[VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Internet und Telefon gestört oder gar ganz ausgefallen? Speedprobleme, die nicht offensichtlich auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind? Dann ist dieses Forum genau richtig!
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NoNewbie
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von NoNewbie »

Was ist an höchstmöglich nicht zu verstehen?
Wenn keine Störung sind, wird meist die maximale Modulation verwendet (hängt auch vom Produkt ab).
Bei Störungen wird eben eine niedrigerer Modulation verwendet, eben die derzeit Höchstmögliche (ist eben nicht die Maximale).
Natürlich wird die Modulation immer wieder angepasst.
robert_s
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von robert_s »

NoNewbie hat geschrieben: 19.01.2022, 06:19 Was ist an höchstmöglich nicht zu verstehen?
Der Bezug. Die Diskussion drehte sich gerade um Profile, da habe ich unter "größtmöglich" das Profil mit der höchsten Modulationsstufe verstanden.
NoNewbie hat geschrieben: 19.01.2022, 06:19 Wenn keine Störung sind, wird meist die maximale Modulation verwendet (hängt auch vom Produkt ab).
Bei Störungen wird eben eine niedrigerer Modulation verwendet, eben die derzeit Höchstmögliche (ist eben nicht die Maximale).
Natürlich wird die Modulation immer wieder angepasst.
Nach meinen Beobachtungen sind die Profile statisch, die jeweils darin verwendeten Modulationen also fix. Entsprechend werden nicht Modulationen angepasst, sondern das verwendete Profil.
Flole
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von Flole »

Und mit
NoNewbie hat geschrieben: 19.01.2022, 06:19 hängt auch vom Produkt ab
ist doch hoffentlich nicht der gebuchte Tarif gemeint, oder?
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NoNewbie
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von NoNewbie »

Flole hat geschrieben: 19.01.2022, 17:39 Und mit
NoNewbie hat geschrieben: 19.01.2022, 06:19 hängt auch vom Produkt ab
ist doch hoffentlich nicht der gebuchte Tarif gemeint, oder?
Doch, im Upstream können gleichzeitig bis zu 4 verschieden Profile für Modems festgelegt werden.
Denn was soll ein Telefonie- oder Telemetrie-Kunde mit hohen Upstream-Bandbreiten.
Auch könnte man zwischen Consumer-, Business- und Enterprise-Kunden unterscheiden um die garantierte Bandbreite priorisieren zu können.
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NoNewbie
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von NoNewbie »

robert_s hat geschrieben: 19.01.2022, 13:50
NoNewbie hat geschrieben: 19.01.2022, 06:19 Was ist an höchstmöglich nicht zu verstehen?
Der Bezug. Die Diskussion drehte sich gerade um Profile, da habe ich unter "größtmöglich" das Profil mit der höchsten Modulationsstufe verstanden.
NoNewbie hat geschrieben: 19.01.2022, 06:19 Wenn keine Störung sind, wird meist die maximale Modulation verwendet (hängt auch vom Produkt ab).
Bei Störungen wird eben eine niedrigerer Modulation verwendet, eben die derzeit Höchstmögliche (ist eben nicht die Maximale).
Natürlich wird die Modulation immer wieder angepasst.
Nach meinen Beobachtungen sind die Profile statisch, die jeweils darin verwendeten Modulationen also fix. Entsprechend werden nicht Modulationen angepasst, sondern das verwendete Profil.
Die sind nicht statisch, wäre ja eine Katastrophe, wenn die Modulation z.B bei QAM256 bleibt und wegen schlechter SNR keine Daten bei der CMTS ankommen.
Man muss ja mal sehen, das im Segment ja auch Einzelfehler auftreten. Wenn nur 1 HAV defekt ist, werden eben für die Modems im Objekt die Modulation runtergesetzt.
Aber alle anderen im Segment können ja weiterhin die Max-Modulation nutzen. Jetzt wird der HAV gewechselt und dann wird auch für die Modems im Haus die Modulationen wieder hoch gesetzt.
Flole
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von Flole »

NoNewbie hat geschrieben: 20.01.2022, 06:09 Denn was soll ein Telefonie- oder Telemetrie-Kunde mit hohen Upstream-Bandbreiten.
Bei Telefonie macht es ja noch Sinn (das Konzept kennt man bei VF ja schon), aber die Telemetrie-Kunden dürften so ziemlich egal sein. Aber Gegenfrage: Warum sollte man so Upstream Kapazität verschwenden?

Beziehst du dich bei deinen Aussagen jetzt auf die aktuelle Praxis bei VF (und wenn ja VFD oder VF West) oder redest du allgemein von den Fähigkeiten der Funktionalität? Robert bezieht sich ja explizit auf seine Beobachtungen (im VFKD Netz), der Standard mit seinem Funktionsumfang dürfte ihm aber ja ebenfalls wohlbekannt sein.
robert_s
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von robert_s »

NoNewbie hat geschrieben: 20.01.2022, 06:17
robert_s hat geschrieben: 19.01.2022, 13:50 Nach meinen Beobachtungen sind die Profile statisch, die jeweils darin verwendeten Modulationen also fix. Entsprechend werden nicht Modulationen angepasst, sondern das verwendete Profil.
Die sind nicht statisch, wäre ja eine Katastrophe, wenn die Modulation z.B bei QAM256 bleibt und wegen schlechter SNR keine Daten bei der CMTS ankommen.
Du scheinst Profil und Modulation zu verwechseln. Das ist keineswegs dasselbe.

