Besonderheiten von Vodafone West

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Besonderheiten von Vodafone West

Beitrag von DerSarde »

Nach dem Kauf von Unitymedia durch Vodafone und der im Februar 2020 erfolgten Umbenennung von Unitymedia in Vodafone West finden immer mehr Kunden vom ehem. Unitymedia hier in dieses Forum.

Es gibt zwischen den beiden Unternehmens-„teilen“ trotz gleichlautendem Namen allerdings noch einige deutliche Unterschiede insbesondere bei der Technik, die für den Kunden abhängig von seinem Anliegen mitunter wichtig sein können. Es sollen ihm ja keine für seinen Netzbereich falschen Informationen gegeben werden. :wink:
Im Moment ist diese Gefahr aber relativ groß, weil man durchaus nur noch die Marke „Vodafone“ sieht und dann „seine“ (im jeweiligen Netzbereich gültigen) Informationen als generell richtig erachtet. Es gab hier (aber auch anderswo) wie ich gesehen habe, schon das eine oder andere Mal entsprechende Verwirrungen.

Daher werde ich hier mal eine kleine Schulung bzgl. Vodafone West (ehem. Unitymedia) geben. Die Informationen hier im Thread sollen dabei das Team und auch die Stammuser bei der Beantwortung von Fragen der User unterstützen.

Die Informationen wurden mit bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Wenn jemandem ein Fehler auffallen sollte oder wem eine Information fehlt, dann schreibt mich bitte an, damit es schnell korrigiert werden kann. :wink:
Ich werde die Informationen dann entsprechend aktualisieren, wenn sich Änderungen ergeben sollten.

Eine Diskussion zu diesem Thema ist hier zu finden: viewtopic.php?f=12&t=41865
Dort können gerne Verbesserungsvorschläge gemacht oder Fehler gemeldet werden.


Inhaltsverzeichnis
Frequenzraster
Besonderheiten in der TV-Belegung
Besonderheiten bei den Vertragsoptionen
Vodafone Station
FRITZ!OS
Kundeneigene Geräte
Rückkanalstörung


Stand: 10.03.2024
Digitale Programmübersicht für das Kabelnetz von Vodafone

Kabelnetz: voll ausgebaut (862 MHz) mit 1000 Mbit/s
TV: TV Komfort Vielfalt HD Kabelanschluss + Vielfalt HD Extra mit Sagemcom RCI88-320 KDG
Internet: GigaZuhause 250 Kabel mit FRITZ!Box 6490 (kdg)
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Frequenzraster

Beitrag von DerSarde »

Frequenzraster

Gebiete mit neuem Frequenzraster

In denjenigen Gebieten bei Vodafone West, die auf das neue Frequenzraster umgestellt wurden, bestehen nur noch sehr wenige Unterschiede zwischen den Netzbereichen von Vodafone Kabel Deutschland und Vodafone West.
Digital-TV wird bei Vodafone West dabei wie auch bei Vodafone Kabel Deutschland auf den Frequenzbereichen 330 bis 498 MHz, 522 bis 562 MHz sowie 610 MHz verbreitet.

Im Gegenzug werden folgende Kanäle für den Internetdownstream mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt (alle in QAM256):
  • 114 MHz
  • 130 MHz
  • 570 bis 602 MHz
  • 618 bis 746 MHz
Für DOCSIS 3.1 werden meist folgende Frequenzbereiche genutzt:
  • 134 bis 326 MHz (Breite: 192 MHz)
  • 750 bis 862 MHz (Breite: 112 MHz)
Weitere, für besondere Zwecke reservierte Frequenzen sind (genauso wie bei Vodafone Kabel Deutschland) die 506 MHz (für weitere Einspeisungen in bestimmten Wohnungswirtschaften reserviert) bzw. 514 MHz (Telemetrie).



