagern
-Schwerpunkte in der Eigenproduktion z.B. Umsetzung der Infostrategie für NRW, ARD SportHub
-bei Dokumentation und Unterhaltung noch stärkerer Einsatz externer Produktionsfirmen und Dienstleister
-mittelfristig Reduzierung der Studioflächen und Regien
-"Bis Ende 2028 reduziert der WDR auch seine genutzten Büro- und Produktionsflächen um rund 100.000 Quadratmeter gegenüber 2017 und senkt damit Fixkosten für die Infrastruktur. Vergleichbare Verwaltungsleistungen werden innerhalb der ARD arbeitsteilig organisiert, Prozesse automatisiert und standardisiert. Dadurch will der WDR bis 2036 20 Prozent des bisherigen Aufwands einsparen."
-Doppelungen im ARD-Angebot sollen zukünftig vermieden werden
-die ARD Mediathek soll mit Dokus gestärkt werden
-im Linearen Konzentration auf die Primetime
-Reduzierung von Personalkosten durch Nichtneubesetzung jeder dritten bis 2030 freiwerdenden Stelle
-Reduzierung des Programmportfolios von 600 auf 300 Angebote bis 2030, Neuentwicklung von bis zu 100 Angeboten :
-erster Schritt : Streichung von 76 Angeboten (u.a. frau tv, Satire am Sonntag auf WDR4, studio M, Lisa Paarschnitt, Podcast, Facebookseite und Webseite von Doc Esser, Verlegung von Erlebnis Erde komplett ins Digitale)
"Es handelt sich um lineare und auch digitale Angebote, die ihre Zielgruppe nicht gut genug erreichen oder die nicht zu den strategischen Schwerpunkten des WDR gehören.[...] Die Entscheidung, welche Angebote im nächsten Schritt eingestellt werden, soll im Frühjahr 2027 fallen."
"Diese Programmangebote setzen den Fokus klar auf die digitale Nutzung: u.a. mit Informationen aus und für NRW und mit dokumentarischen und unterhaltenden Formaten, die ARD Sounds und die ARD Mediathek weiter stärken sollen. So werden zum Beispiel Formate wie „Deutschland, ich küss‘ dein Herz – mit Tahsim Durgun”, „Draußenpolitik” mit Louis Klamroth oder die Dokusoap „Motsi & Oti – Meet the Mabuses” angeboten, um Menschen zu erreichen, die den WDR aktuell noch wenig nutzen. Weitere digitale Formate wie beispielsweise ein Geschichtspodcast und digitale Auslandsangebote sollen entwickelt werden, um dem Bedürfnis nach vertiefenden Informationen nachzukommen."
-Ausbau der regionalen Berichterstatttung auf allen relevanten digitalen Kanälen
-Der WDR übernimmt unter anderem eine führende Rolle in den Bereichen Distribution und Künstliche Intelligenz und beteiligt sich maßgeblich an der Entwicklung des gemeinsamen technologischen Plattformsystems der ARD.
