[VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Internet und Telefon gestört oder gar ganz ausgefallen? Speedprobleme, die nicht offensichtlich auf die verwendeten Geräte zurückzuführen sind? Dann ist dieses Forum genau richtig!
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Bitte gib bei der Erstellung eines Threads im Feld „Präfix“ an, ob du Kunde von Vodafone Kabel Deutschland („[VFKD]“), von Vodafone West / ehem. Unitymedia („[VF West]“), von eazy („[eazy]“) oder von O2 über Kabel („[O2]“) bist.
Flole
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von Flole »

Natürlich kann der Test das erkennen! Jeder halbwegs vernünftige Router kann genaustens feststellen mit welcher Bandbreite Daten zu einem Ziel gesendet werden. Selbst eine FritzBox kann das bedingt (siehe den Online Monitor). Wenn du mit 1Gbit/s UDP Pakete ins Internet sendest zeigt der das doch auch korrekt an, nämlich das nur die gebuchte Bandbreite hochgeladen wird (und nicht etwa 1Gbit/s). Wie kommt man darauf, dass sowas nicht gehen sollte? Alles was dann noch schief gehen kann wenn die Pakete das CMTS mit der korrekten Geschwindigkeit verlassen ist Verlust zwischen CM und CMTS, und das wäre ein Fehler den der Test nicht erkennen kann (wie ich bereits beschrieben hab, aber dann stimmt etwas anderes nicht und man muss das zuerst lösen). Alle anderen Fehler (zu geringe Provisionierung, überlastetes Segment etc.) kann man damit korrekt erkennen. Optimal wäre natürlich wenn der Test auch Packet Loss erkennen könnte (z.B. indem das CM angepingt wird), dann kann man auch vor Packet Loss warnen und den UDP Test dann nicht durchführen.
robert_s
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von robert_s »

Flole hat geschrieben: 07.05.2021, 17:06 Natürlich kann der Test das erkennen! Jeder halbwegs vernünftige Router kann genaustens feststellen mit welcher Bandbreite Daten zu einem Ziel gesendet werden. Selbst eine FritzBox kann das bedingt (siehe den Online Monitor). Wenn du mit 1Gbit/s UDP Pakete ins Internet sendest zeigt der das doch auch korrekt an, nämlich das nur die gebuchte Bandbreite hochgeladen wird (und nicht etwa 1Gbit/s). Wie kommt man darauf, dass sowas nicht gehen sollte?
Das geht nur an dem Punkt, der den schwächsten Link hat. PC1 -> 1GbE -> Switch -> Fritz!Box -> DOCSIS -> Internet -> DOCSIS -> Fritz!Box -> 1GbE -> PC2. Da kann PC1 problemlos 1Gbit/s UDP-Pakete in Richtung PC2 schicken, und wird ohne Rückmeldung nie erfahren, was tatsächlich bei PC2 angekommen ist.

Und die Frage ist eben, wo beim Vodafone-Speedtest diese Rückmeldung herkommen soll. Ist das nur die Geschwindigkeit, mit welcher der Testserver UDP-Pakete loszusenden vermochte? Oder hat der eine Rückmeldung vom CMTS bekommen? Oder soll es irgendwie eine Rückmeldung vom Kabelmodem gegeben haben? Wie das, wenn es (bei EGF-Geräten) keinen SNMP-Zugriff gibt?
Flole
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von Flole »

robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 02:36 Das geht nur an dem Punkt, der den schwächsten Link hat. PC1 -> 1GbE -> Switch -> Fritz!Box -> DOCSIS -> Internet -> DOCSIS -> Fritz!Box -> 1GbE -> PC2. Da kann PC1 problemlos 1Gbit/s UDP-Pakete in Richtung PC2 schicken, und wird ohne Rückmeldung nie erfahren, was tatsächlich bei PC2 angekommen ist.
Richtig, wenn du aber Kontrolle über FritzBox vor PC2 hast und dort die vollen 1Gbit/s siehst dann weißt du, dass wir mittlerweile symmetrische Bandbreiten über DOCSIS haben und das die Geschwindigkeit erreicht wird und nun nur noch zwischen FritzBox und PC2 ein Packet Loss die Geschwindigkeit an PC2 zerstören kann. Und genau so funktioniert dieser Test, ansonsten würde er schließlich immer Unsinn anzeigen (entweder zu schnell oder zu langsam). Und genau in einer solchen Situation ist Vodafone ja auch, sie haben Kontrolle über das Gerät unmittelbar vor dem Ziel (nämlich das CMTS).
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 02:36 Und die Frage ist eben, wo beim Vodafone-Speedtest diese Rückmeldung herkommen soll. Ist das nur die Geschwindigkeit, mit welcher der Testserver UDP-Pakete loszusenden vermochte?
Das ist ja quatsch, warum sollte er bei einem 100Mbit/s Anschluss die Pakete nur mit 100Mbit/s lossenden können? Bei einem Gigabit-Anschluss kann er das ja auch mit 1Gbit/s.
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 02:36 Oder hat der eine Rückmeldung vom CMTS bekommen?
Höchstwahrscheinlich ja, und dann gilt wieder das von mir oben gesagte: Alles was auf der RF Strecke verloren geht verfälscht diesen Test. Das sollte natürlich nicht sein, kommt aber durchaus vor. Dennoch funktioniert der Test korrekt (oder zumindest nicht weniger korrekt als jeder andere Test auch). Man müsste ihn noch mit einem Packet-Loss Test aufwerten und dann würde er auch solche Fehler erkennen.
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 02:36 Oder soll es irgendwie eine Rückmeldung vom Kabelmodem gegeben haben? Wie das, wenn es (bei EGF-Geräten) keinen SNMP-Zugriff gibt?
Die gibt es nicht, das arme Ding muss nur den ganzen UDP-Müll schlucken (da wurde irgendein Wort immer wieder gesendet, ich glaube "Test" war es, also kommen da UDP Pakete die bis zur MTU mit "TestTestTest" gefüllt sind).
robert_s
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von robert_s »

Flole hat geschrieben: 08.05.2021, 03:19 Richtig, wenn du aber Kontrolle über FritzBox vor PC2 hast und dort die vollen 1Gbit/s siehst dann weißt du, dass wir mittlerweile symmetrische Bandbreiten über DOCSIS haben und das die Geschwindigkeit erreicht wird und nun nur noch zwischen FritzBox und PC2 ein Packet Loss die Geschwindigkeit an PC2 zerstören kann.
Oder ein 100Mbit/s-Link. Und genau da stellt sich schon die Frage: Meldet die Fritz!Box die eingehende oder die ausgehende Bandbreite zurück? Gleiches Problem hast Du am CMTS. Was da von der Netzseite ankommt, kommt eben nicht alles bis aufs Segment durch. Und dann wird es wieder kompliziert: Wenn man das "Endresultat" hernähme, wo der Traffic zu dem gefragten Modem reingemultiplext ist, wäre es schon ein ziemliches Gefummele, den da wieder rauszufiltern... Also wird das sicherlich irgendwo vorher passieren. Und dann stellt sich die Frage, welche Verluste noch zwischen der "Messstelle" und dem erzeugten DOCSIS-Signal auftreten können...
Flole hat geschrieben: 08.05.2021, 03:19 Und genau so funktioniert dieser Test, ansonsten würde er schließlich immer Unsinn anzeigen (entweder zu schnell oder zu langsam). Und genau in einer solchen Situation ist Vodafone ja auch, sie haben Kontrolle über das Gerät unmittelbar vor dem Ziel (nämlich das CMTS).
Vodafone kann sich eher nicht aussuchen, wo und wie akkurat da Messwerte abgegriffen werden können.
Flole hat geschrieben: 08.05.2021, 03:19
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 02:36 Und die Frage ist eben, wo beim Vodafone-Speedtest diese Rückmeldung herkommen soll. Ist das nur die Geschwindigkeit, mit welcher der Testserver UDP-Pakete loszusenden vermochte?
Das ist ja quatsch, warum sollte er bei einem 100Mbit/s Anschluss die Pakete nur mit 100Mbit/s lossenden können? Bei einem Gigabit-Anschluss kann er das ja auch mit 1Gbit/s.
Betrachte es mal von der anderen Seite: Glaubst Du tatsächlich, dass der Testserver für jeden Speedtest pauschal 1Gbit/s drauflos sendet, wovon dann bei einem 50Mbit/s Kunden über 900Mbit/s schon mal für die Katz sind? Ich denke es hat schon seinen Grund, dass dabei auch die provisionierte Geschwindigkeit angezeigt wird, denn auf diese wird der Server sicherlich begrenzt. Also bei Kunden mit 100Mbit/s-Tarif wird der schon nicht mehr als 115Mbit/s lossenden.
Flole hat geschrieben: 08.05.2021, 03:19 Höchstwahrscheinlich ja, und dann gilt wieder das von mir oben gesagte: Alles was auf der RF Strecke verloren geht verfälscht diesen Test. Das sollte natürlich nicht sein, kommt aber durchaus vor. Dennoch funktioniert der Test korrekt (oder zumindest nicht weniger korrekt als jeder andere Test auch). Man müsste ihn noch mit einem Packet-Loss Test aufwerten und dann würde er auch solche Fehler erkennen.
Den Test verfälscht noch viel mehr, z.B. dass ein anderer Pakettyp verwendet wird und der Rückweg nicht ins Gewicht fällt. Und selbst damit stellt sich die Frage, warum es dennoch zu solchen Diskrepanzen zwischen dem End-to-End Test und dem Server-to-CM Test gibt, wenn die Strecke CM-End nachweislich nicht den Flaschenhals darstellt. Es steht der Verdacht im Raum, dass beim Server-to-CM Test auch netzseitig andere Server/Routen genommen werden als beim End-to-End Test.
Flole hat geschrieben: 08.05.2021, 03:19 Die gibt es nicht, das arme Ding muss nur den ganzen UDP-Müll schlucken (da wurde irgendein Wort immer wieder gesendet, ich glaube "Test" war es, also kommen da UDP Pakete die bis zur MTU mit "TestTestTest" gefüllt sind).
Und die hast Du CM-seitig tatsächlich gesehen? Mir ist es einst bei einem Versuch nicht gelungen, da irgendetwas "einzufangen"...
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von Flole »

robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37
Flole hat geschrieben: 08.05.2021, 03:19 Richtig, wenn du aber Kontrolle über FritzBox vor PC2 hast und dort die vollen 1Gbit/s siehst dann weißt du, dass wir mittlerweile symmetrische Bandbreiten über DOCSIS haben und das die Geschwindigkeit erreicht wird und nun nur noch zwischen FritzBox und PC2 ein Packet Loss die Geschwindigkeit an PC2 zerstören kann.
Oder ein 100Mbit/s-Link. Und genau da stellt sich schon die Frage: Meldet die Fritz!Box die eingehende oder die ausgehende Bandbreite zurück?
Die ausgehende natürlich, alles andere wäre doch wieder viel zu viel.
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Gleiches Problem hast Du am CMTS. Was da von der Netzseite ankommt, kommt eben nicht alles bis aufs Segment durch. Und dann wird es wieder kompliziert: Wenn man das "Endresultat" hernähme, wo der Traffic zu dem gefragten Modem reingemultiplext ist, wäre es schon ein ziemliches Gefummele, den da wieder rauszufiltern...
Verstehe ich nicht. Es gibt z.B. eine SNMP-MIB für den übertragenen Traffic. Denkst du da wird was einberechnet was gar nicht übertragen wird? Und wir suchen Traffic dividiert durch Zeit, fehlt also nur noch die Zeit und fertig ist die Sache. Sowas kann ich dir als billiges Python Script für nen verwalten Switch bauen ;)
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Vodafone kann sich eher nicht aussuchen, wo und wie akkurat da Messwerte abgegriffen werden können.
Als größter deutscher Kabelanbieter kannst du dir so einiges aussuchen....
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Betrachte es mal von der anderen Seite: Glaubst Du tatsächlich, dass der Testserver für jeden Speedtest pauschal 1Gbit/s drauflos sendet, wovon dann bei einem 50Mbit/s Kunden über 900Mbit/s schon mal für die Katz sind?
Besser, ich weiß es sogar.
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Ich denke es hat schon seinen Grund, dass dabei auch die provisionierte Geschwindigkeit angezeigt wird, denn auf diese wird der Server sicherlich begrenzt. Also bei Kunden mit 100Mbit/s-Tarif wird der schon nicht mehr als 115Mbit/s lossenden.
Da wird nix begrenzt, zumindest nicht auf irgendwas weniger als 1Gbit/s.
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Den Test verfälscht noch viel mehr, z.B. dass ein anderer Pakettyp verwendet wird und der Rückweg nicht ins Gewicht fällt.
Wir testen nur den Download, da ist das schon sinnvoll....
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Und selbst damit stellt sich die Frage, warum es dennoch zu solchen Diskrepanzen zwischen dem End-to-End Test und dem Server-to-CM Test gibt, wenn die Strecke CM-End nachweislich nicht den Flaschenhals darstellt. Es steht der Verdacht im Raum, dass beim Server-to-CM Test auch netzseitig andere Server/Routen genommen werden als beim End-to-End Test.
Die Frage hast du dir doch schon gerade eben beantwortet: TCP vs. UDP ist ein Grund.
robert_s hat geschrieben: 08.05.2021, 11:37 Und die hast Du CM-seitig tatsächlich gesehen? Mir ist es einst bei einem Versuch nicht gelungen, da irgendetwas "einzufangen"...
Ja habe ich, und ich habe davon sogar ein Foto gemacht weil ich das "dokumentationswürdig" fand. Mal schauen ob ich das noch finde, aber kann man ja auch notfalls einfach nochmal machen.
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von da.phreak »