Gebiete mit altem Frequenzraster

Aufgrund technischer Probleme wurden diverse Gebiete bei Vodafone West weiterhin auf dem alten, dort bisher genutzten Frequenzraster belassen. Dabei wird Digital-TV auf den Frequenzbereichen 114 bis 170 MHz, 242 bis 394 MHz sowie 610 MHz verbreitet.

Im Gegenzug werden folgende Kanäle für den Internetdownstream mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt (alle in QAM256):
  • 474 bis 498 MHz
  • 522 bis 602 MHz
  • 618 bis 706 MHz
  • 730 bis 746 MHz
Für DOCSIS 3.1 wird der Bereich 750 bis 862 MHz (Breite: 112 MHz) genutzt. Zusätzlich existiert in diesen Gebieten nun auch ein zweiter, jeweils 64 MHz breiter OFDM-Block auf folgenden Bereichen:
  • Baden-Württemberg: 174 bis 238 MHz
  • Hessen und Nordrhein-Westfalen: 398 bis 462 MHz
Vor allem beim OFDM-Block im hohen Frequenzbereich ist allerdings des öfteren der SNR des OFDM-Blocks relativ schlecht (unter 33 dB, es gibt auch Fälle, wo er nur bei 20 dB liegt). Grund hierfür ist in der Regel, dass der OFDM nach der Aufschaltung oder Erweiterung in einem Segment noch nicht richtig eingepegelt wurde. Jedoch werden auch bei richtiger Einpegelung meist nicht mehr als 36 dB beim SNR erreicht, obwohl auch die Modulation 4096QAM genutzt wird. Damit läuft die Internetverbindung zwar für gewöhnlich schon stabil, dennoch ist der SNR eher an der Grenze anzusiedeln und lange noch nicht weit im grünen Bereich.

Die zwei Frequenzen 714 und 722 MHz wurden bisher für Video on Demand genutzt, das Signal wurde bisher aber noch nicht abgeschaltet.

Generell nicht belegt ist die Frequenz 466 MHz (Platzhalter). Weitere, für besondere Zwecke reservierte Frequenzen sind (genauso wie bei Vodafone Kabel Deutschland) die 506 MHz (für weitere Einspeisungen in bestimmten Wohnungswirtschaften reserviert) bzw. 514 MHz (Telemetrie).



alle Gebiete von Vodafone West

Im Upstream werden bei Vodafone West derzeit vier Kanäle mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt. Die Mittenfrequenzen dieser Kanäle sind 30,8 / 37,2 / 44,6 / 51,0 MHz.
Inzwischen wird in den allermeisten Segmenten im Netz von Vodafone West auch ein Upstream mit DOCSIS 3.1 genutzt. Er erstreckt sich über den Bereich zwischen 54,4 und 64,8 MHz, im Gegenzug fiel in diesen Gebieten der EuroDOCSIS 3.0 - Upstream auf 58,4 MHz weg.

In Einzelfällen existiert auch noch eine weitere Variante, bei der weiterhin fünf Upstreamkanäle mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt werden, demzufolge kein DOCSIS 3.1 zum Einsatz kommt. Die Frequenzen der Upstreamkanäle sind hier die 30,8 / 37,2 / 44,6 / 51,0 MHz (wie wenn DOCSIS 3.1 genutzt würde) und zusätzlich die 58,4 MHz.
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Besonderheiten in der TV-Belegung

Beitrag von DerSarde »

Besonderheiten in der TV-Belegung

Gebiete mit neuem Frequenzraster

Hinsichtlich der Frequenzbelegung bestehen nur noch sehr wenige Unterschiede zwischen den Netzbereichen von Vodafone Kabel Deutschland und Vodafone West.

Im Netz von Vodafone West werden in Nordrhein-Westfalen auf der Frequenz 466 MHz jeweils zwei oder drei zusätzliche WDR Lokalzeiten ausgestrahlt, die sich je nach Region unterscheiden. Welche Lokalzeit wo eingespeist wird, wurde seitens Unitymedia und bisher auch seitens Vodafone nie öffentlich bekannt gegeben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Lokalzeit immer die regional richtige ist, und die andere aus einer der direkten Nachbarregionen stammt. Dies gilt nicht für die Region Köln, hier werden zwei benachbarte Lokalzeiten ausgestrahlt.

Hier wurde auf inoffiziellen Seiten (wie unserem Helpdesk) inzwischen mit bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, in welchen Gebieten welche Lokalzeiten auf 466 MHz laufen. Neben dem Wissen um den ungefähren Aufbau der Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen wurden auch Meldungen der User hierfür berücksichtigt. Die hundertprozentige Richtigkeit der Informationen kann allerdings dennoch nicht garantiert werden. Im gesamten Netz von Vodafone West wird beim WDR wie bei Vodafone (Kabel Deutschland) auch die Lokalzeit Köln in SD und HD verbreitet.

Bzgl. regionaler Inhalte gibt es kaum Unterschiede zu Vodafone (Kabel Deutschland). So werden regionale Inhalte auf folgenden Kanälen verbreitet:
  • 346 MHz (RTL HD und SAT.1 HD, in Nordrhein-Westfalen zusätzlich noch NRWision HD und NPO 2, in Baden-Württemberg zusätzlich noch SWR Fernsehen Baden-Württemberg HD sowie 11 regionale Radioprogramme, in allen drei Bundesländern von Vodafone West zusätzlich noch weitere regionale Radioprogramme)
  • 466 MHz (RTL und SAT.1, Regionalprogramme in SD, in BW auch Regionalprogramme in HD sowie regionale Radioprogramme)

Im Netzbereich von Vodafone West werden einige für ganz Deutschland veranstaltete Programme verbreitet, die im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland aus vertraglichen Gründen (noch) nicht bzw. nicht überall zu empfangen sind. Dies sind:
  • 346 MHz:
    • Bloomberg TV Europe
    • Die Neue Zeit TV / Sophia TV
    • Handystar
    • RIC
    • TRT Türk
    • RADIO 21 (Hannover)
  • 458 MHz:
    • BR Fernsehen Nord (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • MDR Fernsehen Sachsen (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • MDR Fernsehen Sachsen-Anhalt (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • MDR Fernsehen Thüringen (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • NDR Fernsehen Hamburg (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • NDR Fernsehen Mecklenburg-Vorpommern (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • NDR Fernsehen Niedersachsen (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • NDR Fernsehen Schleswig-Holstein (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • Radio Bremen Fernsehen (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • Radio Bremen Fernsehen HD (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • rbb Fernsehen Berlin (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • rbb Fernsehen Brandenburg (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nur regional eingespeist)
    • SWR Fernsehen Baden-Württemberg (im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland nicht eingespeist)

Im Gegensatz dazu können die im Netzbereich von Vodafone Kabel Deutschland derzeit eingespeisten Programme ANIXE+, Deutsches Musik Fernsehen HD sowie MEGA Radio im Netzbereich von Vodafone West aktuell (noch) nicht empfangen werden.



Gebiete mit altem Frequenzraster

Es gelten grundsätzlich dieselben Ausführungen wie unter "Gebiete mit neuem Frequenzraster" beschrieben, allerdings werden die TV-Sender dort generell auf anderen Frequenzen verbreitet. Eine Umsetzungstabelle ist hier zu finden.

Auch die Frequenzen für die Regionalsender sind in diesen Gebieten demzufolge andere:
  • die Sender auf 346 MHz werden in den Gebieten mit altem Frequenzraster auf 138 MHz verbreitet
  • die Sender auf 458 MHz werden in den Gebieten mit altem Frequenzraster auf 322 MHz verbreitet
  • die Sender auf 466 MHz werden in den Gebieten mit altem Frequenzraster auf 130 MHz verbreitet
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Besonderheiten bei den Vertragsoptionen

Beitrag von DerSarde »

Besonderheiten bei den Vertragsoptionen

Auch im Netz von Vodafone West ist generell nur eine Telefonleitung zugesichert. Eine zweite Leitung kann aber aktuell über die Optionen „Zweite Telefonleitung“ (4,99€ / Monat) oder Option „HomeBox 5“ (4,99€ / Monat, enthält zusätzlich eine FRITZ!Box 6660) bzw. Option „HomeBox 6“ (7,99€ / Monat, enthält zusätzlich eine FRITZ!Box 6690) bezogen werden.

