In dem Zusammenhang mit Sky stellt sich aber schon die Frage, ob Vodafone vielleicht deshalb so willig die DVB-C -> IP Migration mitmacht, weil schon abgeklärt ist, dass Sky auch weiterhin für die Einspeisung zahlen wird, nur eben dieses mal als IP-Leistung. Und ob die zeitliche Nähe zwischen der Peering-Umstellung und der Sky-Umstellung vielleicht gar nicht zufällig ist. Möglicherweise hat das eine das andere bedingt?
Sky stellt den Großteil der Sender im Vodafone-Kabelnetz auf IP-Verbreitung um (mögliche Beweggründe)
-
robert_s
- Insider
- Beiträge: 8055
- Registriert: 30.11.2010, 15:09
- Bundesland: Berlin
Re: Sky stellt den Großteil der Sender im Vodafone-Kabelnetz auf IP-Verbreitung um
-
reneromann
- Insider
- Beiträge: 5291
- Registriert: 28.06.2015, 13:26
Re: Sky stellt den Großteil der Sender im Vodafone-Kabelnetz auf IP-Verbreitung um
Wahrscheinlich dürfte aber die eingekaufte Datenmenge beim Peering von Sky wesentlich geringer ausfallen, als die Frequenzkapazität im Kabelnetz...robert_s hat geschrieben: 25.01.2026, 00:31In dem Zusammenhang mit Sky stellt sich aber schon die Frage, ob Vodafone vielleicht deshalb so willig die DVB-C -> IP Migration mitmacht, weil schon abgeklärt ist, dass Sky auch weiterhin für die Einspeisung zahlen wird, nur eben dieses mal als IP-Leistung. Und ob die zeitliche Nähe zwischen der Peering-Umstellung und der Sky-Umstellung vielleicht gar nicht zufällig ist. Möglicherweise hat das eine das andere bedingt?
Wenn ich mal davon ausgehe, dass nur knapp jeder 10. Haushalt in Deutschland ein Sky-Abo hat (41 Millionen Haushalte vs. ~4 Millionen Abos) und das 1:1 auch auf die TV-Kunden "ummünze", dann dürfte schon fraglich sein, wieviele Sky-Kunden im Segment wirklich wieviele der angebotenen Sender überhaupt (noch) linear schauen [zumal ja nicht jeder Sky-Kunde ausschließlich Sky schaut, sondern auch die "anderen" Programme wie die ÖR und die Privaten].
Bei Live-Sport (u.a. BuLi) wahrscheinlich noch die größte Anzahl - aber bei den sonstigen Sendern könnte das am Ende eeher auf ein "schaut nur ein Nutzer im Segment" oder sogar ein "schaut gar kein Nutzer im Segment" hinauslaufen, womit der Einkauf von Frequenzkapazität dann für Sky teurer als die Bezahlung des Peering-Traffics ist, zumal ein Teil der Kunden zwar eventuell VF-TV nutzt, aber gar kein VF-Internet...
Und da bietet es sich für Sky halt an, eher auf IP umzustellen und damit Frequenzen freizugeben, die VF dann seinerseits -höchstwahrscheinlich- für Internet "nachnutzen" wird.
-
Knidel
- Co-Admin

- Beiträge: 11331
- Registriert: 07.05.2006, 10:06
- Wohnort: Berlin
- Bundesland: Berlin
Re: OT aus: Sky stellt den Großteil der Sender im Vodafone-Kabelnetz auf IP-Verbreitung um
Ich schiebe das mal zurück ins Sky-Forum und benenne den Titel um. Ich halte die Diskussion über die möglichen Beweggründe (des Abschieds von Sky über DVB-C) für relevant. Ich denke auch, dass man das Thema hinsichtlich der neuen Peering-Policy von Vodafone betrachten muss.
Hier noch der Link, aus welchem Thread diese Diskussion entstammt: viewtopic.php?t=48040&start=50
Hier noch der Link, aus welchem Thread diese Diskussion entstammt: viewtopic.php?t=48040&start=50
Unterm Strich wird Sky sicherlich Geld sparen. Mindestens die Fixkosten gehen stark runter.reneromann hat geschrieben: 25.01.2026, 10:53 Wahrscheinlich dürfte aber die eingekaufte Datenmenge beim Peering von Sky wesentlich geringer ausfallen, als die Frequenzkapazität im Kabelnetz...