Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

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Flole
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Flole »

Das kommt ganz drauf an wer das fertig macht, einige wollen ihre Provision kassieren und ignorieren dann die Vorgaben und die Wohneinheit wird dann einfach ignoriert (es gibt ja keine "Liste" mit Gebäuden und wie viele WEs da drin sind), andere nehmen das ganz genau. Wenn der bestehende Vertrag nur geändert wird (also eine WE aus dem laufenden Vertrag entfallen soll) dann kostet das eine einmalige Änderungsgebühr (wie auch immer ihr die aufteilen wollt, fair wäre ja wenn die Person die diese Änderung auslöst sie bezahlen müsste) und bei einer Reduzierung muss man diese Begründen (um zu verhindern das "schwarz geschaut" wird).

Axel-67
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Axel-67 »

Flole hat geschrieben:
28.02.2020, 18:20
Dann zahlen halt alle mehr (der Preis für die 5 WE gilt dann natürlich).... Und wenn man sich so auf der Nase herumtanzen lassen will dann macht das (wobei VF das auch nicht immer mit macht, teilweise sagen die das alle WE angeschlossen werden müssen oder ansonsten die teureren Einzelnutzerverträge abgeschlossen werden müssen).

Aber mal was anderes: Warum sollte denn jetzt ein neuer Vertrag geschlossen werden? Es gibt doch einen und den kann man doch weiter laufen lassen. Dann zahlt er halt weiter wie bisher, und wenn er das Kabel nicht will dann zahlt er trotzdem und hat nichts davon.
Unitymedia hat 2019 angefangen, die alten Kabel bei ihren Kunden zu modernisieren. Nennt sich Multimedia 2.0.
Die Kosten der Modernisierung trägt Unitymedia, also jetzt Vodafon. Dadurch erhöht sich der monatliche Grundpreis um ca. 4,60 €. Das Ganze setzt einen Neuvertrag voraus.
Dieses Angebot hat Unitymedia auch unserer Eigentümergemeinschaft gemacht.
Die Vorteile:
Jede Wohnung erhält vom Gebäudeanschluss ein eigenes Kabel bis zur Wohnung und eine neue Multimediadose. Die alte Verkabelung erfolgte in einer Hintereinanderschaltung. Also ein Kabel zu Wohnung 1, durchgeschliffen zu Wohnung 2, durchgeschliffen zu Wohnung 3 usw.
Im Grundpreis ist eine Internetleistung von 10 Mbit/s Downstream und 1 Mbit/s Upstream enthalten. Die notwendige Hardware wird ebenfalls kostenfrei gestellt.
Zusatzverträge wie 3 play oder 2 play werden mit 5 € pro Monat rabattiert, so dass im grunde der Mehrpreis aufgefangen wird.

Flole
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Flole »

Gibts bei Vodafone auch (zumindest so ähnlich), hauptsächlich geht es darum eine neue Mindestvertragslaufzeit zu haben und die neuen AGBs "durchzudrücken" die solche schönen Klauseln wie das Recht zur Preiserhöhung etc. beinhalten.
Axel-67 hat geschrieben:
28.02.2020, 18:34
Jede Wohnung erhält vom Gebäudeanschluss ein eigenes Kabel bis zur Wohnung und eine neue Multimediadose. Die alte Verkabelung erfolgte in einer Hintereinanderschaltung. Also ein Kabel zu Wohnung 1, durchgeschliffen zu Wohnung 2, durchgeschliffen zu Wohnung 3 usw.
Ob das nun unbedingt ein Vorteil ist weiß ich auch nicht. Der Vorteil ist für VF das man leichter abklemmen und sperren kann und nicht in die Wohnung zum Dosen verplomben muss.
Axel-67 hat geschrieben:
28.02.2020, 18:34
Im Grundpreis ist eine Internetleistung von 10 Mbit/s Downstream und 1 Mbit/s Upstream enthalten. Die notwendige Hardware wird ebenfalls kostenfrei gestellt.
Das gibts bei Vodafone auch schon länger, inklusive dem Recht eigenmächtig bis zu 2 Leitungen zu verlegen sollte es erforderlich sein. Wenn das so ein Vertrag ist und die Person die sich jetzt querstellt irgendwann doch Internet über Kabel haben möchte dann wird das Kabel da notfalls quer durchs Treppenhaus an die Wand genagelt (oder wie auch immer befestigt), die Genehmigung gibt es dafür ja....