https://presse.wdr.de/plounge/wdr/unter ... taler.html
WDR stellt Zukunftspläne vor
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Re: WDR stellt Zukunftspläne vor
-bis 2030 : Verwendung von 45-50% der Ressourcen fürs Digitale statt wie bisher nur ein Viertel
-Einstellung von einem "guten Dutzend" linearer Angebote und "deutlich mehr" digitalen Angeboten (z.B. auch Zusammenlegung von hier und heute, dass dann erst um 17 Uhr beginnt mit der bisherigen ServiceZeit)
-Fokussierung auf die Zeit zwischen 17:00 und 22:15
-Im Hörfunk : Fokussierung auf die reichweitenstarken Zeiten am Morgen und im späteren Tagesverlauf, früherer Einstieg in die gemeinsamen ARD-Formate am Abend
-Dokus vorrangig für die Mediathek, im WDR Fernsehen sollen nur noch erfolgreiche, für das Digitale produzierte Dokus gezeigt werden, die ins Programm passen
-"Wachstumsfelder" (Mehr Zeit für Tiefe, Die beste Zeit für mich (also Unterhaltung für junge Zielgruppen), Direkt aufs Smartphone, Maus und mehr)
-Stabilisierung des Marktanteils von WDR TV und Radio, ohne möglichst viel ausgeben zu müssen
-Reporter vor Ort sollen künftig mehr selber drehen und schneiden
"Wir haben die Idee, die Organisation in der Produktion in der Region künftig zu zentralisieren, damit wir Leerlauf in den Studios verhindern und die Mittel effektiver einsetzen können. Das bedeutet auch eine Kürzung in der Produktion linearer Inhalte. Insgesamt sollen 20 Prozent unserer Produktionskapazitäten im WDR in Technologie investiert werden, also in KI-Anwendung, überhaupt KI-Kompetenz und datenbasierte Produktentwicklung. "
https://www.dwdl.de/interviews/108010/w ... _aeste_ab/
-Einstellung von einem "guten Dutzend" linearer Angebote und "deutlich mehr" digitalen Angeboten (z.B. auch Zusammenlegung von hier und heute, dass dann erst um 17 Uhr beginnt mit der bisherigen ServiceZeit)
-Fokussierung auf die Zeit zwischen 17:00 und 22:15
-Im Hörfunk : Fokussierung auf die reichweitenstarken Zeiten am Morgen und im späteren Tagesverlauf, früherer Einstieg in die gemeinsamen ARD-Formate am Abend
-Dokus vorrangig für die Mediathek, im WDR Fernsehen sollen nur noch erfolgreiche, für das Digitale produzierte Dokus gezeigt werden, die ins Programm passen
-"Wachstumsfelder" (Mehr Zeit für Tiefe, Die beste Zeit für mich (also Unterhaltung für junge Zielgruppen), Direkt aufs Smartphone, Maus und mehr)
-Stabilisierung des Marktanteils von WDR TV und Radio, ohne möglichst viel ausgeben zu müssen
-Reporter vor Ort sollen künftig mehr selber drehen und schneiden
"Wir haben die Idee, die Organisation in der Produktion in der Region künftig zu zentralisieren, damit wir Leerlauf in den Studios verhindern und die Mittel effektiver einsetzen können. Das bedeutet auch eine Kürzung in der Produktion linearer Inhalte. Insgesamt sollen 20 Prozent unserer Produktionskapazitäten im WDR in Technologie investiert werden, also in KI-Anwendung, überhaupt KI-Kompetenz und datenbasierte Produktentwicklung. "
https://www.dwdl.de/interviews/108010/w ... _aeste_ab/
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Re: WDR stellt Zukunftspläne vor
Wenn man das immer so liest, was sich die Sender so ausdenken, dann könnte man meinen, die haben die Weisheit echt mit Löffeln gefressen. Es ist ja wirklich traumhaft, wenn Sender erklären, mit Beitragsmitteln effizient umgehen zu wollen. Aber was immer so versprochen wird, kommt für mich nicht so rüber.
Seit Jahren reden die Sender immer von Digital First und Digitalisierung und Fokussierung auf dies und das. Aber in der Wahrnehmung der Angebote kommt dieser Spirit für mich nicht rüber. Demnach will man ja immer Geld vom Analogen ins Digitale umshiften, aber was konkret im Digitalen jetzt besser geworden ist, ist mir nicht klar.
