Projekt "GigaHFC" (Virtuelle Segmentierung)

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Samchen
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Re: Projekt "GigaHFC" (Virtuelle Segmentierung)

Beitrag von Samchen »

So ist es! Es sind nur Glasfaser Übergabepunkte!

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AndreasNRW
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Re: Projekt "GigaHFC" (Virtuelle Segmentierung)

Beitrag von AndreasNRW »

Das ganze wird ja auch nur Huckepack auf dem Kabel gefahren.

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0rko
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Re: Projekt "GigaHFC" (Virtuelle Segmentierung)

Beitrag von 0rko »


robert_s
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Re: Projekt "GigaHFC" (Virtuelle Segmentierung)

Beitrag von robert_s »

Ich habe eine interessante Präsentation von WISI gefunden:

http://www.datacenter-forum.ch/FreeText ... 5_WISI.pdf

Speziell Folie 11 "R-PHY Projekte" sieht spannend aus. Demnach geht das bisherige CMTS nur analog per Glasfaser bis zum Gateway Node. Das per "virtueller Segmentierung" abgekoppelte Sub-Segment 1 hat dagegen einen R-PHY, der von einem "virtuellen" CMTS gespeist wird, offenbar mit dem Produkt "CableOS" von Harmonic Inc.

Demnach müsste man wirklich am CMTS-Hersteller bzw. am OUI der MAC-Adresse des CMTS erkennen können, ob man an einem "herkömmlichen" Segment hängt, oder eben an einem "virtuell" abgekoppelten Sub-Segment.

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GLS
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Re: Projekt "GigaHFC" (Virtuelle Segmentierung)

Beitrag von GLS »

robert_s hat geschrieben:
11.10.2019, 14:25
Demnach geht das bisherige CMTS nur analog per Glasfaser bis zum Gateway Node.
RFoG wird allgemein als analog-optische Übertragung bezeichnet, richtig. Der Inhalt der Übertragung ist freilich digital, eben unsere TV-, Radio- und Datendienste. Der Vorteil davon ist, dass im Node nur Medienkonverter von optisch auf elektrisch sitzen, aber nicht ins bereits fertig modulierte Signal eingegriffen werden muss. Bei Remote-PHY ist das zumindest mit einer Frequenzumsetzung des gesamten Spektrums verbunden und bedeutet ensprechende Investitionen an den Nodes. Die digital-optische Übertragung verspricht einen Effizienzgewinn, aber wie hoch der ist, weiß ich nicht. Vielleicht ist es vergleichbar damals mit Analog-Internet vs. ISDN über eine Telefonleitung: 56 kbit/s vs. 64 kbit/s.
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