Ich will das jetzt nicht alles schlecht reden, es gibt da auch positive Aspekte (die du ja alle schon genannt hast) nur gibt es da leider auch diese paar negativen Aspekte die man nicht auf den ersten Blick gleich sieht.

Axel-67
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Axel-67 »

Danke für die Info Flole.

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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von NoNewbie »

Wenn ein Beschluss der Eigentümerversammlung vorliegt, dann muss auch der 6. Eigentümer die Kabelkosten bezahlen.
Sogar dann, wenn er die Installation verweigert.
Da gibt es keine 2 Meinungen.

wenn z.B. beschlossen wird, das Haus rosa zu streichen und einer ist dagegen, muss er trotzdem bezahlen.

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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Besserwisser »

Flole hat geschrieben:
28.02.2020, 18:42

Ob das nun unbedingt ein Vorteil ist weiß ich auch nicht. Der Vorteil ist für VF das man leichter abklemmen und sperren kann und nicht in die Wohnung zum Dosen verplomben muss.
Eine separate Leitung für jeden Mieter hat auf alle Fälle den Vorteil,
dass bei Manipulation die an der abgehenden Leitung angeschlossenen Mieter keine Störungen haben.
Beim Festnetztelefon von den Klingeldrahtanbietern gibt es schon seit 100 Jahren separate Wohnungszuleitungen.

:fahne:

Im Durchschleifsystem (Baumnetz) beseitigt man auch Ingress nicht so einfach.

Flole
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Flole »

Besserwisser hat geschrieben:
29.02.2020, 10:17
Beim Festnetztelefon von den Klingeldrahtanbietern gibt es schon seit 100 Jahren separate Wohnungszuleitungen.
Ich kenne mehrere Gebäude mit Baujahr kurz vor 2000 wo eine Baumverkabelung mit einem Fernmeldekabel mit entsprechender Anzahl an Doppeladern errichtet wurde.... In jeder Wohnung wurden dann 2 Adern "rausgezogen".

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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Besserwisser »

Wenn jeder eine einzelne Doppelader zum Verteilpunkt hat,
dann ist das keine Baumverkabelung.
Ein Bündel Koaxkabel aus dem Keller geht auch gemeinsam im Treppenhaus hoch
und gibt dann pro Etage ein paar Kabel ab.
Das ist dann aber trotzdem eine Sternverkabelung.

Bei Baumverkabelung werden auf Teilstrecken von mehreren Mietern Adern gemeinsam benutzt.
Dort gibt es eine Stammleitung mit Verästelung.

Fabian
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Fabian »

Besserwisser hat geschrieben:
29.02.2020, 15:46
Bei Baumverkabelung werden auf Teilstrecken von mehreren Mietern Adern gemeinsam benutzt.
Dort gibt es eine Stammleitung mit Verästelung.
Das gab es auch bei Fernmeldeadern in West- und Ostdeutschland, hauptsächlich für Zweieranschlüsse.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsumschalter

Ich hatte selber einen Zweieranschluß an meinem früheren Wohnort mit etwas günstigerer Grundgebühr.

Edit:
Bei der Telekom gibt es diese Lösungen nicht mehr. Es könnte sein, daß das mit der Umstellung auf IP-Telefonie zu tun hat.

Flole
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Re: Nutzung von Kabelanschlüssen (Mehrnutzer)

Beitrag von Flole »

Besserwisser hat geschrieben:
29.02.2020, 15:46
Dort gibt es eine Stammleitung mit Verästelung.
Ob da nun eine Leitung in jede Dose rein geht und dort die anderen Adern nach oben durchkontaktiert sind oder man eine Baumverkabelung nutzt macht aber für die Störungsanfälligkeit keinerlei Unterschied.