Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Für alle Technik-Themen bezogen auf Internet und Telefonie, die weder AVM- noch Arris-/Technicolor-/Compal-/Sagemcom-/Hitron-Produkte betreffen. Speedprobleme werden hier lediglich thematisiert, wenn sie auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind (die nicht zu den o.g. Produkten zählen).
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SenfKabelHer
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von SenfKabelHer »

Also 10 Jahre hat Docsis noch locker als Technologie vor sich. Würde mich nicht wundern wenn es auch 2030 noch neue Docsis Revisionen gibt und es kein wirkliches Enddatum bei VF für das Netz in Sicht gibt. War mE ein Fehler auf das Angebot nicht prinzipiell einzugehen. Möglicherweise ist es dann tatsächlich eine Frage des Ermessens was sie konkret machen wollen. Blöd ist halt, nur was VF selbst einbaut muss VF auch selbst instandhalten. Wenn's dann mal eine Störung gibt geht ggf alles von vorne los. Bei Kabeln an einer Hausfassade ist davon möglicherweise durchaus auszugehen.
Hm.

Wenn es tatsächlich keine Möglichkeit gibt VF das Hausnetz modernisieren zu lassen hätte ich persönlich eine MMD im Keller gesetzt, da mein Kabelmodem aufgebaut in Rücksprache mit der Hausgemeinschaft und wäre dann meinetwegen mit einem Leerrohr und Ethernetkabel an der Hausfassade hoch in die Wohnung zu einem AP.
Aber ein passives Koaxialkabel so zu verlängern, ich weiss nicht, das schreit doch geradezu nach ständigen Problemen.
Die Tatsache, dass die normalerweise in Wänden oder auf der Innenseite von Kellerwände liegen schützt sie ja auch zusätzliche vor Einstrahlungen.
Halte uns bitte auf dem Laufenden, wie das ausgeht interessiert mich, viel Erfolg :)
Onslaught
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von Onslaught »

SenfKabelHer hat geschrieben: 10.04.2021, 12:54 Also 10 Jahre hat Docsis noch locker als Technologie vor sich. Würde mich nicht wundern wenn es auch 2030 noch neue Docsis Revisionen gibt und es kein wirkliches Enddatum bei VF für das Netz in Sicht gibt. War mE ein Fehler auf das Angebot nicht prinzipiell einzugehen. Möglicherweise ist es dann tatsächlich eine Frage des Ermessens was sie konkret machen wollen. Blöd ist halt, nur was VF selbst einbaut muss VF auch selbst instandhalten. Wenn's dann mal eine Störung gibt geht ggf alles von vorne los. Bei Kabeln an einer Hausfassade ist davon möglicherweise durchaus auszugehen.
Hm.

Wenn es tatsächlich keine Möglichkeit gibt VF das Hausnetz modernisieren zu lassen hätte ich persönlich eine MMD im Keller gesetzt, da mein Kabelmodem aufgebaut in Rücksprache mit der Hausgemeinschaft und wäre dann meinetwegen mit einem Leerrohr und Ethernetkabel an der Hausfassade hoch in die Wohnung zu einem AP.
Aber ein passives Koaxialkabel so zu verlängern, ich weiss nicht, das schreit doch geradezu nach ständigen Problemen.
Die Tatsache, dass die normalerweise in Wänden oder auf der Innenseite von Kellerwände liegen schützt sie ja auch zusätzliche vor Einstrahlungen.
Halte uns bitte auf dem Laufenden, wie das ausgeht interessiert mich, viel Erfolg :)
Danke. In einem Mehrfamilienhaus hängt mein Modem/Router aber nicht in den allgemeinen räumen. Da kann jeder in dein netzwerk. Sowas kann man in einem EFH machen. Die bedenken der betreffenden Eigentümer gingen nicht gegen die Technologie, die lehnen es halt einfach ab, sich so lange zu binden. Da kann man dann nix machen. Die Gemeinschaft entscheidet nunmal. Man kann halt als Eigentümer in einem MFH nicht alles so machen, wie man's gerne hätte. Brandschutzauflagen bedingen halt, das der Weg über aussen der unkomplizierteste ist. Da die Gebäude hier Ende der 60er errichtet wurden, ist halt die vorhandene Kabelinfrastruktur, aufgrund des Bestandsschutzes, nicht den Brandschutzauflagen, die man bei einem Neubau hätte, entsprechend. Würde man die Verkabelung im Haus, ob nun Koaxialkabel oder Strom, komplett erneuern, geht das Mal richtig auf die Kohle, eben wegen der höheren Auflagen. Es gibt hier im Haus mmer noch Wohnungen, die nur ein 2-Adriges Stromnetz haben. Wäre mir für meine Wohnung zu gefährlich. War früher aber halt so und man kann keinen zeigen es zu ändern.
SenfKabelHer
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von SenfKabelHer »

