Flole hat geschrieben: 30.01.2026, 20:11 Ahja, das altbekannte Problem mit dem Lesen ist wieder da. Versuchs doch nochmal, vielleicht klappt es ja diesmal etwas besser.
Die "Zwitter-Technik" an der Straße (HFC-Netz)
„Flole, da du so auf das Wort ‚Fiber‘ fixiert bist, erkläre ich dir jetzt mal, wie die Glasfaser-Anbindung draußen am Verstärkerpunkt (Node) wirklich funktioniert und warum das Kupfer trotzdem das Problem bleibt:
Der Medienbruch: Die Glasfaser geht bis zum Fibernode (dem grauen Kasten). Dort sitzt ein optischer Empfänger, der das Lichtsignal wieder in ein elektrisches Hochfrequenz-Signal umwandelt. Ab diesem Punkt ist Schluss mit Glasfaser – von dort aus geht es über das alte Kupfer-Koaxialkabel weiter in die Häuser.
Die Kupfer-Engstelle: Der High-Split (der neue Upload-Bereich bis 204 MHz) wird ausschließlich auf diesem Kupfer-Teil geschaltet. Wenn die Verstärker auf dieser Kupferstrecke nicht getauscht werden oder das Kabel durch Ingress (Einstrahlung von Störungen) versifft ist, nützt dir die schnellste Glasfaser-Anbindung zum Node rein gar nichts.
Segmentierung: Vodafone zieht die Glasfaser nur deshalb näher an die Häuser (Segmentierung), um die Kupferstrecken zu verkürzen. Warum? Weil Kupfer physikalisch viel anfälliger für Störungen und Dämpfung ist als Glasfaser.
Wer also behauptet, das ‚Fiber-Limit‘ sei das Problem, hat nicht verstanden, dass die Glasfaser nur der Zubringer ist. Die eigentliche Arbeit – und der Grund für die Störungen – liegt auf den letzten Metern Kupferleitung. Dass du das als ‚lächerlich‘ abtust, zeigt nur, dass du noch nie einen Spektrumanalysator an einem Kupfer-Rückkanal gesehen hast.“