MDR skizziert eigenes Ende in Sachsen-Anhalt

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone betreffen.
Forumsregeln
Forenregeln
cka82
Helpdesk-Mitarbeiter
Helpdesk-Mitarbeiter
Beiträge: 3438
Registriert: 06.01.2020, 10:59
Wohnort: Geldern
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Re: MDR skizziert eigenes Ende in Sachsen-Anhalt

Beitrag von cka82 »

Sheriff6 hat geschrieben: 29.08.2026, 06:53 Selbst die Nachrichten werden nicht Integer behandelt sondern tendieren mehr in die links grüne Richtung und mit Neutraler Berichterstattung hat das leider nichts mehr tu tun.
Hast du einen Beweis dafür ?
Benutzeravatar
V0DAF0N3
Kabelfreak
Beiträge: 1618
Registriert: 26.02.2020, 21:54

Re: MDR skizziert eigenes Ende in Sachsen-Anhalt

Beitrag von V0DAF0N3 »

Sheriff6 hat geschrieben: 29.08.2026, 06:53 Naja alles schön und gut was du da für Meinung dazu hast, aber das ganze irgendwie der AfD draufdrücken ist auch nicht richtig.
Ich habe der AfD nichts aufgedrückt. Ich bin auf das eingegangen, was sie AfD selbst von sich gibt. Ich fordere doch nicht die Abschaffung des ÖRR, sondern die AfD.
Sheriff6 hat geschrieben: 29.08.2026, 06:53 Den das öffentlich rechtliche Problem besteht darin das wie du es auch selber schon sagst mindestens 3 fach oder 4 fach gibt was Wiederholungen betrifft und ünnütze Sender was keinen Mehrwert wirklich bietet was auch unheimlich viel Kosten produziert was es nicht bräuchte und müsste.
Das sehe ich nicht als das Hauptproblem an. Das Senden von Wiederholungen kostet die Sender eben nichts, weil sie dadurch die Kosten, die für Neuproduktionen anfallen würden, einsparen. Deswegen machen die es ja. Meine Kritik und mein Verbesserungsvorschlag diesbezüglich war deshalb: man könnte aus dem Archivmaterial z. B. mithilfe von KI viel mehr rausholen, damit eben Wiederholungen weniger werden können. Hohe Pensionslasten, die Überbezahlung der Führungsleute, Doppelstrukturen und den geringen Dialog mit dem Publikum (wenn dieser von diesem ausgeht) sehe ich als Hauptprobleme des Systems an.
Sheriff6 hat geschrieben: 29.08.2026, 06:53 Meiner Meinung nach hätte da schon vor 20 Jahren was gemacht gehört wo auch seit da die Kosten für den Rundfunkbeitrag stetig erhöht wurden und die Werbungen zugleich immer mehr trotz Werbeeinnahmen immer noch nicht reicht und die AfD hat es auch zurecht erkannt das dieses Problem so auch im Sinne der Bevölkerung in die falsche Richtung läuft.
Aber die Werbeeinnahmen, die generiert werden, drücken doch den Rundfunkbeitrag. Die Werbetöchter der jeweiligen Sender sind doch ertragreich und die KEF schaut sich das doch an und kürzt die Anmeldungen entsprechend.
Sheriff6 hat geschrieben: 29.08.2026, 06:53 Selbst die Nachrichten werden nicht Integer behandelt sondern tendieren mehr in die links grüne Richtung und mit Neutraler Berichterstattung hat das leider nichts mehr tu tun.
Das ist eine Behauptung, die du belegen solltest. Ein Gefühl ist nicht automatisch gleichbedeutend mit Tatsache. Es kann ja sein, dass dein Eindruck so ist, aber du könntest dir ja bspw. einen umfassenderen Einblick holen, indem du verschiedene Angebote nutzt. Ich vermute, du bist in deiner Annahme gefestigt und deshalb spielt die Tatsächlichkeit deiner Aussage keine Rolle. Für dich gilt das immer und für alles was ÖRR ist. Und genau hierin liegt das Problem. Anzuerkennen, dass es auch Beiträge gibt, die nicht links-grün versifft sind, kommt vielen nicht in den Sinn, weil sonst müsste man ja selbst zu geben, selbst zu eindimensional zu denken. Also das, was der anderen Seite vorgeworfen wird.

Sheriff6 hat geschrieben: 29.08.2026, 06:53 aber in Deutschland wird viel zu lange rumgeeiert und sinnlos diskutiert genauso wie die Sommer und Winterzeit.
Sommer- und Winterzeit sind das gleiche Prinzip. Man kann es ändern, braucht dafür aber Einstimmigkeit. Nun bekomme mal die Belange aller EU-Mitgliedsstaaten unter einen Hut. Das ist der Grund, weshalb sich hier nichts tut. Du beklagst sinnlose Diskussionen und führst als Beispiel die Debatten um die Zeitumstellung an. Tust aber damit dasselbe. Du weißt, dass die Änderung erst dann kommen kann, wenn alle zustimmen. Du weißt, dass im Augenblick und schon seit vielen Jahren keine Einstimmigkeit vorherrscht. Folglich wird es so bleiben. Die Lösung bestünde darin, diese Einstimmigkeit herzustellen. Du könntest dich selbst diesbezüglich engagieren und nimmst Kontakt zu deinem Europaabgeordneten auf und versuchst hieran mitzuwirken. Aber du beklagst den Zustand und vermutlich wird sich daran auch auf absehbare Zeit nichts ändern. Für dich aber ein Argument für schlechte Stimmung. Dabei muss man das nicht so negativ sehen. Man könnte auch akzeptieren, dass es aufgrund der genannten Umstände so ist und so bleibt. Es ist kein Weltuntergang. Aber indem man sich ständig solche Dinge rauspickt und hofft, dass das besser wird, es de facto aber nicht so ist, hat man immer einen Grund zu schimpfen und unzufrieden zu sein. Und das liegt aber nicht an der Zeitumstellung, sondern an einem selbst. Und hieran kann man am leichtesten arbeiten. Indem man nicht ständig Dinge erhofft, die unrealistisch sind, sondern vielleicht auch mal zufrieden ist, könnte man insgesamt eine positivere Sicht auf die Welt erlangen. Wenn man will. Aber manche wollen halt nicht auch Gutes sehen und wählen dann halt AfD.