Nun das Kabelmodem kann man ja in einem Metallkäfig mit Schloss verbauen und so vor Zugriff schützen. Aber ich verstehe die dahinterliegende größere Problematik. Wenn es da sogar Leute gibt die ohne eigenen Schutzleiter in ihrem Wohnungsnetz leben um ein paar Kröten zu sparen, dann kann ich mir gut vorstellen wie eure Eigentümerversammlung ausschaut bezüglich sowas wie Kabelnetz.
Irgendwie kriegst du die letzten Meter jetzt auch noch hin und wenn es dann erstmal läuft ist Kabel meist eine sorgenfreie Angelegenheit. Drück dir die Daumen.
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SBKmaik
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von SBKmaik »

Onslaught hat geschrieben: 10.04.2021, 11:45 Das sind übrigens die Stecker

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😅Alles klar, Fachfirma...

Keine weiteren Fragen.

Modemwerte(D2/D3) :
DS 56,1dBµV(-4dBmV)-73dBµV(13dBmV)
US 98dBµV(38dBmV)-110dbµV(50dBmV)
SNR >33dB

SenfKabelHer
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von SenfKabelHer »

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Umgang mit Koaxialkabel für Tante Ernas Glotze was anderes ist als für Docsis. Für Sat zB gibt's eine riesige Zahl von Fachfirmen. Es ist glaube ich schwer eine Firma zu finden die auf KDG Standard spezialisiert ist. Gibt ja sogar Kabel, Verstärker usw die extra mit KDG beschriftet sind. Da scheint sich schon ein Teil der Industrie mit drauf spezialisiert zu haben.
Für Laien ist die Unterscheidung aber echt schwer also mach dir keine Vorwürfe, wenn eine "Fachfirma" ggf mehr versprochen hat als sie halten konnte.
Spätestens die Stecker haben selbst mich stutzig gemacht, aber ich wollte zuerst nichts sagen.

Jetzt wart mal den Techniker ab, für VF sind teilweise richtig engagierte Goldschätze im Einsatz die wirklich alles versuchen um dem Kunden am Ende eine gute Installation hinzustellen und allerlei Gebastel gewohnt sind vorzufinden. Wart es erstmal ab.
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von Karl. »

Warum erst die Stecker?
Kein Mensch verlegt Trassenkabel mit 10 cm Biegeradien im Haus.

Soweit ich weiß, gibt's keine Teile mehr, die extra für KDG gebaut werden.

Naja, das Subunternehmen vom VF Subunternehmer ist auf Kabel spezialisiert ;)
Ich streite nicht.
Ich erkläre nur, warum ich Recht habe und Du nicht!
:geheimtipp:
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von Flole »

SenfKabelHer hat geschrieben: 10.04.2021, 19:49 Gibt ja sogar Kabel, Verstärker usw die extra mit KDG beschriftet sind.
Das ist das von Vodafone/KDG zertifizierte Material, da geht es aber auch wieder nur um eine Arbeitsanweisung an Techniker, denn diese dürfen nur von Vodafone zertifizierte Komponenten verbauen wenn sie im Auftrag von Vodafone aktiv werden. Für alle anderen (also für nicht von Vodafone beauftragte Personen) hat das keine Bedeutung und man kann es getrost ignorieren.
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von Besserwisser »

Karl. hat geschrieben: 10.04.2021, 20:26 Warum erst die Stecker?
Kein Mensch verlegt Trassenkabel mit 10 cm Biegeradien im Haus.

Soweit ich weiß, gibt's keine Teile mehr, die extra für KDG gebaut werden.
Das Kabel ist auch nicht für Erdverlegung gedacht.
Es wird z.Bsp als Verbindungskabel zwischen E-Räumen durch Tiefgaragen oder andere riesige Keller verlegt.
Auf Kabelpritschen und in PE-Rohren wird es nicht so schnell durchgeniffelt, wie 7mm-Koax
und man darf es mit Kabelbindern feststrapsen.
Die Stecker und erforderliche Kompressionszangen gibts bei PPC in Dänemark bzw. beim Materialversorger.

:fahne:

Bei privater Verwendung der Aufdrehstecker (WISI DV54), die oben abgebildet sind,
sollte man den Innenleiter vom Kabel gleich direkt als Innenkontakt benutzen.
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von Menne »

gleich an die MMD dran und gut!
Der Glubb is a Depp!
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Re: Erdkabel "umsetzen" auf MMD

Beitrag von Besserwisser »

Menne hat geschrieben: 11.04.2021, 00:45 gleich an die MMD dran und gut!
Und die andere Seite?

:wand: