Kabelanschluss Haus

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berlin69er
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von berlin69er »

In dem Zitat oben ist auch von Mietreceiver die Rede. Aber, wie schon erwähnt unterscheidet VF da zwischen Internet- und TV Verträgen.
Kabelnetz: Vodafone Kabel Deutschland Berlin-Lichtenrade (voll ausgebaut)
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Fabian
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Fabian »

berlin69er hat geschrieben: 27.08.2021, 15:06 Bei Internetverträgen ist VF bis zum Netzabschluss zuständig. Das Thema hatten wir hier schon zigfach…
Ich würde an Stelle des TE einen Umzugsauftrag stellen und sehen, was passiert. Letztlich wird ein Techniker kommen und feststellen, dass nichts installiert ist. Dann wird, wie eigentlich immer der Vertrag beendet.
So kann er vorgehen.
Falls er jedoch Interesse an dem Kabelanschluß hat, würde ich die für Bau zuständige Stelle bei Vodafone ansprechen.

Die überarbeitete TKG ist bezüglich des Netzanschlusses etwas genauer. Da steht bei den Begriffsbestimmungen:
„Netzabschlusspunkt“ der physische Punkt, an dem einem Endnutzer der Zugang zu
einem öffentlichen Telekommunikationsnetz bereitgestellt wird; in Netzen, in denen
eine Vermittlung oder Leitwegebestimmung erfolgt, wird der Netzabschlusspunkt anhand
einer bestimmten Netzadresse bezeichnet, die mit der Nummer oder dem Namen
eines Endnutzers verknüpft sein kann;
Vorher stand da noch Teilnehmer, was hier zu Verwechselungen geführt hat. Der HÜP wird dem Teilnehmer ja auch zur Verfügung gestellt.
Der Streit um Begriffsbestimmungen ist aber nicht neu.
Flole
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Flole »

Alex-MD hat geschrieben: 27.08.2021, 15:44 Es geht doch sonst nicht bei dir um glauben, sondern um AGB und der gleichen.
Entweder du hättest dir das Zitat gespart oder du akzeptierst das da im Haus steht und dort nichts vorhanden ist.
Und diese kleine Denkleistung, dass es sich auch auf HÜPs am Haus beziehet weil es keinen Unterschied gibt bekommst du nicht hin?
Flole
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Flole »

berlin69er hat geschrieben: 27.08.2021, 15:06 Dann wird, wie eigentlich immer der Vertrag beendet.
Kann ich mir nicht vorstellen, aber wenn VF das macht dann kann man das natürlich tun wenn man raus will. Das ist dann ja Kulanz von Vodafone, kann man natürlich drauf hoffen.
Paule_84
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Paule_84 »

Vielen Dank an euch allen, für die wirklich ausführlichen Meinungen. Hätte nicht gedacht, dass es tatsächlich zu so einer regen Diskussion kommen würde..

Zu meinem Standpunkt:
Ich möchte gerne weiterhin Kabelinternet nutzen (TV über SAT und Internet via Kabel) und eigentlich nicht aus dem Vertrag raus. Die DSL-Verfügbarkeit oder besser, das Preis-Leistungsverhältnis, ist nicht mit meinem momentanen Vertrag zu vergleichen. Darüber hinaus bin ich auch gerne bereit, den ein oder anderen Euro für die Installation zu investieren. Nach euren Auslegungen, sieht sich VF nicht in der Bringschuld. Es wäre dahingehend schön, sämtliche mit dem Umzug relevanten/notwendigen Installationen aus einer Hand zu bekommen.

Ich werde dahingehend rechtzeitig einen Antrag auf Umzug stellen. So wie ich es verstanden habe, ist ein Besuch des Techniker dann obligatorisch, richtig? Nebenbei versuche ich die Bauunternehmung telefonisch zu erreichen, vielleicht kann ich hier mehr Infos bekommen.

Gruss und vielen Dank für alles,
Paule
Flole
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Flole »

Fabian hat geschrieben: 27.08.2021, 15:58 Die überarbeitete TKG ist bezüglich des Netzanschlusses etwas genauer. Da steht bei den Begriffsbestimmungen:
„Netzabschlusspunkt“ der physische Punkt, an dem einem Endnutzer der Zugang zu
einem öffentlichen Telekommunikationsnetz bereitgestellt wird; in Netzen, in denen
eine Vermittlung oder Leitwegebestimmung erfolgt, wird der Netzabschlusspunkt anhand
einer bestimmten Netzadresse bezeichnet, die mit der Nummer oder dem Namen
eines Endnutzers verknüpft sein kann;
Vorher stand da noch Teilnehmer, was hier zu Verwechselungen geführt hat. Der HÜP wird dem Teilnehmer ja auch zur Verfügung gestellt.
Der Streit um Begriffsbestimmungen ist aber nicht neu.
Genauer ist auch das nicht. Im Falle von Vodafone muss der Endnutzer (also der Kunde) das Signal entsprechend der AGB in seiner Hausverteilanlage zu seiner Multimediadose leiten, der Zugang wird ihm am Netzabschlusspunkt, also am HÜP, bereitgestellt. Die Hausverteilanlage ist kein öffentliches Telekommunikationsnetz, damit kann die MMD kein Netzabschlusspunkt sein (das würde dem TKG widersprechen). Dem Endnutzer wird also am Netzabschlusspunkt der Zugang bereitgestellt und er hat dann, entsprechend der AGB und auch entsprechend des TKG, mit seiner privaten, nicht öffentlichen, Verteilanlage das Signal dahin zu leiten wo er es gerne hätte.

