[VFKD] Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

In diesem Forum geht es um den Ausbau des Kabelnetzes in vielerlei Hinsicht (allgemeiner Ausbau für Internet/Telefonie, EuroDOCSIS 3.0/DOCSIS 3.1, 862 MHz, Video on Demand, Segmentierungen...).
Benutzeravatar
NoNewbie
Kabelfreak
Beiträge: 1548
Registriert: 01.01.2012, 18:26

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von NoNewbie »

In deinem Beispielbild sind in den unteren 2 Objekten erst der Vollkreis für Telekomanschluss und darunter der Halbkreis für Kabelanschluss an der selben Stelle dargestellt.
An dem oberen Objekt ist nur der Halbkreis für den Kabelanschluss gezeichnet, daher an der Stelle befindet sich kein Telekom-Anschluss.
Der wird in dem Objekt wohl woanders sein.
DavidRiedenburger
Newbie
Beiträge: 14
Registriert: 04.01.2020, 19:16

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von DavidRiedenburger »

Das ist interessant, danke!
Wenn ich kurz nochmal zusammenfassen darf, bezogen auf meinen Anschluss (Erster Screenshot des Plans):
-KDL/VDF Kabel liegt im Rohrnetz der Telekom, augenscheinlich bis zumindest kurz vor der Hauswand
-Telefonkabel der Telekom, welches ins Haus zum Telefonverteiler geht (siehe Bild aus meinem ersten Beitrag) geht exakt (+/-) an der selben Stelle wie im Kabel-Plan der VKD beschrieben ins Haus. Würde auch Sinn machen, wenn schon das Kabel im Rohrnetz der Telekom liegt, oder?
Kann es sein, dass innerhalb des relativ dicken Kabels, welches von außen in den Telefonverteiler im Haus führt (siehe erster Beitrag) bereits ein Kabelstrang der VKD mit dabei ist, welcher nur nicht weiter angeschlossen/im Verteiler verarbeitet wird?
Würde es helfen, wenn ich den Telefonverteiler aufschraube und euch ein Bild hochlade?

Mir ist bewusst, dass mich diese Dinge nicht interessieren müssten/sollten, da ich am Schluss eh davon abhängig bin ob VDF mitspielt oder nicht. In der Vergangenheit habe ich jedoch bei den Telekom-Kollegen sehr schlechte Erfahrungen mit Aussagen aus dem zentralen Kundenservice diesbezüglich gemacht und war damals z.B. froh die Kontaktdaten des für uns zuständigen Technikers gehabt zu haben, der sich vor Ort auskannte. Der Input durch euch hilft mir dabei die hoffentlich richtigen Fragen zu stellen, wenn von VDF eine initiale negative Antwort bzgl. Ausbau kommt. In diesem Sinne nochmal danke an das Forum für die vielen Informationen!
Flole
Insider
Beiträge: 3625
Registriert: 31.12.2015, 01:11

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von Flole »

In dem anderen Kabel ist kein weiteres Kabel drin. Es gibt zwar solche Hybridkabel aber das sind fast immer Sonderanfertigungen und das bezahlt keiner. Wenn es aber kein Kabel sondern ein Leerrohr ist dann könnte das theoretisch sein.

Es macht eigentlich auch keinen Sinn mit dem Kabel vor der Hauswand zu enden, daher weiß ich nicht was da damals gemacht wurde, irgendwie ist das etwas eigenartig. Immerhin muss es ja terminiert werden und man weiß genau das es später mal verlängert werden muss wenn man damit weiter gehen will.
DavidRiedenburger
Newbie
Beiträge: 14
Registriert: 04.01.2020, 19:16

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von DavidRiedenburger »

Hier nochmal der momentane Uralt-Aufbau in etwas größer und beim Verteiler ohne Deckel. Ich denke die Zuführung ist eher ein Kabel und kein (flexibles) Leerrohr.
Benutzeravatar
Besserwisser
Insider
Beiträge: 4480
Registriert: 01.08.2010, 16:15
Wohnort: zu Hause
Bundesland: Thüringen

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von Besserwisser »

Oft liegt das TV-Kabel nur als Ring oder Kabelstumpf bis auf Privatgrund.
Von dort wird es dann bei Bedarf weiterverlegt.