Ich hab mich auch schon immer gefragt, wie Vodafone wissen will, daß die Störung zwischen Router und PC liegt. Ich hatte eine ganze Zeit lang Störungen (Upload teils nur 1 MBit/s, Download 10-20 MBit). Vodafone hat die Störung immer schön auf meiner Seite angezeigt. Dann ein Ticket aufgemacht und man glaubt es nicht, Vodafone hat sowohl entstört, und ein paar Monate später sogar das Segment ausgebaut. Nun >900 Mbit Down, >50 Mbit Up. Auf meiner Seite hat sich nichts geändert, immer PC <--> Switch <--> Fritzbox.

Ist alles non-sense denke ich. Hab so den Verdacht, der Speedtest verlegt das Problem auf Kundenseite, damit es weniger Support-Anfragen gibt.
Flole
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von Flole »

da.phreak hat geschrieben: 30.05.2021, 23:28 Vodafone hat die Störung immer schön auf meiner Seite angezeigt.
Da wurde dir vermutlich einfach nur der unterschied zwischen TCP und UDP angezeigt.
da.phreak hat geschrieben: 30.05.2021, 23:28 Ist alles non-sense denke ich. Hab so den Verdacht, der Speedtest verlegt das Problem auf Kundenseite, damit es weniger Support-Anfragen gibt.
Keineswegs, der Speedtest misst korrekt wenn das Netz ordentlich funktioniert. Wenn natürlich der Upstream ACK-Pakete verloren gehen lässt dann stimmt es auch schon, dass der Downstream zum Modem okay ist, nur zum PC wäre er das aber eben auch, das zeigt der Test nur nicht an. Da stoßen alle TCP-basierten Speedtests an eine Grenze weil diese alle immer auch einen vernünftigen Upload erfordern. Normalerweise müsste man einen Client mit UDP zubombadieren und messen was ankommt und im Upload das ganze andersherum tun, nur ist das browserbasiert schwer möglich, dann hätte man aber vernünftige Ergebnisse wie sie der VF Speedtest zum Modem auch liefert. Insbesondere würde man auch das Problem genau sehen können (Download zum Modem, Download zum PC, Upload vom PC oder nichts, dann sind die TCP Einstellungen verkorkst).
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von hermann.a »

Hallo,
Flole hat geschrieben: 31.05.2021, 01:44 Keineswegs, der Speedtest misst korrekt wenn das Netz ordentlich funktioniert. Wenn natürlich der Upstream ACK-Pakete verloren gehen lässt dann stimmt es auch schon, dass der Downstream zum Modem okay ist, nur zum PC wäre er das aber eben auch, das zeigt der Test nur nicht an.
das ist doch jetzt ein Widerspruch in sich selbst, oder? Alles korrekt, nur der Test zeigts halt nicht an??
Ich hatte diese Diskrepanzen auch immer mal wieder beim Vodafone-Speedtest, welche dann zu einem anderen zeitpunkt auf wundersame Weise verschwunden waren.... Ohne dass ich an meinem Netzwerk auch nur einen Stecker vertauscht hätte...

Mfg
Hermann
Flole
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von Flole »

Was ist ein Widerspruch in sich? Dass der Downstream zum PC eben auch okay wäre und der Test das nur nicht korrekt anzeigt?
robert_s
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Re: [VF West] Geschwindigkeit vom Internet zu Router angeblich ok, ab da zu langsam, zwei Router ausprobiert

Beitrag von robert_s »

Flole hat geschrieben: 31.05.2021, 01:44 Keineswegs, der Speedtest misst korrekt wenn das Netz ordentlich funktioniert. Wenn natürlich der Upstream ACK-Pakete verloren gehen lässt dann stimmt es auch schon, dass der Downstream zum Modem okay ist, nur zum PC wäre er das aber eben auch, das zeigt der Test nur nicht an. Da stoßen alle TCP-basierten Speedtests an eine Grenze weil diese alle immer auch einen vernünftigen Upload erfordern. Normalerweise müsste man einen Client mit UDP zubombadieren und messen was ankommt und im Upload das ganze andersherum tun, nur ist das browserbasiert schwer möglich, dann hätte man aber vernünftige Ergebnisse wie sie der VF Speedtest zum Modem auch liefert.
Aber iperf3 kann das doch, oder?