Wenn keine ausreichende MER mehr vorhanden ist, wird das Profil gewechselt, zu einem anderen Profil mit einer niedrigeren Modulationsstufe, bis die MER passt. Die Profile sind aber statisch, d.h. beim Casa immer 9=256-QAM, 10=128-QAM, 11=64-QAM, 12=32-QAM, 13=16-QAM.

So weit die Theorie. In der Praxis gibt es aber auch Segmente wie meins, wo der OFDMA wie ein Sack Nüsse läuft und eine "auf dem Papier" mehr als ausreichende MER trotzdem zu massenhaft Empfangsfehlern führt. Im Endeffekt führt das dazu, dass ein Upload bestenfalls kurzfristig auf >50Mbit/s läuft, dann länger bei 20-40Mbit/s herumzappelt, und dann auch mal auf <8Mbit/s absackt und dort verharrt, dann vielleicht wieder auf 20-40Mbit/s kommt, und selten auch mal wieder >50Mbit/s, aber natürlich wieder nur kurz. Und das auch mitten in der Nacht, also nicht durch Segmentüberlastung bedingt.

Da hilft dann nur noch, den OFDMA wegzukonfigurieren. Aber aber die SC-QAM Kanäle laufen nicht alle sauber, der Kanal auf 30,8MHz muss auch ständig auf 32-, 16- oder auch mal 8-QAM runtergeregelt werden, und der auf 37,2MHz muss gelegentlich auch runter auf 32-QAM. Und das ist schon viele Monate so. Trotzdem ist der Upstream-Durchsatz damit noch deutlich stabiler als mit dem ständig zappelnden OFDMA.
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von NoNewbie »

Wie soll der OFDMA sauber laufen, wenn die QAM-Träger bis QAM8 heruntergregelt werden?
Das ist unlogisch.
Das bei OFDMA-Modulationswechsel ein Profilwechsel erfolgt, ist klar.
Im Gegensatz zu QAM hat man dem Kind eben noch einen 2.Namen gegeben.

In meinen Augen ist das zeitweise Umschalten zwischen beiden Übertragungsarten das größte Problem (QAM<->OFDMA).
Wie ich schon einmal schrieb, wäre es besser, den OFDMA von 30-65MHz permanent zu schalten, aber dazu müssten eben die US-Störungen besser bearbeitet werden.
Zusätzlich dazu könnte für Kunden mit kleineren US-Bandbreiten noch ein 6,4MHz und ein 3,2MHz breiter QAM-Träger unterhalb 30MHz geschalten werden.
Die Frage hierbei ist doch eher, halten diese größere Systemlast im Rückweg denn überhaupt alle eingesetzten Bauteile aus?

Das größte Problem sind doch noch immer falsch eingesetzte/eingestellte Verstärker in der NE4.
Danach kommen lockere/defekte Klemmstellen.

Damit sind fast alle RW-Störungen "abgefrühstückt", nur selten stören Kunden durch "Basteln" nach der TAD.
Vodafone hat das Problem der RW-Störungen meines erachtens zu lange zu Seite geschoben.
Es gibt einfach zu wenig Schulungen und Verständnis dafür.
Ein gutes Besipiel ist der Astro-Verstärker HVO V44P, der hat im RW 2 Dämpfungssteller je 15dB - mit welchem soll der HAV nun am besten eingestellt werden?
Du kannst damit mal gut und gerne 10dB SNR für die Modems im Objekt versenken und gleichzeitig noch viel Rauschen in das Netz drücken.
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von Besserwisser »

NoNewbie hat geschrieben: 20.01.2022, 10:17 Zusätzlich dazu könnte für Kunden mit kleineren US-Bandbreiten noch ein 6,4MHz und ein 3,2MHz breiter QAM-Träger unterhalb 30MHz geschalten werden.
Das ist nicht dein Ernst?
Unterhalb von 30 MHz gibts auch schon genug RWS, die wir beseitigen müssen.

:cry:
Alex-MD
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Re: [VFKD] Packet Loss und Ping Spikes - Techniker überfordert

Beitrag von Alex-MD »

meccs hat geschrieben: 03.01.2022, 10:04 Die Modemwerte sehen inzischen ganz gut aus
Ich persönlich finde deine Werte im downstream auch nicht schön und hätte die höher gedreht.

Allerdings scheinen deine Upstreamwerte ja ordentlich zu springen. Das hatte ich auch mal über Wochen eher sogar Monate. Da änderte sich auch die Modulation recht häufig und 64 kam eine Zeit lang gar nicht mehr. Da wurde auch offensichtlich hier irgendwo geschraubt. Mich hat es nicht sehr gestört, war fast immer trotzdem ausreichend Leistung da. Dann waren plötzlich wieder 4x64 quam da und seither läuft seit Monaten wieder alles stabil. Während dieser vermuteten Reparaturarbeiten/Fehlersuche änderten sich die Pegelwerte sowohl für Up als auch Downstream und es gab zu gleichen Zeiten nachts immer mal wieder Neustarts.
Da wird nur Geduld helfen.

Edit: Da hat mich der Aufruf komischerweise auf eine nicht aktuelle Seite geleitet obwohl ich ungelesene Beiträge wollte. Nicht aufs Datum geachtet und übersehen das da noch Seiten kommen. :oops: