Inhouse-Kabelverkabelung

Für alle Technik-Themen bezogen auf Internet und Telefonie, die weder AVM- noch Arris-/CommScope-/Technicolor-/Compal-/Sagemcom- bzw. Hitron-Produkte betreffen. Speedprobleme werden hier lediglich thematisiert, wenn sie auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind (die nicht zu den o.g. Produkten zählen).
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Flole
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Re: Inhouse-Kabelverkabelung

Beitrag von Flole »

Besserwisser hat geschrieben: 15.08.2023, 21:42 In der Regel kommt aus den GF-Umsetzern nicht so viel Pegel raus,
dass man dahinter ohne Verstärkung eine Kleinstadt damit versorgen kann.
Soll man ja auch nicht, eine einzelne Hausverteilanlage reicht ;)
Besserwisser hat geschrieben: 15.08.2023, 21:42 Wenn an dem Verteiler richtigerweise auch noch Durchschleif-oder Enddosen angeschlossen sind,
wird es mit dem TV-Pegel sehr knapp ohne Verstärkung.
Im Durchschnitt frisst eine Hausverteilung ungefähr 16dB oder mehr.
Hier eindeutig mehr, der Verteiler hat ja schon 10 dB. Aber 0 dBmV reichen auch völlig aus, also kommt es halt wieder auf den Ausgangspegel an.

Ich würde jedenfalls versuchen auf eine Verteilung ohne Verstärker hinzuarbeiten, das spart Strom
Hoppelhase
Kabelexperte
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Re: Inhouse-Kabelverkabelung

Beitrag von Hoppelhase »

Die Frage ist ja in welchen der am Patchpanel aufgezählten Wohnräume (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Gästezimmer und zwei weitere Räume) auch ein Fernsehgerät angeschlossen ist. Drei Einzelanschlüsse wären maximal per Verteiler (6dB --> 0dBmV) ohne Anschlussdosen und Verstärker möglich, sind es hingegen mehr Wohnräume, kommt man am Verstärker nicht drumrum.
elo22
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Re: Inhouse-Kabelverkabelung

Beitrag von elo22 »

Beim dem Flachband am PatchPanal rollen sich mir die Fußnägel hoch.

Lutz
Hartakan
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Re: Inhouse-Kabelverkabelung

Beitrag von Hartakan »

Moin,

schon mal vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise. Das zeigt mir, dass ich hier genau richtig bin - wobei ich gestehen muss, dass ich nicht alles verstanden habe ;)
Ich versuche das mal für mich zu entwirren, aber auch etwas präziser zu sein.

Geplant ist, dass ein einzelner Fernseher versorgt wird, mehr wird nicht benötigt. Wenn ich jetzt nicht völlig falsch liege, wird das ja über die Koaxialkabelinfrastruktur und nicht über die LAN-Kabel im Haus versorgt. Das bedeutet doch, dass ich das Kabel vom GF-Modem an die Koaxialinfrastruktur des Hauses anschließen muss?

@Besserwisser: Du meinst also, dass ich das Kabel vom GF-Modem an den Verstärker anschließe? Dort dann an der IN-Buchse? Und wo kommt dann der OUT-Stecker rein?

@Flole: Danke dir, das hatte ich vermutet. Dann schaue ich mal ob ich die alte Abdeckung noch irgendwo finde. ;)

@Lutz: Meinst du aus optischen Gründen oder hat das einen technischen Grund?

Vielen Dank!
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Besserwisser
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Re: Inhouse-Kabelverkabelung

Beitrag von Besserwisser »

Hartakan hat geschrieben: 16.08.2023, 10:07 @Besserwisser: Du meinst also, dass ich das Kabel vom GF-Modem an den Verstärker anschließe? Dort dann an der IN-Buchse? Und wo kommt dann der OUT-Stecker rein?
Der Out-Anschluss des Verstärkers wird mit dem Eingang des 8er Verteilers verbunden.

Wenn du nur ein Gerät im Haus betreiben willst,
dann kannst du das TV-Kabel vom GF-Modem auch direkt an die Leitung in das entsprechende Zimmer anschließen.
So kannst du Old-School-TV gucken.

Für Mediatheken oder Netflix, Youtube usw. benötigt der Fernseher noch eine Netzwerkverbindung.