Besonderheiten von Vodafone West (ehem. Unitymedia)

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Besonderheiten von Vodafone West (ehem. Unitymedia)

Beitrag von DerSarde »

Nach dem Kauf von Unitymedia durch Vodafone und der im Februar 2020 erfolgten Umbenennung von Unitymedia in Vodafone West finden immer mehr Kunden vom ehem. Unitymedia hier in dieses Forum.

Es gibt zwischen den beiden Unternehmens-„teilen“ trotz gleichlautendem Namen allerdings noch einige deutliche Unterschiede insbesondere bei der Technik, die für den Kunden abhängig von seinem Anliegen mitunter wichtig sein können. Es sollen ihm ja keine für seinen Netzbereich falschen Informationen gegeben werden. :wink:
Im Moment ist diese Gefahr aber relativ groß, weil man durchaus nur noch die Marke „Vodafone“ sieht und dann „seine“ (im jeweiligen Netzbereich gültigen) Informationen als generell richtig erachtet. Es gab hier (aber auch anderswo) wie ich gesehen habe, schon das eine oder andere Mal entsprechende Verwirrungen.

Daher werde ich hier mal eine kleine Schulung bzgl. Vodafone West (ehem. Unitymedia) geben. Die Informationen hier im Thread sollen dabei das Team und auch die Stammuser bei der Beantwortung von Fragen der User unterstützen.

Die Informationen wurden mit bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen. Wenn jemandem ein Fehler auffallen sollte oder wem eine Information fehlt, dann schreibt mich bitte an, damit es schnell korrigiert werden kann. :wink:
Ich werde die Informationen dann entsprechend aktualisieren, wenn sich Änderungen ergeben sollten.

Eine Diskussion zu diesem Thema ist hier zu finden: viewtopic.php?f=12&t=41865
Dort können gerne Verbesserungsvorschläge gemacht oder Fehler gemeldet werden.


Inhaltsverzeichnis
Frequenzraster
Besonderheiten in der TV-Belegung
Besonderheiten bei den Vertragsoptionen
Vodafone Station
FRITZ!OS
Kundeneigene Geräte
Rückkanalstörung


Stand: 19.06.2021
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Digitale Programmübersicht für Vodafone Kabel Deutschland
Digitale Programmübersicht für Vodafone West (ehem. Unitymedia)

Kabelnetz: voll ausgebaut (862 MHz) mit 1000 Mbit/s
TV: TV Komfort Vielfalt HD Kabelanschluss + Vielfalt HD Extra mit Sagemcom RCI88-320 KDG
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Frequenzraster

Beitrag von DerSarde »

Frequenzraster

Zwischen dem Frequenzraster von Vodafone (Kabel Deutschland) und Vodafone West bestehen aktuell noch einige Unterschiede, an denen sich die Zugehörigkeit eines Kunden feststellen lassen.
Im Netz von Vodafone West wird dabei auf folgenden Frequenzbereichen Digital-TV verbreitet:
  • Baden-Württemberg: 114 bis 170 MHz, 242 bis 458 MHz sowie 610 MHz
  • Hessen und Nordrhein-Westfalen: 114 bis 394 MHz sowie 610 MHz
Im Gegenzug werden folgende Kanäle für den Internetdownstream mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt:
  • 474 bis 498 MHz (nicht in jedem Segment)
  • 522 bis 538 MHz (nicht in jedem Segment)
  • 546 bis 602 MHz
  • 618 bis 706 MHz
  • 746 bis 770 MHz
In einigen Gebieten wurden die vier Downstreams auf 746 bis 770 MHz inzwischen auf drei reduziert und auf 730 bis 746 MHz verschoben.

Für DOCSIS 3.1 wird aktuell abhängig vom Segment entweder der Bereich 774 bis 822 MHz (Breite: 48 MHz) oder 774 bis 862 MHz (Breite: 88 MHz) genutzt, in einigen Gebieten wurde dieser jedoch inzwischen nach unten auf 750 bis 862 MHz (Breite: 112 MHz) erweitert. Zusätzlich existiert in diesen Gebieten nun auch ein zweiter, jeweils 64 MHz breiter OFDM-Block auf folgenden Bereichen:
  • Baden-Württemberg: 174 bis 238 MHz
  • Hessen und Nordrhein-Westfalen: 398 bis 462 MHz
Vor allem beim OFDM-Block im hohen Frequenzbereich ist allerdings des öfteren der SNR des OFDM-Blocks relativ schlecht (unter 33 dB, es gibt auch Fälle, wo er nur bei 20 dB liegt). Grund hierfür ist in der Regel, dass der OFDM nach der Aufschaltung oder Erweiterung in einem Segment noch nicht richtig eingepegelt wurde. Jedoch werden auch bei richtiger Einpegelung meist nicht mehr als 36 dB beim SNR erreicht, obwohl auch die Modulation 4096QAM genutzt wird. Damit läuft die Internetverbindung zwar für gewöhnlich schon stabil, dennoch ist der SNR eher an der Grenze anzusiedeln und lange noch nicht weit im grünen Bereich.