Es gibt wohl mehr Podcasts, aber das catcht mich irgendwie nicht. Wer also nicht gerade zu der ausgedachten Vorstellung des WDR gehört, hat halt Pech. Wie immer eigentlich. Und dabei sagt die ARD doch immer, man sei doch für alle da. Aber dieses alle wird dann gleich wieder eingeschränkt, weil eine bestimmte Nutzung erreicht werden muss. Folglich produziert man ohnehin nur das, was der Mainstream eh schon dauernd bekommt, nichts Neues, Innovatives, Freches. Digitalisierung ist für mich ein Sachverhalt, der schon in den 90ern Einzug gehalten hat. Und die Verantwortlichen reden dreißig Jahre später davon, mehr ins Digitale zu packen. Das ist für mich mehr Ausdruck der eigenen Behäbigkeit, denn der Wille zu Flexibilität. Man muss auch sehen, der WDR ist als Sender und in seinen Strukturen ein Koloss, der sich jahrzehntelang darauf ausruhen konnte und weil er eben nicht aus dem Quark kam, schnürt man nun hektisch solche Vorhabenpakete, die viel zu spät kommen. Man verpackt den eigenen Unwillen dann noch mit Schleife und findet wohlklingende Worte. Frag doch mal junge Leute, was sie mit dem WDR in Verbindung bringen? Da kommt nicht viel. Im Grunde genommen reichts auch, wenn der WDR weiterhin "Sportschau", "Die Sendung mit der Maus", "Presseclub" und "Lokalzeit" anbietet, der Rest fällt dann doch ohne hin unter die genannten Bestrebungen:
Ich hätte gut gefunden, der WDR würde seine Überlegungen mal mit dem Publikum teilen, besprechen, bewerten, diskutieren. Schlussendlich gibt es sicherlich mal die eine oder andere Sendung, in der die Leute nach ihrer Meinung gefragt werden, aber da ist nicht dasselbe. Allein schon, dass Protagonisten sich über Portale wie DWDL.de äußern, zeigt doch, dass man die eigenen Kanäle dafür nicht nutzen will. Warum eigentlich? Der ÖRR ist doch der Öffentlichkeit gegenüber verpflichtet und nicht nur Journalisten, die Fragen stellen. Das ist das Gegenteil von Transparenz. Die haben so viel Angst vor missliebigen Aussagen, deswegen unterlässt man Dialog gleich ganz. Und dabei geht es bei Dialog gar nicht nur ums Kritisieren. Dinge, die gut sind, kann man ja auch vervorheben. Nur diese Chance und Möglichkeit lässt man verstreichen, was ich bedauere.
Seit Jahren reden die Sender immer von Digital First und Digitalisierung und Fokussierung auf dies und das. Aber in der Wahrnehmung der Angebote kommt dieser Spirit für mich nicht rüber. Demnach will man ja immer Geld vom Analogen ins Digitale umshiften, aber was konkret im Digitalen jetzt besser geworden ist, ist mir nicht klar.
Es gibt wohl mehr Podcasts, aber das catcht mich irgendwie nicht. Wer also nicht gerade zu der ausgedachten Vorstellung des WDR gehört, hat halt Pech. Wie immer eigentlich. Und dabei sagt die ARD doch immer, man sei doch für alle da. Aber dieses alle wird dann gleich wieder eingeschränkt, weil eine bestimmte Nutzung erreicht werden muss. Folglich produziert man ohnehin nur das, was der Mainstream eh schon dauernd bekommt, nichts Neues, Innovatives, Freches. Digitalisierung ist für mich ein Sachverhalt, der schon in den 90ern Einzug gehalten hat. Und die Verantwortlichen reden dreißig Jahre später davon, mehr ins Digitale zu packen. Das ist für mich mehr Ausdruck der eigenen Behäbigkeit, denn der Wille zu Flexibilität. Man muss auch sehen, der WDR ist als Sender und in seinen Strukturen ein Koloss, der sich jahrzehntelang darauf ausruhen konnte und weil er eben nicht aus dem Quark kam, schnürt man nun hektisch solche Vorhabenpakete, die viel zu spät kommen. Man verpackt den eigenen Unwillen dann noch mit Schleife und findet wohlklingende Worte. Frag doch mal junge Leute, was sie mit dem WDR in Verbindung bringen? Da kommt nicht viel. Im Grunde genommen reichts auch, wenn der WDR weiterhin "Sportschau", "Die Sendung mit der Maus", "Presseclub" und "Lokalzeit" anbietet, der Rest fällt dann doch ohne hin unter die genannten Bestrebungen:
