Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

In diesem Forum geht es um den Ausbau des Kabelnetzes in vielerlei Hinsicht (allgemeiner Ausbau für Internet/Telefonie, EuroDOCSIS 3.0/DOCSIS 3.1, 862 MHz, Remote PHY, High Split, Segmentierungen...).
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denunge
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Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von denunge »

To reference Charter again. They stood side by side with Broadcom not long ago announcing the development of 3 GHz DOCSIS.

For Charter's 4.0 upgrades, they are planning to use FDD. At least that is their initial plan. Charter pushed to get SFDX into the standard (FDX with a 204 MHz legacy return), to have the option of deploying FDX.

2nd gen FDX hardware goes to 1.8 GHz (currently being deployed). 3rd gen will go to 3 GHz.

We'll see how it all plays out.
why_not
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Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von why_not »

denunge hat geschrieben: 03.02.2026, 20:10 To reference Charter again. They stood side by side with Broadcom not long ago announcing the development of 3 GHz DOCSIS.
I can still vividly remember hyundai standing on a stage announcing the future is the hydrogen car, fast forward less than 10 years and they burned over 10 billion euro on a dead end for cars. And broadcom? they would stand on a stage and announce the end of the world as long as they get paid.
I'm with you that we will see the future, but my bet is that the companies that didn't stop investing in DOCSIS won't.
petertxt
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Re: Vodafone will Docsis 4.0 und Frequenzbereich bis 1200 oder sogar bis 1800 Mhz ausbauen.

Beitrag von petertxt »

Man kann DOCSIS beliebig upgraden. Aber es wird teurer und teurer. Ich habe oben einen Beispiel einer GPON-Linecard gepostet. Sowohl vom Preis wie auch vom Stromverbrauch (50 W für 16 Ports mit je bis zu 64 Haushalten) und Platzverbrauch. Ab dort ist alles passiv. Keine Verstärker, keine Stromanschlüsse, keine Platzmiete für die Geräte usw. Bis etwa 9 km Glasfaser oder noch wesentlich länger wenn man auf eine Splitebene verzichtet. Die Konfiguration ist kinderleicht im Vergleich zu DOCSIS. Bei xPON gibt es eine hohe Anfangsinvestition. Durch die sehr niedrigen Betriebskosten kann diese relativ gut abbezahlt werden. Dann steigen die Gewinne. Bei DOCSIS sind die Investitionen momentan günstiger, aber irgendwann ist das Netz nichts mehr wert, wenn man nicht rechtzeitig auf xPON umstellen wird. Dann muss man das Netz abschreiben und in der Bilanz entsteht ein Riesenloch. Bei der Telekom kommen die DSL-Geräte langsam in die Jahre. Neue kann man nur schwierig und teuer bekommen, weil diese niemand mehr kauft und deswegen die Produktion der meisten davon eingestellt wurde. Bevor diese erneuert werden und das Geld in die Tonne geworfen wird, wird die Telekom sicherlich lieber Glasfaser flächendeckend ausbauen.

5G über Koax versucht man vermutlich deswegen, weil man sich wegen hoher Produktionsmengen erhofft, dass die Geräte günstiger als DOCSIS sein sollen. Ist aber Unsinn, weil 5G für Multipath, MIMO und Überlappung der Sender optimiert ist, was im Koax nur unnötig die Kapazität frisst. Genauso wie es Platzverschwendung ist DVB-T2 über Koax zu verbreiten wenn DVB-C und DVB-C2 viel mehr Kapazität auf derselben Bandbreite bieten. So viel günstiger sind die 5G-Geräte auch nicht.

Wenn der xPON-Ausbau nicht zu erwarten wäre, wäre ein Upgrade von DOCSIS sinnvoll. So aber ist nur das sinnvoll, was noch vor dem DOCSIS-Ausbau ohne Verluste abgeschrieben werden kann.