Die Frequenzen 714 bis 738 MHz werden für Video on Demand genutzt (wurde dort noch nicht abgeschaltet), in einigen Gebieten werden allerdings nur noch die zwei Frequenzen 714 und 722 MHz dafür genutzt.

Generell nicht belegt sind die Frequenzen 466 MHz (Platzhalter) bzw. 506 bzw. 514 MHz (nicht belegbar wegen Signalauslöschungen bei Nutzung bestimmter Koaxtypen).

Im Upstream werden bei Vodafone West derzeit teilweise noch fünf Kanäle mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt, im Gegensatz zu den 4 bei Vodafone (Kabel Deutschland). Die Mittenfrequenzen dieser Kanäle sind 30,8 / 37,4 / 45,2 / 51,8 / 58,4 MHz.
Inzwischen wird in zahlreichen Segmenten im Netz von Vodafone West auch ein Upstream mit DOCSIS 3.1 genutzt, der weitere Rollout läuft. Er erstreckt sich über den Bereich zwischen 54,4 und 64,8 MHz, im Gegenzug fällt in diesen Gebieten der EuroDOCSIS 3.0 - Upstream auf 58,4 MHz weg. Die anderen vier Upstreamkanäle werden etwas nach unten verschoben, die neuen Mittenfrequenzen hier sind 30,8 / 37,2 / 44,6 / 51,0 MHz.
Auf dieselben vier Mittenfrequenzen der EuroDOCSIS 3.0 - Upstreamkanäle wird aktuell auch bei Vodafone (Kabel Deutschland) gewechselt werden, dies ist hier allerdings nur ein Vorgriff auf die künftige Aufschaltung von einem Upstream mit DOCSIS 3.1.

In Einzelfällen existiert auch noch eine weitere Variante, bei der weiterhin fünf Upstreamkanäle mit EuroDOCSIS 3.0 genutzt werden, demzufolge kein DOCSIS 3.1 zum Einsatz kommt. Die Frequenzen der Upstreamkanäle sind hier die 30,8 / 37,2 / 44,6 / 51,0 MHz (wie wenn DOCSIS 3.1 genutzt würde) und zusätzlich die 58,4 MHz.

Bis auf weiteres wird im Netz von Vodafone West auch noch analoges Kabelradio übertragen. Die Frequenzen in den einzelnen Netzen sind dabei weder auf der Homepage von Vodafone West abrufbar, noch können augenscheinlich Mitarbeiter im Kundenservice auf diese zugreifen. Einzig inoffizielle Internetseiten (wie unser Helpdesk :wink: ) bieten diese Frequenzbelegungen noch an, können aber auch nicht für die hundertprozentige Richtigkeit garantieren.
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Besonderheiten in der TV-Belegung

Beitrag von DerSarde »

Besonderheiten in der TV-Belegung

Im Netz von Vodafone West werden in Nordrhein-Westfalen auf der Frequenz 130 MHz (Regionalkanal 1) jeweils zwei zusätzliche WDR Lokalzeiten ausgestrahlt, die sich je nach Region unterscheiden. Welche Lokalzeit wo eingespeist wird, wurde seitens Unitymedia nie öffentlich bekannt gegeben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine Lokalzeit immer die regional richtige ist, und die andere aus einer der direkten Nachbarregionen stammt. Dies gilt nicht für die Region Köln, hier werden zwei benachbarte Lokalzeiten ausgestrahlt.

Auch hier wurde auf inoffiziellen Seiten (wie unserem Helpdesk) inzwischen mit bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, in welchen Gebieten welche Lokalzeiten auf 130 MHz laufen. Neben dem Wissen um den ungefähren Aufbau der Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen wurden auch Meldungen der User hierfür berücksichtigt. Die hundertprozentige Richtigkeit der Informationen kann allerdings dennoch nicht garantiert werden. Im gesamten Netz von Vodafone West wird beim WDR wie bei Vodafone (Kabel Deutschland) auch die Lokalzeit Köln in SD und HD verbreitet.

Momentan entspricht die Belegung der einzelnen Muxe in Baden-Württemberg nicht derjenigen in Nordrhein-Westfalen und Hessen. So befindet sich bspw. der Mux, der in Nordrhein-Westfalen und Hessen auf 226 MHz eingespeist wird, in Baden-Württemberg auf 266 MHz. Im Falle von Störungen auf bestimmten Sendern ist also vom Kunden aktuell (auch innerhalb des Gebietes von Vodafone West) immer das Bundesland zu erfragen, um keine Verwirrungen entstehen zu lassen.
Innerhalb der einzelnen netzweiten Muxe gibt es abgesehen von einigen Datenkanälen allerdings keine Unterschiede.

Bzgl. regionaler Inhalte gibt es kaum Unterschiede zu Vodafone (Kabel Deutschland). So werden regionale Inhalte auf folgenden Kanälen verbreitet:
  • 114 MHz (RTL und SAT.1 / nur in Baden-Württemberg)
  • 130 MHz (Regionalprogramme in SD, in BW auch Regionalprogramme in HD sowie regionale Radioprogramme)
  • 138 MHz (RTL HD und SAT.1 HD, in Nordrhein-Westfalen zusätzlich noch NRWision HD und NPO 2, in Baden-Württemberg zusätzlich noch TF1 sowie 22 regionale Radioprogramme aus "Kabel BW"-Zeiten, in allen drei Bundesländern von Vodafone West zusätzlich noch weitere regionale Radioprogramme)
  • 394 MHz (RTL und SAT.1 / nur in Hessen und Nordrhein-Westfalen)
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Besonderheiten bei den Vertragsoptionen

Beitrag von DerSarde »

Besonderheiten bei den Vertragsoptionen

Auch im Netz von Vodafone West ist generell nur eine Telefonleitung zugesichert. Eine zweite Leitung kann aber aktuell über die Optionen „Zweite Telefonleitung“ (4,99€ / Monat) oder „HomeBox-Option“ (4,99€ / Monat, enthält zusätzlich eine FRITZ!Box 6660) bezogen werden.

Zusätzlich ist in den aktuellen Tarifen nur eine Rufnummer zugesichert (im Gegensatz zu den 3 bei Vodafone (Kabel Deutschland)). Weitere zwei Rufnummern können über die Buchung der „HomeBox-Option“ (4,99€ / Monat, enthält zusätzlich eine FRITZ!Box 6660) kostenfrei genutzt werden, die Rufnummern vier bis sechs können für jeweils einmalig 9,99€ hinzugefügt werden.

Im Gegenzug zu Vodafone (Kabel Deutschland) kann bei Vodafone West hochoffiziell Dual Stack gebucht werden, auch wenn es öffentlich nicht allzu sichtbar beworben wird. Um Dual Stack in den klassischen Tarifen schalten zu können, muss eine der folgenden beiden Optionen im Vertrag gebucht sein:
  • Power Upload (verdoppelt die im Tarif grundsätzlich enthaltene Uploadgeschwindigkeit) -> 2,99€ / Monat (nicht in den Gigabittarifen buchbar)
  • HomeBox-Option (enthält eine FRITZ!Box 6591, eine zweite Leitung und bis zu drei Rufnummern) -> 4,99€ / Monat
Anschließend kann Dual Stack beim Kundenservice beantragt werden und wird dann auch geschaltet.

In den Gigabit-Tarifen bzw. den CableMax-Tarifen soll im Netz von Vodafone West grundsätzlich die Schaltung von Dual Stack möglich sein. Die Buchung einer der beiden oben genannten Optionen ist nicht nötig.

In Nordrhein-Westfalen und Hessen wird in Bezug auf IPv6 dabei unabhängig von der geschalteten Internetprotokollart ein /59-Präfix vergeben, wobei inzwischen erste Kunden auch ein /56-Präfix bekommen.
In Baden-Württemberg ist hingegen (wie auch im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland)) ein Präfix bis zu einer Länge von 56 Bit ("/56") möglich.
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Vodafone Station

Beitrag von DerSarde »

Vodafone Station

Seit Herbst 2019 wird im Gebiet von Vodafone West die Vodafone Station verteilt, oft im Zwangstausch gegen die bisher genutzte Connect Box. Inzwischen wird die Vodafone Station auch bei allen Neuverträgen ausgegeben.
Eine Ausnahme stellen die Tarife von eazy dar, hier wird auch weiterhin fast ausschließlich die Connect Box zu den Verträgen ausgegeben.