:fahne:
Benutzeravatar
NoNewbie
Kabelfreak
Beiträge: 1548
Registriert: 01.01.2012, 18:26

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von NoNewbie »

Da wird wohl eher kein Kabel liegen.
Sonst würde am Haus ein Ring mit einem schwarzen Punkt eingezeichnet sein.
Leider ist der Ausschnitt der Planauskunft etwas klein, sonst würde man die Kabelbezeichnungen sehen können und noch mehr dazu sagen.
DavidRiedenburger
Newbie
Beiträge: 14
Registriert: 04.01.2020, 19:16

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von DavidRiedenburger »

Habe hier zur mal eine Schemazeichnung erstellt. Wollte nicht unbedingt die komplette Trassenauskunft hochladen (Datenschutz...), hoffe ihr entschuldigt das. Wenn wider erwarten doch noch Informationen fehlen, einfach kurz Bescheid geben!
Falls ihr Zeit habt mal reinzusehen würde mich vor allem die zwei rot unterstrichenen Bezeichnungen und der rote Kreis (habe ich einfgefügt) interessieren bzw. was das für meinen potentiellen Anschluss bedeuten könnte.
Besten Dank nochmals für eure Hilfe!
Benutzeravatar
NoNewbie
Kabelfreak
Beiträge: 1548
Registriert: 01.01.2012, 18:26

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von NoNewbie »

Wenns nur die Fragen sind...
A5 ist ein Telekom KVz.
1(3.15/A) ist eine Muffe im Hauptkabel a vom Vrp 3.15 abgehend.
Ende 3.15/A ist wohl das vergrabene Kabelende mit 5m Ring vor dem Telekom KVz.
DavidRiedenburger
Newbie
Beiträge: 14
Registriert: 04.01.2020, 19:16

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von DavidRiedenburger »

Alles klar danke!
Würde bedeuten, dass wahrscheinlich kein VDF/KDG Kabel bei mir vor der Haustüre liegt, sondern die schwarze Linie die laut Legende eigentlich KDG Kabel in Telekomrohr darstellen sollte irgendetwas anderes ist bzw. nicht existiert oder sehe ich das zu pessimistisch?
Heißt im Umkehrschluss, dass ich mich nicht wundern darf wenn demnächst ein Angebot über 100m Kabelverlegung + Tiefbaumaßnahmen etc. kommt, oder?
DavidRiedenburger
Newbie
Beiträge: 14
Registriert: 04.01.2020, 19:16

Re: Verfügbarkeit im Dorf zweigeteilt

Beitrag von DavidRiedenburger »

Hallo zusammen,
hier noch ein kurzes Zwischenupdate zu meinem Anschlusswunsch:
Kostenvoranschlag ca. 10T€, was sich natürlich nicht wirklich rechnet und damit vorerst uninteressant ist.
Bei uns im Ort kommt es wahrscheinlich zu einem Ausschreibungsverfahren nach der neuen bayerischen Gigabitrichtline und mein Anschluss würde dabei die Kriterien erfüllen. Eckpunkte der Richtlinie sind
a) Es werden vier LWL Stränge ins Haus gelegt, wobei einer natürlich vom ausbauenden Unternehmen (noch nicht bekannt da noch kein Verfahren gestartet) genutzt wird und die anderen drei auch physisch zur Aufschaltung durch andere Anbieter zur Verfügung stehen.
b) Leitungsmiete muss von Tag 1 an gewährt werden (open access)
c) Wenn sich zu den Konditionen der Leitungsmiete nicht geeinigt werden kann, kann die Gemeine einen Mietbetrag ansetzen, der dann gilt (angenommen, Vodafone baut bei mir nicht aus).

Ich habe nun soweit ich das sehen kann zwei zumindest theoretische Möglichkeiten, am Schluss einen Kabel-Internet Vertrag buchen zu können:
1. Telekom oder andere machen den Glasfaserausbau und ich muss schauen, dass ich eine Genehmigung für den Überbau durch VFKD Koax bekomme (laut geändertem Telekommunikationsgesetz nur noch sehr eingeschränkt möglich) wenn der Graben noch offen ist.
2. Telekom oder andere machen den Glasfaserausbau und die Glasfaserleitung geht an einem KVz von Vodafone vorbei. Der in Frage kommende KVz in der Nähe wäre der Endpunkt einer Koax C-Linie. Kann VFKD in Theorie hier einen Medienkonverter (elektro->optisch) einbauen und ein Strang des Glasfaserkabels aufnehmen, welcher dann bereits zu mir ins Haus führt? Dann natürlich wieder via Fibernode bei mir im Keller von optisch->elektro umwandeln. Etwas umständlich, ich weiß, aber im Grundsatz auch zukunftssicher, falls die C-Linie eventuell im Rahmen der DOCSIS 4.0 Umbaus tatsächlich irgendwann auf LWL umgesetzt wird. Der nächste Verstärkerpunkt, welcher momentan direkt via LWL angebunden ist, ist etwas weit weg, leider.

Der Kabel-Internet Vertrag wird aufgrund des besseren Preis/Leistungsverhältnisses momentan verständlicherweise favorisiert.

Hat jemand von euch Erfahrungen zu den beiden Themen bzw. vielleicht sogar sonst noch Ideen wie man das verwirklichen kann?

Besten Dank bereits fürs Lesen und noch einen schönen Abend!