Zusätzlich ist in den aktuellen Tarifen nur eine Rufnummer zugesichert (im Gegensatz zu den 3 bei Vodafone (Kabel Deutschland)). Weitere zwei Rufnummern können über die Buchung der Option „HomeBox 5“ (4,99€ / Monat, enthält zusätzlich eine FRITZ!Box 6660) bzw. Option „HomeBox 6“ (7,99€ / Monat, enthält zusätzlich eine FRITZ!Box 6690) kostenfrei genutzt werden, die Rufnummern vier bis sechs können für jeweils einmalig 9,99€ hinzugefügt werden.

Im Gegenzug zu Vodafone (Kabel Deutschland) kann bei Vodafone West hochoffiziell Dual Stack gebucht werden, auch wenn es öffentlich nicht allzu sichtbar beworben wird. Um Dual Stack in den klassischen Tarifen schalten zu können, muss eine der folgenden beiden Optionen im Vertrag gebucht sein:
  • Power Upload (verdoppelt die im Tarif grundsätzlich enthaltene Uploadgeschwindigkeit) -> 2,99€ / Monat (nicht in den Gigabittarifen und nicht in den neuen Tarifen seit dem 15.11.2022 buchbar)
  • Option „HomeBox 5“ (enthält eine FRITZ!Box 6660, eine zweite Leitung und bis zu drei Rufnummern) -> 4,99€ / Monat
  • Option „HomeBox 6“ (enthält eine FRITZ!Box 6690, eine zweite Leitung und bis zu drei Rufnummern) -> 7,99€ / Monat
Anschließend kann Dual Stack beim Kundenservice beantragt werden und wird dann auch geschaltet.

In den Gigabit-Tarifen bzw. den CableMax-Tarifen soll im Netz von Vodafone West grundsätzlich die Schaltung von Dual Stack möglich sein. Die Buchung einer der beiden oben genannten Optionen ist nicht nötig.

In Nordrhein-Westfalen und Hessen wird in Bezug auf IPv6 dabei unabhängig von der geschalteten Internetprotokollart ein /59-Präfix vergeben, wobei inzwischen erste Kunden auch ein /56-Präfix bekommen.
In Baden-Württemberg ist hingegen (wie auch im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland)) ein Präfix bis zu einer Länge von 56 Bit ("/56") möglich.
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Vodafone Station

Beitrag von DerSarde »

Vodafone Station

Seit Herbst 2019 wird im Gebiet von Vodafone West die Vodafone Station verteilt, oft im Zwangstausch gegen die bisher genutzte Connect Box. Inzwischen wird die Vodafone Station auch bei allen Neuverträgen ausgegeben.
Eine Ausnahme stellen die Tarife von eazy dar, hier wird mit Ausnahme des Tarifs "eazy50 Special" auch weiterhin fast ausschließlich die Connect Box zu den Verträgen ausgegeben.

Der Bridge-Mode auf den Vodafone Stationen ist im Netz von Vodafone West inzwischen nutzbar. Er kann dann in der Benutzeroberfläche der Vodafone Station aktiviert werden, wenn erstens Dual Stack oder IPv4-only gebucht ist und zweitens eine aktuelle Software installiert ist.
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FRITZ!OS

Beitrag von DerSarde »

FRITZ!OS

Auf der FRITZ!Box 6490 von Vodafone West („lgi“, weißes Gehäuse) ist derzeit das FRITZ!OS 7.57 aufgespielt. Die wichtigsten Unterschiede zur Firmware im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) sind:
  • die DVB-C-Funktion ist nicht nutzbar
  • der Bridge-Mode ist nutzbar (im Gegensatz zu freien FRITZ!Boxen aus dem Handel, siehe „Kundeneigene Endgeräte“)