Der Bridge-Mode auf den Vodafone Stationen ist im Netz von Vodafone West derzeit nicht möglich. Eine Freischaltung ist für die Zukunft geplant, sie dürfte dann im Kundencenter bzw. in MeinVodafone erfolgen (da der Bridge-Mode im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) dort aktiviert wird).
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FRITZ!OS

Beitrag von DerSarde »

FRITZ!OS

Auf der FRITZ!Box 6490 von Vodafone West („lgi“, weißes Gehäuse) ist derzeit das FRITZ!OS 7.20 aufgespielt. Die wichtigsten Unterschiede zur Firmware im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) sind:
  • die DVB-C-Funktion ist nicht nutzbar
  • die DNS-Server können über die Benutzeroberfläche geändert werden
  • freie SIP-Anbieter können eingetragen werden
  • der Bridge-Mode ist nutzbar (im Gegensatz zu freien FRITZ!Boxen aus dem Handel, siehe „Kundeneigene Endgeräte“)

Auf dem Nachfolgegerät FRITZ!Box 6591 wird bei Vodafone West momentan das FRITZ!OS 7.22 ausgerollt, während bei Vodafone (Kabel Deutschland) hier das FRITZ!OS 7.21 genutzt wird. Die wichtigsten Unterschiede zur Firmware im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) sind hier:
  • die DNS-Server können über die Benutzeroberfläche geändert werden
  • freie SIP-Anbieter können eingetragen werden
  • der Bridge-Mode ist nutzbar (im Gegensatz zu freien FRITZ!Boxen aus dem Handel, siehe „Kundeneigene Endgeräte“)
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Kundeneigene Geräte

Beitrag von DerSarde »

Kundeneigene Geräte

Der Prozess zur Aktivierung kundeneigener Endgeräte bei Vodafone West unterscheidet sich fundamental von dem bei Vodafone (Kabel Deutschland). Während sich bei letzterem ein Gerät jederzeit per Eingabe des Aktivierungscodes und der Kundennummer aktivieren lässt, läuft es bei Vodafone West folgendermaßen ab:
  1. bei der Hotline anrufen und dort CM-MAC und Seriennummer des zu aktivierenden Geräts durchgeben (ggf. rückversichern wegen möglicher Übermittlungsfehler am Telefon), alternativ geht hierfür auch Twitter, Facebook oder die offizielle Vodafone-Community
  2. abwarten, bis das Providergerät offline geht, dann kann das freie Endgerät genutzt werden
  3. SIP-Zugangsdaten werden postalisch zugeschickt oder sind im Kundencenter von Unitymedia einsehbar
  4. WICHTIG: Das Providergerät muss nach der Aktivierung eines kundeneigenen Endgeräts aktuell an Vodafone West zurückgeschickt werden, steht also ggf. für eine Störungsanalyse NICHT zur Verfügung
Bei einem Wechsel eines kundeneigenen Endgeräts sollte der Kunde bei seinem Kontakt mit dem Kundenservice darauf achten, dass das alte Gerät auch im System von Vodafone West gelöscht wird. Andernfalls kann der neue Besitzer das Gerät nicht aktivieren.

Wie bei Vodafone (Kabel Deutschland) ist auch bei Vodafone West mit kundeneigenem Endgerät keine Teilnahme an der Hotspot-Community möglich. Darüber hinaus ist bei Nutzung einer freien FRITZ!Box die Nutzung des Bridge Mode nicht möglich, da die Maximalzahl der angeschlossenen Router („Max CPE“) auf 1 begrenzt ist.

Darüber hinaus kann im Netz von Vodafone West auch bei freien Geräten das Internetprotokoll (IPv4-only, Dual Stack, DS-Lite) nicht frei eingestellt werden, da dieser Umstand dort alleine vom Vertrag abhängig ist (siehe „Besonderheiten bei den Vertragsoptionen“).

Feste (statische) IP-Adressen können bei den „Office Internet“, „Office Internet & Phone“ sowie „Business Internet“ und „Business Internet & Phone“ Paketen derzeit nicht mit freien Endgeräten genutzt werden. Grund ist die Bereitstellung der festen IP-Adresse über eine Art VPN (sog. RIP-Modus) mit Vodafone West, ähnlich wie bei den früher im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) angebotenen „Internet Business Pro“ Tarifen.
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Rückkanalstörung

Beitrag von DerSarde »

Rückkanalstörung

Im Netz von Vodafone West werden im Rückweg ausschließlich die Modulationen 64QAM und 16QAM benutzt. Weitere Modulationen wie 32QAM, 8QAM und QPSK, die im Netz von Vodafone (Kabel Deutschland) genutzt werden, gibt es dort aktuell nicht.

Bei einer Rückwegstörung im Netz von Vodafone West schaltet das CMTS demzufolge die Modulation der Upstreamkanäle erst von 64QAM direkt auf 16QAM, im nächsten Schritt fallen die betreffenden Kanäle gleich komplett weg.
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