Und besonders junge Leute werden sich freuen und darauf hinfiebern, dass der WDR zielgruppengerecht Content anliefert. Nicht. Das ist einfach peinlich für einen Sender dieser Größe. Ich dachte immer, der ÖRR bildet die Wirklichkeit der Menschen ab, aber in Wahrheit macht man vieles einfach gleich. Dabei ist die Gesellschaft eigentlich ziemlich divers und das lässt sich schlecht in Quoten ausdrücken. Also macht man gemeinsame Nenner, z. B. Fußball, auf die sich viele Menschen einigen können und nimmt das zum Maßstab. Menschen, die sich für Schachboxen interessieren, kommen deutlich schlechter weg. Aber diese gehören auch zur Gesellschaft. Man sollte vielleicht mal anfangen nicht immer Menschen- und Interessensgruppen gegeneinander auszuspielen, sondern diese gleichberechtigt zu behandeln. Dann wirds vielleicht auch was mit Akzeptanz usw. Der WDR versucht etwas einzuholen, was ihm schon vor Jahren entglitten ist. Und vor allem mal mehr Dialog mit den Leuten, aber nicht wann es dem WDR passt, sondern zu jeder Tages- und Nachtzeit, nämlich immer dann, wenn Menschen etwas zu sagen haben. Aber dafür prügelt man die Leute auf die Plattformen von Tech-Giganten, die man dann in der Berichterstattung ob ihrer Standards, ihres Suchtpotenzials, ihres Umgangs mit dem Thema Datenschutz usw. usw. zerreißt. Man kriegt aber nicht hin, eine eigene Kommunikationsplattform zu schaffen, die jedem offen steht und niedrigschwellig Zugang bietet. Und das zeigt eigentlich, dass man als Konsument letzlich nur zahlender Spielball (geworden) ist.cka82 hat geschrieben: 29.09.2026, 07:26 -bis 2030 : Verwendung von 45-50% der Ressourcen fürs Digitale statt wie bisher nur ein Viertel
-Einstellung von einem "guten Dutzend" linearer Angebote und "deutlich mehr" digitalen Angeboten (z.B. auch Zusammenlegung von hier und heute, dass dann erst um 17 Uhr beginnt mit der bisherigen ServiceZeit)
-Fokussierung auf die Zeit zwischen 17:00 und 22:15
-Im Hörfunk : Fokussierung auf die reichweitenstarken Zeiten am Morgen und im späteren Tagesverlauf, früherer Einstieg in die gemeinsamen ARD-Formate am Abend
-Dokus vorrangig für die Mediathek, im WDR Fernsehen sollen nur noch erfolgreiche, für das Digitale produzierte Dokus gezeigt werden, die ins Programm passen
-"Wachstumsfelder" (Mehr Zeit für Tiefe, Die beste Zeit für mich (also Unterhaltung für junge Zielgruppen), Direkt aufs Smartphone, Maus und mehr)
-Stabilisierung des Marktanteils von WDR TV und Radio, ohne möglichst viel ausgeben zu müssen
-Reporter vor Ort sollen künftig mehr selber drehen und schneiden
Ich hätte gut gefunden, der WDR würde seine Überlegungen mal mit dem Publikum teilen, besprechen, bewerten, diskutieren. Schlussendlich gibt es sicherlich mal die eine oder andere Sendung, in der die Leute nach ihrer Meinung gefragt werden, aber da ist nicht dasselbe. Allein schon, dass Protagonisten sich über Portale wie DWDL.de äußern, zeigt doch, dass man die eigenen Kanäle dafür nicht nutzen will. Warum eigentlich? Der ÖRR ist doch der Öffentlichkeit gegenüber verpflichtet und nicht nur Journalisten, die Fragen stellen. Das ist das Gegenteil von Transparenz. Die haben so viel Angst vor missliebigen Aussagen, deswegen unterlässt man Dialog gleich ganz. Und dabei geht es bei Dialog gar nicht nur ums Kritisieren. Dinge, die gut sind, kann man ja auch vervorheben. Nur diese Chance und Möglichkeit lässt man verstreichen, was ich bedauere.
