Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Hier wird über alle möglichen Medienthemen diskutiert, hauptsächlich Fernsehthemen, die nicht allein (oder gar nicht) Vodafone Kabel Deutschland bzw. Vodafone West (ehem. Unitymedia) betreffen.
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Flole
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Flole »

okatomy hat geschrieben: 13.02.2021, 11:50 Mich wundert auch immer hier von Preisen von weit unter 10 Euro monatlich zu lesen über Nebenkosten.
Mich nicht.
okatomy hat geschrieben: 13.02.2021, 11:50 Das waren Objekte mit 10-20 WE.

Ich denke die ganz günstigen Angebote sind wohl den Bauten der grossen börsennotierten WoWi vorbehalten. Also den dicken Fischen quasi.
Ne, man muss einfach nur geschickt verhandeln. Auch mit 6WE kann man unter 10 Euro monatlich landen.
okatomy hat geschrieben: 13.02.2021, 11:50 Das bestätigt so ja auch die Preisliste https://immobilienwirtschaft.vodafone.d ... orgung.pdf
Ja wenn man danach geht wäre ein solcher Preis nur für riesige Gebäude (da geht es immer um WEs pro Gebäude). Aber es sind immer individuelle Verträge, dementsprechend ist das nicht vergleichbar mit den Privatkundentarifen wo man sich etwas aussuchen muss und das einen festen Preis kostet.
Knidel hat geschrieben: 13.02.2021, 12:37 Bei mir werden vom Vermieter die Kosten für den Kabelanschluss sogar nach Wohnungsgröße auf die Mieter verteilt. Ob das so rechtens ist?
Mehr Wohnfläche heißt auch mehr Platz für Fernseher ;) Kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es so zulässig ist. Nun kommt es drauf an ob du im Penthouse oder in der Besenkammer wohnst oder in einem Zwischending ;) Wenn es teurer wird oder gleich bleibt bei korrekter Abrechnung macht es ja keinen Sinn sich da herumzuärgern.
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Alex-MD »

Heiner hat geschrieben: 13.02.2021, 10:30 Ich zahl über Nebenkosten derzeit 18,50 monatlich für ein Grundangebot
Da ist ja dann kein Rabatt dabei sondern sogar teurer als normal, oder es ist eben ein teurer Wartungsvertrag für die Anlage dabei.
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Torsten1973 »

Alex-MD hat geschrieben: 13.02.2021, 15:07 Da ist ja dann kein Rabatt dabei sondern sogar teurer als normal, oder es ist eben ein teurer Wartungsvertrag für die Anlage dabei.
Nope, das ist bzw. war schon vergünstigt. Bei UM kostete seinerzeit der Einzelnutzeranschluss 20,99 € im Monat. Jetzt unter Vodafone ist es im Endeffekt 1 € billiger, aber dafür ist ein CI+-Modul und die bisherige HD-Option, heute BasicTV, mit enhalten, somit sind nochmal 2,99 € (Modul) und 4,99 € (HD-Option) entfallen. Ergo landen wir bei 8,98 € Ersparnis im Raum von ex-UM.
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Alex-MD »

ich kenne nur ein paar Daten von Vodafone, nicht Unitimedia.
Da hatte er dann aber dann auch nur 2,50 € Ersparnis durch den Mehrnutzervertrag.
Ich zahle nach wie vor 18,99 € mit den HD-Sendern und Sagem Recorder.
kabel-tv.jpg
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Flole »

Das kann man aber natürlich nicht vergleichen, das waren schließlich komplett unterschiedliche Unternehmen. Und an die Verträge ist man nun erstmal gebunden, die haben teilweise 10 Jahre Laufzeit. Wenn Unitymedia den Vertrag wohlmöglich auch noch übernommen hat und gar nicht selbst abgeschlossen hat dann trägt man den alten Preis von vor vielen Jahren noch mit sich rum, dann ist die Mindestlaufzeit zwar abgelaufen aber man müsste trotzdem erstmal kündigen und neu abschließen.
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Heiner »

2,50 EUR Ersparnis aus Mehrnutzervertrag, und wie gesagt... da ist dann noch kein Basis TV mit dabei. CI+ Modul hab ich zwar, da ich in der Vergangenheit auch mal Allstars + HD-Option hatte... aber das Modul war dann zum Einmalpreis. Aktuell hab ich TV Int. Französisch darauf freigeschaltet, weil günstigste Möglichkeit um DigitalTV Bonus + Stingray Music zu bekommen... dann liegt es nicht ganz so nutzlos hier rum. ;-)
Kabel: Vodafone NRW - Dortmund (Treueplus 2play 250 mit Komfort-Option / FRITZ!Box 6490 Cable, frei empfangbares TV digital + TV International Französisch + Radio digital und analog)
Terrestrik: DVB-T2 (FTA) und DAB+ (5C/9B/11D), UKW
IPTV: waipu.tv Perfect Plus
Streaming: Netflix, Sky Entertainment + Cinema Ticket, Amazon Prime
Mobil: Vodafone Red XS mit GigaKombi Unity, Red+ und Socialpass inkl.
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Karl. »

Knidel hat geschrieben: 13.02.2021, 12:37 Bei mir werden vom Vermieter die Kosten für den Kabelanschluss sogar nach Wohnungsgröße auf die Mieter verteilt. Ob das so rechtens ist?
Ja, das ist so richtig, wenn es so im Mietvertrag oder nachträglich vereinbart wurde.
Die Gerichte sehen auch konkludentes Handeln über Jahre als Vereinbarung.
Wurde nichts vereinbart, gilt § 556a Abs. 1 BGB.
Ich streite nicht.

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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Luedenscheid »

Karl. hat geschrieben: 15.02.2021, 12:19 Ja, das ist so richtig, wenn es so im Mietvertrag oder nachträglich vereinbart wurde.
Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass das so richtig ist?
Nach welchem Schlüssel soll den dann der Kabelanschluss pro Monat berechnet werden? Da hätte ich mit einem 400qm Penthaus aber
schlechte Karten! :wink: Das alles dann auch noch mit nur einer Smartcard?
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Re: Politik will Kabelgebühren aus Mietnebenkosten streichen

Beitrag von Karl. »

Vodafone hat einen Kompromissvorschlag unterbreitet:
https://www.onlinekosten.de/news/tv-kos ... 24461.html
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