Was ist denn deiner Meinung nach diese ominöse Aktion im Rahmen dessen Vodafone bei Internetverträgen eine Verteilanlage errichtet? Wäre das nicht sowieso deren Pflicht wenn es so ist wie du es beschreibst?
Flole
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Flole »

berlin69er hat geschrieben: 27.08.2021, 15:49 In dem Zitat oben ist auch von Mietreceiver die Rede.
Als Beispiel was ein Gerät von Vodafone ist, ja. Eine Unterscheidung kann es nach dem TKG nicht geben, entweder es ist ein öffentliches Telekommunikationsnetz und VF ist zuständig oder nicht, es kann nicht eins sein und dann keins sein, je nachdem wann man fragt.
Fabian
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Fabian »

Flole hat geschrieben: 27.08.2021, 16:29
Genauer ist auch das nicht. Im Falle von Vodafone muss der Endnutzer (also der Kunde) das Signal entsprechend der AGB in seiner Hausverteilanlage zu seiner Multimediadose leiten, der Zugang wird ihm am Netzabschlusspunkt, also am HÜP, bereitgestellt. Die Hausverteilanlage ist kein öffentliches Telekommunikationsnetz, damit kann die MMD kein Netzabschlusspunkt sein (das würde dem TKG widersprechen). Dem Endnutzer wird also am Netzabschlusspunkt der Zugang bereitgestellt und er hat dann, entsprechend der AGB und auch entsprechend des TKG, mit seiner privaten, nicht öffentlichen, Verteilanlage das Signal dahin zu leiten wo er es gerne hätte.
Der Endnutzer verbindet sein Kabelmodem mit der Multimediadose oder, wenn er per Selfinstall ein Vorsatzgerät für die Antennendose bekommt, dieses Gerät mit mit dem Kabelmodem.
Die AGB wird er nur selten lesen.
Das öffentliche Telekommunikationsnetz darf in den Räumen des Endnutzers abgeschlossen werden, muß also nicht unbedingt außen an der Hauswand abgeschlossen werden, obwohl es ja Individualisten geben mag, die das bevorzugen.
§ 77k Netzinfrastruktur von Gebäuden
(1) Betreiber öffentlicher Kommunikationsnetze dürfen ihr öffentliches Telekommunikationsnetz in den Räumen des Teilnehmers abschließen. Der Abschluss ist nur statthaft, wenn der Teilnehmer zustimmt und Eingriffe in Eigentumsrechte Dritter so geringfügig wie möglich erfolgen. Die Verlegung neuer Netzinfrastruktur ist nur statthaft, soweit keine Nutzung bestehender Netzinfrastruktur nach den Absätzen 2 und 3 möglich ist, mit der der Betreiber seinen Telekommunikationsdienst ohne spürbare Qualitätseinbußen bis zum Teilnehmer bereitstellen kann. Soweit dies zum Netzabschluss erforderlich ist, ist der Gebäudeeigentümer dazu verpflichtet, dem Telekommunikationsnetzbetreiber auf Antrag den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz zu ermöglichen. Die durch den Anschluss aktiver Netzbestandteile an das Stromnetz entstehenden Kosten hat der Telekommunikationsnetzbetreiber zu tragen.
Flole hat geschrieben: 27.08.2021, 16:29Was ist denn deiner Meinung nach diese ominöse Aktion im Rahmen dessen Vodafone bei Internetverträgen eine Verteilanlage errichtet? Wäre das nicht sowieso deren Pflicht wenn es so ist wie du es beschreibst?
Dazu brauchen sie die Erlaubnis des Hauswirts, und die Investition sollte natürlich wirtschaftlich vertretbar sein.
Zuletzt geändert von Fabian am 27.08.2021, 18:07, insgesamt 2-mal geändert.
Alex-MD
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Alex-MD »

Flole hat geschrieben: 27.08.2021, 16:17
Alex-MD hat geschrieben: 27.08.2021, 15:44 Es geht doch sonst nicht bei dir um glauben, sondern um AGB und der gleichen.
Entweder du hättest dir das Zitat gespart oder du akzeptierst das da im Haus steht und dort nichts vorhanden ist.
Und diese kleine Denkleistung, dass es sich auch auf HÜPs am Haus beziehet weil es keinen Unterschied gibt bekommst du nicht hin?
Tragisch wenn gerade du Erbsenzähler diesen Fehler machst. Jedem anderen hättest du ihn um die Ohren gehauen bis er nicht mehr antwortet oder dir Recht gibt.
Alex-MD
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Re: Kabelanschluss Haus

Beitrag von Alex-MD »

Paule_84 hat geschrieben: 27.08.2021, 16:23 Ich werde dahingehend rechtzeitig einen Antrag auf Umzug stellen. So wie ich es verstanden habe, ist ein Besuch des Techniker dann obligatorisch, richtig? Nebenbei versuche ich die Bauunternehmung telefonisch zu erreichen, vielleicht kann ich hier mehr Infos bekommen.
Hast du denn eine Vorstellung was du genau wo haben willst? Davon hängt ja der Aufwand ab. Unter Umständen liegen da ja sogar noch ungenutzte Leitungen wie bei mir als ich von Telekom zu Kabel wechselte. Der Techniker hat sich gefreut. Inzwischen habe ich aber dann doch alle Kabel erneuert.