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Re: WDR stellt Zukunftspläne vor
Es läuft doch immer so zumindest bei der ARD (beim ZDF gibt es ja wenigstens ZDF mitreden, wo die Zuschauer zu verschiedenen Themen ihre Meinung abgeben können) : Man denkt sich irgendwas aus, was der Zuschauer angeblich sehen / hören will und Kritik ist unerwünscht. Wie oft ist man damit schon reingefallen mit neuen Sendungen, die man ohne vorigen Zuschauertest gebracht hat, Programmänderungen, die vom Zuschauer nicht angenommen wurden (siehe z.B. 2 stündige MIMA). Und alles nur auf jüngere Zuschauer auszurichten, ist einfach kurzsichtig (Das Geld der älteren Zuschauer will man natürlich trotzdem). Genauso wie zu glauben, dass man nach den Änderungen und mit möglichst wenig Investitionen ins Programm noch genauso viel Zuschauer / Zuhörer hat wie vorher. Welcher Zuschauer / Zuhörer bleibt, wenn er nicht unbedingt muss, bei einem Programm, was kontinuierlich schlechter wird, v.a. wenn man Alternativen hat ?V0DAF0N3 hat geschrieben: 29.09.2026, 12:57
Ich hätte gut gefunden, der WDR würde seine Überlegungen mal mit dem Publikum teilen, besprechen, bewerten, diskutieren. Schlussendlich gibt es sicherlich mal die eine oder andere Sendung, in der die Leute nach ihrer Meinung gefragt werden, aber da ist nicht dasselbe. Allein schon, dass Protagonisten sich über Portale wie DWDL.de äußern, zeigt doch, dass man die eigenen Kanäle dafür nicht nutzen will. Warum eigentlich? Der ÖRR ist doch der Öffentlichkeit gegenüber verpflichtet und nicht nur Journalisten, die Fragen stellen. Das ist das Gegenteil von Transparenz. Die haben so viel Angst vor missliebigen Aussagen, deswegen unterlässt man Dialog gleich ganz. Und dabei geht es bei Dialog gar nicht nur ums Kritisieren. Dinge, die gut sind, kann man ja auch vervorheben. Nur diese Chance und Möglichkeit lässt man verstreichen, was ich bedauere.
Leider bekommt der WDR ja trotzdem weiter Unsummen, egeal was er aus dem Programm macht.
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Re: WDR stellt Zukunftspläne vor
Es läuft doch immer so zumindest bei der ARD (beim ZDF gibt es ja wenigstens ZDF mitreden, wo die Zuschauer zu verschiedenen Themen ihre Meinung abgeben können) : Man denkt sich irgendwas aus, was der Zuschauer angeblich unbedingt sehen / hören will und Kritik ist unerwünscht. Wie oft ist man damit schon reingefallen mit neuen Sendungen, die man ohne vorigen Zuschauertest gebracht hat, Programmänderungen, die vom Zuschauer nicht angenommen wurden (siehe z.B. 2 stündige MIMA). Und alles nur auf jüngere Zuschauer auszurichten, ist einfach kurzsichtig (Das Geld der älteren Zuschauer will man natürlich trotzdem). Genauso wie zu glauben, dass man nach den Änderungen und mit möglichst wenig Investitionen ins Programm noch genauso viel Zuschauer / Zuhörer hat wie vorher. Welcher Zuschauer / Zuhörer bleibt, wenn er nicht unbedingt muss, bei einem Programm, was kontinuierlich schlechter wird, v.a. wenn man Alternativen hat ?V0DAF0N3 hat geschrieben: 29.09.2026, 12:57
Ich hätte gut gefunden, der WDR würde seine Überlegungen mal mit dem Publikum teilen, besprechen, bewerten, diskutieren. Schlussendlich gibt es sicherlich mal die eine oder andere Sendung, in der die Leute nach ihrer Meinung gefragt werden, aber da ist nicht dasselbe. Allein schon, dass Protagonisten sich über Portale wie DWDL.de äußern, zeigt doch, dass man die eigenen Kanäle dafür nicht nutzen will. Warum eigentlich? Der ÖRR ist doch der Öffentlichkeit gegenüber verpflichtet und nicht nur Journalisten, die Fragen stellen. Das ist das Gegenteil von Transparenz. Die haben so viel Angst vor missliebigen Aussagen, deswegen unterlässt man Dialog gleich ganz. Und dabei geht es bei Dialog gar nicht nur ums Kritisieren. Dinge, die gut sind, kann man ja auch vervorheben. Nur diese Chance und Möglichkeit lässt man verstreichen, was ich bedauere.
Leider bekommt der WDR ja trotzdem weiter Unsummen, egal was er aus dem Programm macht.