Und beim Rundfunk ist es genau so. Wenn man betrachtet, wie unser Rundfunksystem aufgebaut ist und warum, dann müsste einem klar sein, dass die Wunschvorstellungen von Menschen sich nicht so einfach umsetzen lassen. Das strukturelle Wesen des Systems ist nicht auf schnelle und dynamische Anpassung ausgelegt. Deswegen kann eine ARD nicht von jetzt auf gleich schlank werden. Es ist ein Prozess und es dauert. Die Politik muss und kann den Rahmen dafür setzen. Und dass viele Wiederholungen gesendet werden, ist eben dem Zeitgeist geschuldet, weil sich das Nutzungsverhalten verändert hat und die ARD sich nicht rechtzeitig angepasst hat. Das kann man korrigieren, deswegen muss man nicht gleich die Abschaffung fordern. Zu DDR-Zeiten haben die Leute vorzugsweise und gerne Westfernsehen gesehen, also dasselbe System genutzt, das sie jetzt via AfD abgeschafft sehen wollen. Bescheuerter gehts doch gar nicht. Damals waren die Leute froh, sich außerhalb der Staatspropaganda informieren und unterhalten lassen zu können und keine vierzig Jahre später ist manchen die Abschaffung mehr als recht. Ist mir unbegreiflich, wie man mit zweierlei Maß messen kann. Offebar geht es uns doch noch zu gut.
Benutzeravatar
Heiner
Gründer/Helpdesk-Mitarbeiter
Gründer/Helpdesk-Mitarbeiter
Beiträge: 27554
Registriert: 17.04.2006, 20:09
Wohnort: Dortmund
Bundesland: Nordrhein-Westfalen

Re: MDR skizziert eigenes Ende in Sachsen-Anhalt

Beitrag von Heiner »

Solange auch nur irgendeine Sendung oder Beitrag im ÖRR läuft, die/der sich kritisch mit der AfD und ihren Anhängern auseinandersetzt, werden sie immer ein Hassobjekt sein. Erst wenn der ÖRR der Partei linientreu folgt und keine anderen Ansichten mehr toleriert werden, sind sie am Ziel ihrer "Bemühungen".
Ich glaube nicht, dass die Anhänger der Partei mit rationalen Argumenten zu überzeugen sind, da der Grund, warum sie die AfD wählen, zu allererst ein emotionaler ist (außer vielleicht bei Leuten die davon wirklich überzeugt sind, wie z.B. Leute aus ehemals NPD und DVU, die sind dann aber eh nicht mehr erreichbar). Wut, Hass, Neid, Angst vor sozialem Abstieg, vor Fremdem, vor Bedeutungsverlust, allgemein vor Veränderung. Es wird mit nostalgischer Verklärung gespielt (u.a. DDR, 80er/90er) und außer Acht gelassen, dass es auch zu dieser Zeit Probleme gab und auch das nicht für jeden eine schöne Zeit war.
Ich hab jedenfalls noch kein Argument für die Wahl der AfD gesehen, was sich aus einem positiven Menschen- oder Zukunftsbild speist und nicht irgendwie damit zu tun hat, jemanden zu benachteiligen (noch beschönigend formuliert) oder Risiken zu ignorieren (Klimawandel).
Auf der anderen Seite ist es aber halt auch so, dass viele Leute überdrüssig sind von der Parteipolitik der letzten Jahre und Jahrzehnte und Lösungen für existierende Probleme erwartet werden, zu denen die regierenden Parteien sich in der Vergangenheit nicht imstande gesehen haben oder halt auch schlicht nicht gut gemanagt haben. Das zusammen mit einer toxischen Mischung aus gesellschaftlichen Verwerfungen und Spaltung durch die Pandemie, galloppierender Inflation und dem Algorithmus in "sozialen" Medien, die Wut und Hass mit Reichweite belohnen. Zum Teil sicherlich auch Überforderung durch das, was von einem so moralisch oder klimaschutztechnisch erwartet wird. Die Ampel hätte da vermutlich wesentlich behutsamer vorgehen müssen und sich nicht so zerfleischen dürfen. Da gibt es schlicht halt viel zu tun für die demokratischen Parteien, hier wieder Vertrauen zu gewinnen. Viele heutige AfD-Wähler waren mal typische SPD-Wähler, sollte man nicht vergessen. Mit solchen Leuten wie unserem Bundeskanzler tut man sich da im Übrigen keinen Gefallen. Ich sehe nicht wirklich, dass die Regierung ihre Bevölkerung ernst nimmt und das ist höchst problematisch.
Telekom Glasfaser 600 mit MagentaTV Smart Stream / FRITZ!Box 7590 AX | Sat Astra 19,2°Ost | Vodafone Kabel | DVB-T2 HD (FTA) | DAB+ | MagentaMobil Prepaid Jahrestarif