Auf dem Nachfolgegerät FRITZ!Box 6591 wird bei Vodafone West momentan das FRITZ!OS 7.57 ausgerollt. Der wichtigste Unterschied zur Firmware im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) ist hier:
  • der Bridge-Mode ist nutzbar (im Gegensatz zu freien FRITZ!Boxen aus dem Handel, siehe „Kundeneigene Endgeräte“)
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Kundeneigene Geräte

Beitrag von DerSarde »

Kundeneigene Geräte

Der Prozess zur Aktivierung kundeneigener Endgeräte bei Vodafone West unterscheidet sich fundamental von dem bei Vodafone (Kabel Deutschland). Während sich bei letzterem ein Gerät jederzeit per Eingabe des Aktivierungscodes und der Kundennummer aktivieren lässt, läuft es bei Vodafone West folgendermaßen ab:
  1. Öffnen des Formulars zur Aktivierung von kundeneigenen Endgeräten von Vodafone West
  2. Eingabe der persönlichen Daten sowie der MAC-Adresse und der Seriennummer des zu aktivierenden Endgerätes in der Maske (MAC-Adresse und Seriennummer sind meist auf der Rückseite des Geräts zu finden)
  3. abwarten, bis das Providergerät offline geht, dann kann das freie Endgerät genutzt werden
  4. SIP-Zugangsdaten werden postalisch zugeschickt oder sind im MeinVodafone-Kundenportal einsehbar
  5. WICHTIG: Das Providergerät muss nach der Aktivierung eines kundeneigenen Endgeräts aktuell an Vodafone West zurückgeschickt werden, steht also ggf. für eine Störungsanalyse NICHT zur Verfügung
Bei einem Wechsel eines kundeneigenen Endgeräts sollte der Kunde bei seinem Kontakt mit dem Kundenservice darauf achten, dass das alte Gerät auch im System von Vodafone West gelöscht wird. Andernfalls kann der neue Besitzer das Gerät nicht aktivieren.

Wie bei Vodafone (Kabel Deutschland) ist auch bei Vodafone West mit kundeneigenem Endgerät keine Teilnahme an der Hotspot-Community möglich. Darüber hinaus ist bei Nutzung einer freien FRITZ!Box die Nutzung des Bridge Mode nicht möglich, da die Maximalzahl der angeschlossenen Router („Max CPE“) auf 1 begrenzt ist.

Darüber hinaus kann im Netz von Vodafone West auch bei freien Geräten das Internetprotokoll (IPv4-only, Dual Stack, DS-Lite) nicht frei eingestellt werden, da dieser Umstand dort alleine vom Vertrag abhängig ist (siehe „Besonderheiten bei den Vertragsoptionen“).

Feste (statische) IP-Adressen können bei den „Office Internet“, „Office Internet & Phone“ sowie „Business Internet“ und „Business Internet & Phone“ Paketen derzeit nicht mit freien Endgeräten genutzt werden. Grund ist die Bereitstellung der festen IP-Adresse über eine Art VPN (sog. RIP-Modus) mit Vodafone West, ähnlich wie bei den früher im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) angebotenen „Internet Business Pro“ Tarifen.
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Rückkanalstörung

Beitrag von DerSarde »

Rückkanalstörung

Im Netz von Vodafone West werden im Rückweg ausschließlich die Modulationen 64QAM und 16QAM benutzt. Weitere Modulationen wie 32QAM, 8QAM und QPSK, die im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) genutzt werden, gibt es dort aktuell nicht.

Bei einer Rückwegstörung im Netz von Vodafone West schaltet das CMTS demzufolge die Modulation der Upstreamkanäle erst von 64QAM direkt auf 16QAM, im nächsten Schritt fallen die betreffenden Kanäle gleich komplett weg.
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